Wikinger an der Algarve? Pestana Viking.

Für Februar 2026 planten wir mit anderen unseren Urlaub ohne Agentur. Es war ein besonderer Hochzeitstag und es sollte dieses Mal an die Algarve gehen.

Wir suchten ein Hotel mit schöner Anlage und Hallenbad, da die Außentemperatur zu dieser Zeit noch nicht hoch genug ist, um unter freiem Himmel zu schwimmen.

Das ursprünglich gewählte Hotel kündigte rund vier Wochen vor unserem Aufenthalt Bauarbeiten im Spa-Bereich an. Wir hätten dafür in ein Hotel einige Meter entfernt gehen können. Das sagte uns aber nicht zu und fragten nach Alternativen.

So kamen wir ins

PESTANA VIKING BEACH & SPA RESORT.

Rund 40 Minuten Fahrzeit vom Flughafen in Faro entfernt liegt es an der Südküste Portugals.

ANSCHRIFT + KONTAKT

Pestana Viking Beach & Spa Resort

Praia Nossa Senhora da Rochas Alporchinhos

8400-450 Lagoa


Email: fo.viking@pestana.com

Telefon: (+351) 282 320500

ANREISE

Man kann mit Flugzeug, Schiff und Fähre anreisen. Der Flughafen ist ca. 55 km entfernt.

Am Hotel sind nur wenige Parkplätze.

Wir hatten den Transfer über Pestana gebucht.

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Vier-Sterne-Haus.

Auch dieses Mal waren wir schon früh da, gegen 10 h, und checkten an der Rezeption ein.

Die Eingangshalle ist sehr groß mit einigen Sitzgelegenheiten.

Wir erhielten zunächst nur eine Schlüsselkarte, eine weitere gab es am nächsten Tag. Eine Karte musste immer für die Stromversorgung im Zimmer genutzt werden.

Neu war nun, dass wir nicht im Hotel wohnten, sondern in Appartements ein paar Meter die Straße herunter. Da brachte uns die Gäste-Betreuerin hin. Es war schon fertig und wir konnten schon hinein.

WELLNESS

Im Hotel ist ein selbstständiger Spa-Bereich.

Wir buchten auch hier Massagen, die separat abgerechnet werden.

ESSEN & TRINKEN

Während wir in Deutschland oft Ferienwohnungen mit Selbstverpflegung buchten, was es dieses Mal im Ausland neu, denn wir hatten hier auch nichts gebucht.

Wir waren nicht im Restaurant. Wir hätten es nutzen können, jeweils einzeln zu bezahlen, es reizte uns aber nicht. Wir sind ohnehin keine Freunde vom Buffet (außer, dass man viel probieren kann), da es meistens nur lauwarm ist.

Das Frühstück machten wir selbst, gemütlich auf dem Balkon.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an der Küste, hat aber keinen eigenen Strand. Wir mieteten ein Auto und konnten die Gegend erkunden. Portimao ist nicht weit, Silves mit der Burg ebenfalls. Das westliche Ende Europas ist ebenfalls per Autobahn schnell erreicht.

PERSONAL

Wir haben keinen Kontakt gehabt außer zum Reinigungspersonal, den Mitarbeitern der Rezeption und der Gästebetreuerin. Sie sind alle hilfsbereit gewesen.

UNSER PESTANA VIKING

Wir kamen sehr früh an und konnten direkt ins Zimmer.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war Nr. 846 mit Blick auf den Garten und das Meer.

Aber was schreibe ich „Zimmer“!

Es war ein riesiges Appartement. Man kam hinein und stand in einer Art Flur, der aber direkt ins Wohnzimmer überging.

An der rechten Seite waren das Kinderzimmer mit zwei Einzelbetten, ein Bad mit WC und Dusche, ein Bad mit WC, Bidet und Badewanne und das große Schlafzimmer mit Doppelbett.

An der linken Seite war eine voll ausgestattete Küche, nur die Spülmaschine fehlte. Töpfe, Geschirr usw. war vorhanden. Wir hatten nicht vor, richtig zu kochen, machen aber Brotzeiten mit Spiegeleiern.

Es kamen täglich die Reinigungskräfte, sie waren aber für das Geschirr nicht zuständig. Spülen mussten wir selbst. Allerdings entsorgten sie leere Flaschen.

An die Küche schloss sich der Wohnbereich an. Ein Esstisch mit vier Stühlen, weiter ein Kamin (der aber nicht genutzt wurde) mit TV und Sofa-Garnitur. Das Sofa konnte zum Bett umgebaut werden.

Von hier und auch vom Schlafzimmer kam man auf den großen Balkon mit Tisch und vier Stühlen.

Die Klimaanlagen, die sich im Wohn- und Schlafzimmer befanden, mussten wir tatsächlich nutzen – zum Heizen. Es war nachts noch kalt, maximal 12 °C.

