Wikinger an der Algarve? Pestana Viking.

Für Februar 2026 planten wir mit anderen unseren Urlaub ohne Agentur. Es war ein besonderer Hochzeitstag und es sollte dieses Mal an die Algarve gehen.

Wir suchten ein Hotel mit schöner Anlage und Hallenbad, da die Außentemperatur zu dieser Zeit noch nicht hoch genug ist, um unter freiem Himmel zu schwimmen.

Das ursprünglich gewählte Hotel kündigte rund vier Wochen vor unserem Aufenthalt Bauarbeiten im Spa-Bereich an. Wir hätten dafür in ein Hotel einige Meter entfernt gehen können. Das sagte uns aber nicht zu und fragten nach Alternativen.

So kamen wir ins

PESTANA VIKING BEACH & SPA RESORT.

Rund 40 Minuten Fahrzeit vom Flughafen in Faro entfernt liegt es an der Südküste Portugals.

ANSCHRIFT + KONTAKT

Pestana Viking Beach & Spa Resort

Praia Nossa Senhora da Rochas Alporchinhos

8400-450 Lagoa


Email: fo.viking@pestana.com

Telefon: (+351) 282 320500

ANREISE

Man kann mit Flugzeug, Schiff und Fähre anreisen. Der Flughafen ist ca. 55 km entfernt.

Am Hotel sind nur wenige Parkplätze.

Wir hatten den Transfer über Pestana gebucht.

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Vier-Sterne-Haus.

Auch dieses Mal waren wir schon früh da, gegen 10 h, und checkten an der Rezeption ein.

Die Eingangshalle ist sehr groß mit einigen Sitzgelegenheiten.

Wir erhielten zunächst nur eine Schlüsselkarte, eine weitere gab es am nächsten Tag. Eine Karte musste immer für die Stromversorgung im Zimmer genutzt werden.

Neu war nun, dass wir nicht im Hotel wohnten, sondern in Appartements ein paar Meter die Straße herunter. Da brachte uns die Gäste-Betreuerin hin. Es war schon fertig und wir konnten schon hinein.

WELLNESS

Im Hotel ist ein selbstständiger Spa-Bereich.

Wir buchten auch hier Massagen, die separat abgerechnet werden.

ESSEN & TRINKEN

Während wir in Deutschland oft Ferienwohnungen mit Selbstverpflegung buchten, was es dieses Mal im Ausland neu, denn wir hatten hier auch nichts gebucht.

Wir waren nicht im Restaurant. Wir hätten es nutzen können, jeweils einzeln zu bezahlen, es reizte uns aber nicht. Wir sind ohnehin keine Freunde vom Buffet (außer, dass man viel probieren kann), da es meistens nur lauwarm ist.

Das Frühstück machten wir selbst, gemütlich auf dem Balkon.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an der Küste, hat aber keinen eigenen Strand. Wir mieteten ein Auto und konnten die Gegend erkunden. Portimao ist nicht weit, Silves mit der Burg ebenfalls. Das westliche Ende Europas ist ebenfalls per Autobahn schnell erreicht.

PERSONAL

Wir haben keinen Kontakt gehabt außer zum Reinigungspersonal, den Mitarbeitern der Rezeption und der Gästebetreuerin. Sie sind alle hilfsbereit gewesen.

UNSER PESTANA VIKING

Wir kamen sehr früh an und konnten direkt ins Zimmer.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war Nr. 846 mit Blick auf den Garten und das Meer.

Aber was schreibe ich „Zimmer“!

Es war ein riesiges Appartement. Man kam hinein und stand in einer Art Flur, der aber direkt ins Wohnzimmer überging.

An der rechten Seite waren das Kinderzimmer mit zwei Einzelbetten, ein Bad mit WC und Dusche, ein Bad mit WC, Bidet und Badewanne und das große Schlafzimmer mit Doppelbett.

An der linken Seite war eine voll ausgestattete Küche, nur die Spülmaschine fehlte. Töpfe, Geschirr usw. war vorhanden. Wir hatten nicht vor, richtig zu kochen, machen aber Brotzeiten mit Spiegeleiern.

Es kamen täglich die Reinigungskräfte, sie waren aber für das Geschirr nicht zuständig. Spülen mussten wir selbst. Allerdings entsorgten sie leere Flaschen.

An die Küche schloss sich der Wohnbereich an. Ein Esstisch mit vier Stühlen, weiter ein Kamin (der aber nicht genutzt wurde) mit TV und Sofa-Garnitur. Das Sofa konnte zum Bett umgebaut werden.

Von hier und auch vom Schlafzimmer kam man auf den großen Balkon mit Tisch und vier Stühlen.

Die Klimaanlagen, die sich im Wohn- und Schlafzimmer befanden, mussten wir tatsächlich nutzen – zum Heizen. Es war nachts noch kalt, maximal 12 °C.

Im Schlafzimmer fand man im Schrank einen Safe. Es gab keine Minibar. Der Kühlschrank mit Gefrierfach war sehr groß.

Das Hotel liegt auf einer Klippe und bietet einen herrlichen Blick über die Buchten zu beiden Seiten und das Meer.

Wir erkundeten alles. Wir konnten alles nutzen, mussten dazu natürlich erst ins Hotel, wir waren ca. 800 m entfernt in einem der vier Appartementhäusern. Wir waren abgeschieden und hatten Ruhe, man hörte weder den Trubel im Hotel noch anderen Lärm.

Man kam an einem Tennisplatz vorbei. Im Hotel gab es unten Shops mit Souvenirs und Drogerieartikeln und Schmuck.

Neben dem Restaurant gab es für Kleinigkeiten eine Tapasbar. Auch hier hätten wir essen können.

Das Frühstück hätte pro Person 18 € gekostet, das Abendessen 33 € incl. Einem Getränk. Das war uns zu teuer und wir waren nicht dort. Außerdem interessierte uns das Essen abends nicht, vor dem Restaurant standen die Speisekarten.

Am Restaurant vorbei kam man zum Wellness-Bereich. Im Hallenbad war eine kleine Sauna, gegenüber das Fitnessstudio. Massagen buchten wir im selbstständigen Salon.

Es war noch nicht sehr warm und teilweise sehr windig. Deshalb waren wir mehrfach im Hallenbad. Bademäntel und Handtücher lagen im Zimmer bereit. Der Pool war groß, daneben ein kleinerer Whirlpool.

Der Außenpool war gut besucht – von Möwen. Es handelt sich um einen Salzwasserpool, nichts für uns. Aber es war ohnehin noch zu kalt. Die Anlage war sehr gepflegt und sauber. Stühle und Tische standen schon bereit, aber nur wenige nutzten sie.

WLAN war kostenlos und funktionierte auch überall. In den Appartements standen eigene Router, so dass auch hier alles einwandfrei lief. Es gab auch ausreichend Steckdosen.

Ob es Animation gab, wissen wir nicht.

Einen großen Supermarkt gab es übrigens in der Nähe.

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön, eine völlig neue Erfahrung mit Appartement und Selbstversorger. Das machen wir noch einmal im nächsten Jahr.