Im Schlafzimmer fand man im Schrank einen Safe. Es gab keine Minibar. Der Kühlschrank mit Gefrierfach war sehr groß.

Das Hotel liegt auf einer Klippe und bietet einen herrlichen Blick über die Buchten zu beiden Seiten und das Meer.

Wir erkundeten alles. Wir konnten alles nutzen, mussten dazu natürlich erst ins Hotel, wir waren ca. 800 m entfernt in einem der vier Appartementhäusern. Wir waren abgeschieden und hatten Ruhe, man hörte weder den Trubel im Hotel noch anderen Lärm.

Man kam an einem Tennisplatz vorbei. Im Hotel gab es unten Shops mit Souvenirs und Drogerieartikeln und Schmuck.

Neben dem Restaurant gab es für Kleinigkeiten eine Tapasbar. Auch hier hätten wir essen können.

Das Frühstück hätte pro Person 18 € gekostet, das Abendessen 33 € incl. Einem Getränk. Das war uns zu teuer und wir waren nicht dort. Außerdem interessierte uns das Essen abends nicht, vor dem Restaurant standen die Speisekarten.

Am Restaurant vorbei kam man zum Wellness-Bereich. Im Hallenbad war eine kleine Sauna, gegenüber das Fitnessstudio. Massagen buchten wir im selbstständigen Salon.

Es war noch nicht sehr warm und teilweise sehr windig. Deshalb waren wir mehrfach im Hallenbad. Bademäntel und Handtücher lagen im Zimmer bereit. Der Pool war groß, daneben ein kleinerer Whirlpool.

Der Außenpool war gut besucht – von Möwen. Es handelt sich um einen Salzwasserpool, nichts für uns. Aber es war ohnehin noch zu kalt. Die Anlage war sehr gepflegt und sauber. Stühle und Tische standen schon bereit, aber nur wenige nutzten sie.

WLAN war kostenlos und funktionierte auch überall. In den Appartements standen eigene Router, so dass auch hier alles einwandfrei lief. Es gab auch ausreichend Steckdosen.

Ob es Animation gab, wissen wir nicht.

Einen großen Supermarkt gab es übrigens in der Nähe.

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön, eine völlig neue Erfahrung mit Appartement und Selbstversorger. Das machen wir noch einmal im nächsten Jahr.

Weihnachtsdeko bei 30 °C. Sunrise Aqua Joy Resort. Hurghada.

Das Jahr 2025 war aufgrund einiger Erkrankungen und damit verbundener Operationen bei uns ein wenig durcheinander. Im März waren wir auf Madeira und hatten ursprünglich für September noch einmal Kreta geplant und gebucht.

Das musste jedoch auf November verschoben werden. Wir hatten in unserem Stamm-Reisebüro bei Alltours gebucht. Nun ist Kreta aber im November möglicherweise zu kühl und wir suchten eine Alternative in Ägypten. Es sollte nur ein Strandhotel sein, den Nil hatten wir schon zweimal befahren.

Wir entschieden uns für das

SUNRISE AQUA JOY RESORT.

Es ist nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt, man ersparte sich also die langen Transferzeiten. Fluglärm gab es nur ganz selten, die Start- und Landebahnen gingen ins Landesinnere, nicht zum Meer.

Weiterlesen: Weihnachtsdeko bei 30 °C. Sunrise Aqua Joy Resort. Hurghada.

ANSCHRIFT + KONTAKT

SUNRISE AQUA JOY RESORT

Villages Road El Mamsha, Hurghada


Email: info@sunrise-resorts.com

Telefon: +20653465072

ANREISE

Man kann mit dem Flugzeug sehr schnell anreisen. Ob hier Fähren oder andere Schiffe anlegen, kann ich nicht sagen.

Parkplätze gibt es nur an der Straße.

Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Fünf-Sterne-Haus. Es ist zur Straße hin unscheinbar und schmal, verfügt aber über eine weitläufige und langgezogene Anlage zum Meer mit privatem Strand. Außerdem gibt es fünf Swimming Pools & Aqua Park, Fitnessstudio und Massagebereich mit integriertem Friseur- und Kosmetiksalon. Essen und Trinken gibt es in sieben Restaurants und sechs Bars. Das WLAN ist überall kostenlos. Animation und Entertainment wird für Groß und Klein angeboten.

Wir kamen schon gegen 11 h an und checkten an der Rezeption ein. Unser Zimmer war noch nicht fertig, wir konnten aber schon alles ansehen. Die Koffer blieben an der Rezeption stehen.

Gegen 13 h konnten wir an der Rezeption die Schlüsselkarten abholen. Auch hier gab es für jeden Gast eine Karte für ein Handtuch für den Pool- und Strandbereich.

PREISE

Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 10 Tage „all in“ knapp 2500 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.

ESSEN & TRINKEN

Während wir auf Kreta nur Halbpension gehabt hätten, hatten wir hier wieder AI. Es scheint für Ägypten mittlerweile üblich zu sein.

Gegessen wurde im Buffetrestaurant, ein sehr großes Restaurant mit Außenbereich. Wir zogen es wie immer draußen vor, auch hier war es drinnen zu laut.

Im rechten Bereich waren alle Speisen aufgebaut. Zuerst ein Tisch, an dem Waffeln oder Pfannkuchen frisch zubereitet wurden. Dann folgten viele Brot- und Brötchensorten. Denen schlossen sich Wärmebehälter an, in denen mittags und abends verschiedene Fleischgerichte in Sauce, Gemüse, Reis usw. bereit standen. (Was während der Frühstückszeit dort angeboten wurde, wissen wir gar nicht, denn da sind wir immer zur Omelettstation gegangen.)

Dann folgte die Bratstation. Köche bereiteten hier morgens Eier vor, mittags und abends Fisch oder Fleisch.

An der nächsten Station konnte man sich Spaghetti oder andere Nudeln frisch zubereiten lassen.

In der Mitte fand man morgens viele Sorten Aufschnitt und Käse, aber auch Müsli, Cornflakes, Quark und Milch.

Obst und Salate standen hier immer. Es variierte nur die Zubereitung, pur, mit Dressing, in Scheiben usw. Für das Obst gab es Sahne oder Vanillecrème.

Die Gäste des Hauses waren international und so gab es auch ägyptische und andere afrikanische Speisen mit ihren speziellen Zubereitungsarten.

Am Ende kamen Liebhaber von Kuchen und Desserts auf ihre Kosten. Hübsch angerichtet in kleinen Gläsern, auf Tabletts und bunt. Und vermutlich sehr süß. Wir haben nichts probiert.

Zum Abendessen gab es einen Koch, der frisch gegrilltes Fleisch oder Fisch am Stück heraus gab. So gab es Truthahn und Hähnchen, aber auch große Thunfische.

Ab 7 h gab es hier Frühstück bis 10.30 h. Ab 13 – 15 h wurde Mittagessen bereit gestellt. Abendessen gab es ab 19 – 22 h. Eine halbe Stunde später bis nachts um 1 h gab es wahrscheinlich Snacks, das wissen wir aber nicht.

Um 10 h öffnete das Poseidon. Hier gab es eine kleine Snackkarte bis 18 h. Pommes, Spaghetti, Pizza und andere Kleinigkeiten konnten am Tisch verzehrt werden. Man konnte sich aber auch Burger, Pommes und Pizzastücke mitnehmen.

Hier stand auch eine Softeismaschine, an der man sich selbst bedienen konnte. Wer ein Crêpes wollte, musste etwas weiter gehen Richtung Meer.

Im Restaurant und an den Bars wurden Getränke serviert, innen gab es Gläser, draußen Kunststoffbecher.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an einer Geschäftsstraße. Man findet hier alles, was der Tourist benötigt. Oder auch nicht.

Gegenüber ist eine Apotheke, die alles nötige bereit hält, sollte man erkranken. Der Inhaber spricht auch Deutsch und berät.

PERSONAL

Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen.

Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und deckten die Tische neu.

Die Anlage war überall gepflegt und sauber. Gärtner kümmerten sich um die Blumen und Palmen, andere Handwerker erledigten anfallende Arbeiten.

UNSER SUNRISE

Die Zimmer befinden sich im Haupthaus und drei weiteren Gebäuden.

Als wir ins unser Zimmer konnten, wurden wir von einem der Gepäckträger gebracht. Das war gut, denn die Anlage war sehr groß und weitläufig. Wir gingen zum ersten Gebäude links.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war in der 4. Etage mit Blick auf den Garten und einen Pool.

Auch hier benötigte man eine Schlüsselkarte, um den Strom im Zimmer einzuschalten. Wir ließen eine Karte immer im Zimmer, denn ohne Strom funktionierte auch die Klimaanlage nicht. Es war sehr warm und die Sonne schien den ganzen Tag ins Zimmer. Die Gardinen hielten die Wärme nicht sehr gut ab.

An der Eingangstür war links der Schrank mit einigen Fächern und Kleiderstange. Gegenüber befand sich das Bad. Es war recht groß und bot auch ausreichend Ablagefläche. Es war dunkel gefliest, da könnte man sicher etwas verbessern. Aber es war sauber, also war es okay. Und hatte Türen und Wände, das haben wir auf Madeira im Frühjahr ja anders erlebt.

An der rechten Seite standen zwei große Einzelbetten und ein Sofa mit Tisch. Das Sofa konnte zu einem Bett ausgeklappt werden. Zwischen den Betten stand ein Nachtschränkchen mit Telefon.

Gegenüber des Bettes war der Schreibtisch mit TV und Wasserkocher und einer kleinen Kaffee- und Teeauswahl. Der Schreibtisch verfügte rechts über ein Fach, in dem Kühlschrank und Safe waren.

Steckdosen waren auch hier nicht besonders zahlreich, aber es ging.

Die Anlage ist sehr weitläufig, aber ebenerdig. Direkt bei uns war der Babypool mit entsprechenden Kinderrutschen. Der Pool ist vorne nur 30 cm tief und wird im weiteren Verlauf tiefer. Man kann nicht durch schwimmen, damit die Kleinkinder nicht versehentlich ins tiefe Wasser gelangen.

Am nächsten Pool gibt es verschiedene Rutschen, hier durfte man nur zu bestimmten Zeiten schwimmen. Bademeister beaufsichtigen alle Pools und achten auf Sicherheit.

Gegenüber der Rutschen sind die Swimup-Zimmer, sie verfügen über einen eigenen Pool. Hier gibt es allerdings nur wenig Ruhe. Nebenan ist das Restaurant Poseidon mit der Snackbar und der folgende Pool diente den Animateuren für Wassergymnastik und anderen Aktivitäten. Hier war es immer laut.

An der rechten Seite führte der Weg an den Büros des Fotografen und Tattoostudios vorbei. Auch die Handtücher für Pool und Strand gab es hier.

Nun kam man zum Strandbereich. Hier standen feste Schirme, die mit Schilf bedeckt waren. An der Strandbar konnte man bei kühlen Getränken den Schiffen auf dem Meer zu sehen.

Hier gab es den Crêpesstand und weiter Richtung Meer das Fischrestaurant.

Es gab neben dem Buffet-Restaurant weitere Restaurants, in denen man à la carte essen konnte, für die man aber reservieren musste.

Im Poseidon gab es griechische Küche, die aber der uns in Deutschland bekannten nicht ähnelte. Wir waren zweimal abends hier.

Zur Straße waren das asiatische und das Burger-Restaurant. Beim Asiaten war ich allein, es ist im Hotel ohne Außenbereich. Die Burger wurden nur auf der Terrasse serviert.

Auch hier waren wir abends zweimal.

Dann gibt es über dem Poseidon ein Restaurant mit ägyptischen Speisen und das Fischrestaurant.

Bis auf das Fischrestaurant sind alle Restaurants inklusive, haben aber Speisen im Angebot, die man bezahlen musste.  

Das Essen vom Buffet war auch sehr gut, aber wie überall meistens nicht richtig heiß. Es war nicht stark gewürzt, es stand aber Salz und Pfeffer und diverse Saucen zum Nachwürzen bereit.

Der Pool bei uns am Haus lag den ganzen Tag in der Sonne, so sind wir erst nach 15 h ins Wasser gegangen – eine gute Zeit, denn da sind die Eltern mit kleineren Kindern schon langsam gegangen, denn es wurde „kalt“. Am Ende des Pools war es auch tief genug, um zu schwimmen.

WLAN war kostenlos und funktionierte in der ganzen Anlage problemlos.

Animation gab es auch, sie liefen zu allen Gästen und waren teilweise eher lästig. Sie versuchten, die Gäste zu verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen zu überreden.

Lästig waren auch die Betreiber der verschiedenen Einrichtungen wie Kosmetik- und Friseurstudio, Massagesalon und Ausflugsbüro. Sie liefen herum und sprachen die Gäste an.

Eine Massage wollten wir ohnehin buchen und nahmen das Angebot an. Für alle anderen war ein „Nein danke!“ schwer zu verstehen und sie kamen immer wieder. Bei der Handtuchausgabe konnte man sich ein rotes Fähnchen holen, das verhindern sollte, angesprochen zu werden. Es gab aber immer keine …

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön und erholsam. Im November noch einmal täglich Sonne und 30 °C sind schon sehr angenehm. Allerdings war es schon merkwürdig, denn auch hier wurde die Weihnachtsdeko angebracht.

Wir genossen die Anlage und könnten uns vorstellen, noch einmal hier unseren Urlaub zu verbringen.

Königlich auf Madeira. Pestana Royal Ocean & Spa Resort. Funchal.

Im März 2025 wollten wir noch einmal  nach Madeira und suchten im Sommer davor ein Hotel. Wir waren 2016 schon einmal dort, allerdings wählten wir ein anderes Hotel.

Wir suchten ein Hotel mit schöner Anlage und Hallenbad, da die Außentemperatur zu dieser Zeit noch nicht hoch genug ist, um unter freiem Himmel zu schwimmen.

Wir entschieden uns für das

PESTANA ROYAL ALL INCLUSIVE OCEAN & SPA RESORT.

Rund 20 Minuten Fahrzeit vom Flughafen entfernt liegt es an der Südküste Madeiras etwas außerhalb von Funchal.

ANSCHRIFT + KONTAKT

Pestana Royal ALL INCLUSIVE

Ocean & Spa Hotel

Estrada Monumental 275

9000-250 Funchal


Email: fo.royal@pestana.com

Telefon: (+351) 291 149 850

Reservierungstelefon: (+49) 302 201 3732

Weiterlesen: Königlich auf Madeira. Pestana Royal Ocean & Spa Resort. Funchal.

ANREISE

Man kann mit Flugzeug, Schiff und Fähre anreisen. Der Flughafen ist ca. 15 km entfernt.

Das Hotel verfügt über einen Parkplatz, man kann einen Mietwagen abstellen.

Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Fünf-Sterne-Haus. Viele Hotels sind in Funchal am Hang gebaut. Man kommt hinein und befindet sich auf der 7. Etage. Das Restaurant war auf der 6. Etage, der Ausgang zur Terrasse und den Pools auf der 5. Etage. Ob es noch weiter hinunter ging, wissen wir nicht. Zumindest nicht für die Gäste.

Unsere Ankunft war bereits um 10.30 h und checkten an der Rezeption ein und bekamen die Information, dass die Zimmer erst ab 15 h fertig sein würden. Die Koffer konnten wir unterstellen.

Um die Zeit zu überbrücken, konnten wir bereits alles nutzen. Wir erkundeten schon einige Bereiche, doch dazu später. Wir suchten das Restaurant, um zu frühstücken.

Wir erhielten am frühen Nachmittag einen Anruf, dass das Zimmer schon etwas früher fertig sei und gingen zur Rezeption.

Zu den Zimmern gehört eine Schlüsselkarte, auf Nachfrage erhielten wir eine weitere. Eine Karte musste immer für die Stromversorgung im Zimmer genutzt werden. Und zwei Karten für Badelaken für den Poolbereich.

WELLNESS

Im Hotel ist ein selbstständiger Spa-Bereich.

Wir buchten auch hier Massagen, die separat abgerechnet werden. Es gab ein Wochenendangebot für rund 100 € für 75 Minuten Massage.

In der zweiten Woche konnten wir noch einmal Schultermassagen genießen, da wir über das Hotel Gutscheine erhielten.

PREISE

Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 14 Tage „all in“ knapp 3900 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.

ESSEN & TRINKEN

Wie schon erwähnt hatten wir all in gebucht, d. h. Frühstück, Mittagessen und Abendessen, dazu alle Getränke.

Gegessen wurde im Buffetrestaurant, ein sehr großes Restaurant mit Außenterrasse. Wir zogen es draußen vor, denn es war drinnen normalerweise zu voll und zu warm.

Hinter dem Restaurant war die Küche. Das Buffet war an der langen Wand davor aufgebaut. Den Anfang machte beim Frühstück, unserem ersten Essen, eine große Auswahl an Müsli- und Cornflakessorten, Quark, Joghurt und verschiedenen Milchsorten. Obst gab es geschnitten, am Stück, als Salat oder natur. Brot und Brötchen lagen auch zahlreich bereit.

Mittags wurden hier die verschiedenen Salate bereit gestellt, daneben standen Mixed Pickles, Oliven, Zwiebeln und andere leckere Sachen.

Weiter nach links gab es morgens Aufschnitt und Käse, später Dessert und Kuchen.

Dann folgte der warme Bereich. Es gab immer zwei Nudelgerichte mit passenden Saucen, eine Suppe, verschiedene Gemüsesorten, Kartoffeln und Reis, frisch gegrilltes Fleisch, Fleisch mit Sauce. Es war viel Abwechslung bei den Fleischsorten, es gab immer Geflügel, Rind und Lamm. In einer großen Pfanne wurden u. a. Cataplana und Paella serviert. Eis gab es in einem kleinen Gefrierschrank.

Beim Frühstück war die Auswahl ebenfalls sehr groß. Eier gab es gerührt, gespiegelt, am Stück und frisch gebraten als Omelett mit Käse und Zwiebeln. Daneben wurden Würstchen, Speck, Pfannkuchen und Bohnen serviert.

Ab 7.30 h gab es Frühstück, gegen 11 h wurden einige Speisen ausgetauscht und es gab Brunch. Gegen 12.30 h wurde alles vom Frühstück weggeräumt und gegen das Mittagsbuffet getauscht. Irgendwann nachmittags wurde das Restaurant geschlossen und für das Abendessen vorbereitet.

Es musste aber niemand verhungern, denn eine Etage tiefer konnte man sich an Salat, Obst, frischen Pommes und Burgern bedienen. Suppe gab es auch hier.

Im Restaurant wurden Getränke serviert, Kaffee und Tee konnte man sich an verschiedenen Automaten selbst holen. Für Wasser und andere alkoholfreie Getränke standen Automaten zur Selbstbedienung bereit. Hier gab es auch Bier.

Draußen auf der Terrasse stand ebenfalls ein Getränkeautomat, an den Pools gab es eine Bar, an der einige Cocktails zubereitet wurden. Weine, Sekt und alkoholfreie Getränke konnte sich jeder selbst holen. Aufgrund der stürmischen Wetterlage waren in der zweiten Woche beide Bars draußen geschlossen.

Leider gab es abends unten an der Bar ebenfalls nur Selbstbedienung. In einem Fünfsternehaus erwartet man allerdings Bedienung.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an der Küste, hat aber keinen Strandzugang. Auf Madeira gibt es keinen Sandstrand, wie man ihn von anderen Inseln kennt. Einige Meter nach rechts kam man ans Meer, aber nur über Steine.

Die Hotels an der Küste sind wie schon erwähnt an Hängen gebaut. Oberhalb des Eingangs liegt die Hauptstraße und direkt vor dem Hotel die Bushaltestellen. Es gibt auf Madeira weiße Überlandbusse, die wir nicht nutzen. Mit ihnen kommt man in die anderen Regionen der Insel. Wir fuhren mehrfach im Stadtbereich, deren Fahrten immer 1,95 € kosteten. Man konnte bar oder mit Karte beim Fahrer zahlen. Möglicherweise gab es auch Wochenkarten, das haben wir aber bisher nicht heraus gefunden.

Man kann auch hier Autos mieten. Wir hatten keines, was aufgrund der Wetterlage auch gut war.

PERSONAL

Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen. Leider standen leere Gläser auch schon mal länger. Draußen war es ein Problem, denn benutztes Geschirr mit Speiseresten zog Tauben an, die es dann umsortierten und sich an Resten und Krümeln bedienten.

Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und deckten die Tische neu.

UNSER PESTANA ROYAL

Wir kamen sehr früh an und mussten auf das Zimmer warten. Am frühen Nachmittag konnten wir dann endlich hinein. Die Koffer wurden uns gebracht.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war Nr. 1013 mit Blick auf die Terrasse und über das Meer.

Links war das Bad.

Es war speziell, denn es war kein Raum, sondern offen. Die Dusche hatte Schiebetüren, daneben war das Waschbecken mit wenig Ablagefläche. Darunter waren zwei Schubfächer, in denen man alles unterbringen konnte. Rechts neben dem Waschbecken war die Toilette.

Es gab keine Tür zum Raum, sondern nur Glaswände, die nach vorne offen waren! Immerhin hatten sie von innen helle Rollos als Sichtschutz. Nachts war das Zimmer erleuchtet, wenn man im Bad Licht anschaltete.

Morgens auf dem Balkon.

Man fragt sich, was hier der Innenarchitekt bei der Planung dachte. Hat er überhaupt gedacht? Das Ergebnis ist auf jeden Fall eine völlige Fehlplanung!

Das Doppelbett folgte an der linken Seite. Links neben dem Bett stand ein Nachtschränkchen, rechts daneben nur ein Hocker. Gegenüber des Bettes war der Schreibtisch mit TV und Wasserkocher und einer kleinen Kaffee- und Teeauswahl. Der Schreibtisch verfügte über zwei Schubladen.

Der Schrank war an der Wand vor Kopf, neben dem Balkon. Es gab wenig Stauraum für Kleidung. Im Schrank befanden sich neben einer kleinen Kommode mit 4 Schubladen auch ein kleiner Kühlschrank und der Safe.

Es gab eine Klimaanlage, die wir nicht nutzten, denn es war noch nicht so warm. Man konnte die Balkontür auch nachts offen lassen.

Neben der Fehlplanung des Badezimmers gab es eine weitere: es fehlten Steckdosen.

Es gab eine in Höhe der Fußleiste vor dem Schreibtisch. Mehr nicht. Die Schnur des Wasserkochers war zu kurz, man hätte ihn auf den Boden stellen müssen. An den Nachtschränkchen suchte man vergeblich. Die Lampen hatten ihre Stromversorgung irgendwo hinter den Betten. Auch im Bad gab es keine Steckdose. Der Föhn in einer der Schubladen war fest installiert.

Wir kauften eine Dreifachsteckdose, denn so ging es auf keinen Fall.

Die Anlage ist sehr weitläufig und geht mittels Treppen und Rampen weiter nach unten. An der Poolbar war die Ausgabe der Badetücher. Einen weiteren Pool mit Whirlpool war eine Treppe tiefer. Hier war der Ruhebereich nur für Erwachsene. Etwas versteckt um die Ecke waren eine kleine Sauna und Toiletten.

Zwischendurch gab es Grünanlagen unterschiedlicher Größe. Blumen, Büsche und Palmen lockerten die Anlage auf und boten immer Schatten. Alles war sehr gepflegt.

Weiter nach unten fand man den Tennisplatz und eine Minigolfanlage, daneben einen kleinen Spielplatz.

Von hier konnte man mit einem Fahrstuhl ganz hinunter zur Straße und zum Meer. Um zurück zu kommen benötigte man die Zimmerkarte, um den Aufzug zu aktivieren. So wurde fremden Personen der Zugang verwehrt.

Draußen konnte man am Meer entlang gehen, hier gab es Bars und kleinere Restaurants.

Während unseres Erkundungsgangs kamen wir ins Hallenbad, das wir natürlich auch nutzten. Hier befand sich eine weitere Sauna und der Spa-Bereich. Wir buchten, wie schon erwähnt, jeder Peeling und Massage und erhielten bessere Angebote als bei Einzelbuchung. Das war schon recht teuer, lohnte sich aber. Wir buchten nach unseren Behandlungen noch einmal.

Es gab neben dem Buffet-Restaurant zwei weitere Restaurants, in denen man pro Woche je einmal essen konnte. Eines bot portugiesische Küche an, das andere italienisch, à la carte. Es war sehr gut und vor allem heiß. Beim Italiener waren wir zweimal.

Das Essen vom Buffet war auch sehr gut, allerdings meistens nicht richtig heiß. Es war nicht stark gewürzt, es stand aber Salz und Pfeffer und diverse Saucen zum Nachwürzen bereit.

Das Wasser in den Außenpools war leider noch sehr kalt. So waren wir nur im Hallenbad. Hier standen einige Liegestühle und es war ruhig, wenn man zur richtigen Zeit da war: Zur Mittagszeit bis gegen 14 h. Da es sehr stürmisch war, hielten sich alle Gäste drinnen auf, so dass es überall voll war.

Durch den Sturm zog es überall, denn Fenster und Türen schlossen schlecht. Das war auch das Problem im Hallenbad, es zog. Man konnte sich nicht lange dort hinlegen.

WLAN war kostenlos, funktionierte aber nur einigermaßen in der Lobby, in den Zimmern konnte man es nicht nutzen.

Animation gab es auch, aber sie hielt sich im Hintergrund. Abends kamen diverse Bands, die für musikalische Unterhaltung sorgten. Ein Falkner der Gegend kam montags mit einem Käuzchen und einem Ara. Man konnte sich mit ihnen fotografieren lassen.

Der Falkner kam mit einem Wüstenbussard auch tagsüber, allerdings sollten nicht die Touristen unterhalten werden, sondern die Tauben vertrieben. Sie haben an  der Küste Verträge mit den Hotels, denn die Belästigung durch Tauben ist schon sehr stark.

Aber man konnte den Bussard natürlich fotografieren.

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön, das Hotel grundsätzlich auch, wir würden es aber trotzdem nicht noch einmal buchen. Die Fehlplanung des Zimmers mit Bad und Stromversorgung waren sehr eindrucksvoll. Es gibt wohl andere Zimmer mit anderen Badezimmern, die allerdings keinen Meerblick haben.

Vom Meer aus.

Auf den Spuren von Minotaurus. Gouves Water Park. Kreta.

Im Herbst 2023 suchten wir für das folgende Frühjahr ein Urlaubsziel. Wir prüften Kreuzfahrten, wie die letzten Jahre vor und nach Corona üblich, wurden aber nicht fündig. Ziele und Zeiten gefielen uns nicht.

So entschieden wir uns nach 2016 zum ersten Mal wieder für einen Hotelurlaub. Als Reiseziel wählten wir Kreta, weil es geographisch und historisch viel zu bieten hat.

Wir suchten ein Hotel, nicht weit vom Flughafen Heraklion entfernt, mit schönem Pool.

Mit unserem Reisebüro, Katalogen und Internet fiel unsere Wahl auf das

GOUVES WATER PARK

in Gouves an der Nordküste, rund 15 km von Heraklion entfernt.

ANSCHRIFT + KONTAKT

Gouves Hersonissos

Kreta – Griechenland 70014

Tel. +30 28970 43300

www.gouvespark.gr

Email: reservations@gouvespark.gr

Weiterlesen: Auf den Spuren von Minotaurus. Gouves Water Park. Kreta.

ANREISE

Man kann mit Flugzeug, Schiff und Fähre anreisen. Der Flughafen ist ca. 15 km entfernt.

Das Hotel verfügt über einen Parkplatz, man kann also mit einem Mietwagen anreisen.

Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein Fünf-Sterne-Resort mit vielen kleinen Gebäuden mit max. drei Etagen. Die Anlage ist sehr weitläufig und bietet Zimmer und Suiten unterschiedlicher Größe, die eine Nutzung von 2 und mehr Personen ermöglicht. Größere Suiten können auch von Gruppen bezogen werden. Die Anzahl habe ich nirgends gefunden, ein Kellner sagte aber, wenn es ausgebucht ist, sind rund 800 Personen da. Alle Häuser liegen an den verschiedenen Pools und Wasserparks. Wie ich erst nach Rückkehr gesehen habe, gibt es neue Zimmer, die „Swim up rooms“ genannt werden: Sie haben im Erdgeschoss Zugang von der Terrasse in den Pool und sind nicht für Familien mit Kindern jünger als 12 zu buchen. (Das hätten wir vorher wissen müssen.)

Wir kamen gegen 19.30 h an und checkten an der Rezeption ein. In diesem Gebäude befindet sich oben eine Wein-Bar, unten Konferenzraum, Bibliothek und Verwaltungsräume. In der großen Halle sind nach draußen einige Sitzgelegenheiten.

Wir wollten am nächsten Tag alles erkunden, das würde einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wir erhielten einen Schlüssel, eine Zimmerkarte für den Strom, einen Schlüssel für den Safe und zwei Karten für Badelaken für den Poolbereich. Wir wurden zu unserem Zimmer gebracht.

DAS ZIMMER

Wir liefen durch das Gebäude gegenüber der Rezeption, in dem sich die Bar und das Restaurant Umami befanden. Außerdem diverse kostenpflichtige Spielautomaten für Kinder. Unser Zimmer befand sich im Gebäude dahinter in der ersten Etage. Wir sahen vom Balkon auf einen Babypool und einen normalen Pool. Alle Poolbereiche waren schon geschlossen.

Im Zimmer befand sich rechts das große Bad. An der rechten Wand war das Waschbecken mit viel Ablagefläche, geradeaus das WC und links die große barrierefreie Dusche.

Dem Bad gegenüber war ein Regalfach mit einer Kleiderstange und einigen Kleiderbügeln. Darunter ein Hocker. Es gab keinen Schrank. Weiter ins Zimmer schloss sich der Schreibtisch mit Stuhl an. Der Safe war unter der Tischplatte, dann folgte ein Schrank, in dem der Kühlschrank war. Dieser wurde täglich mit Softdrinks gefüllt. Auf dem Tisch standen außerdem ein Wasserkocher, Tassen und Tee und löslicher Kaffee. Darüber hing der Fernseher.

Gegenüber dieser Wand standen drei Einzelbetten. Eines direkt an der Wand zum Bad, zwei als Doppelbett mit jeweils einem Nachtschränkchen mit einer Schublade.

Für zwei Personen ist die Ablagefläche ausreichend, bei drei wird es besonders für die Kleidung knapp.

Es gab eine Klimaanlage, die wir nicht nutzten, denn es war noch nicht so warm. Sie blies auch sehr kalt auf das linke Bett, so dass man vorsichtig sein musste mit der Einstellung.

WELLNESS

Im Hotel ist ein selbstständiger Spa-Bereich mit Sauna, Whirlpool und Fitnessraum, der neben Massagen auch Kosmetik- und Mani- bzw. Pediküre anbietet. Hier bekommt man auch die Badetücher für den Pool. Dafür gibt man die Karte ab, die man bei der letzten Abgabe der Handtücher zurück bekommt.

Wir buchten tatsächlich Massagen hier, die separat abgerechnet. Wir ließen uns beraten und buchten in der zweiten Woche jeder Peeling-Behandlungen und Komplettmassagen, insgesamt 90 Minuten. Für zwei Tage später buchten wir noch einmal Massagen, aber nur noch Rücken-/Schulterbereich.

PREISE

Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 10 Tage „all in“ knapp 2300 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.

ESSEN & TRINKEN

Wie schon erwähnt hatten wir all in gebucht, d. h. Frühstück, Mittagessen und Abendessen, dazu alle Getränke.

Gegessen wurde im Buffetrestaurant Dionysos, ein sehr großes Restaurant mit großer Außenterrasse. Wir zogen es draußen vor, denn es hatte innen einfach die Atmosphäre einer Bahnhofshalle. Und auch die Lautstärke.

Links war das Buffett aufgebaut. Es gab immer Pizza, die frisch gebacken wurde. Viele verschiedene Salate, Brot- und Brötchensorten, Käseplatten. Es gab immer Pommes und Nuggets, täglich wechselnde Themen wie z. B. asiatisch, mexikanisch, mediterran usw. Ein Bereich bot vegane und vegetarische Speisen an, zwei Köche grillten frisch vor aller Augen Fisch und Fleisch.

Ein großer Bereich bot Nachspeisen an. Hier gab es tägliche andere Leckereien – von denen wir nichts probierten.

Mittags haben wir dort nicht gegessen und haben es uns auch nicht angesehen. Vermutlich wird es ähnlich gewesen sein.

Beim Frühstück war die Auswahl ebenfalls sehr groß. Obst, Salate, Müsli, Aufschnittplatten, Eier in verschiedenen Variationen, Speck, Würstchen, Marmeladen und vieles mehr.

Bei den Getränken war hier Selbstbedienung. Es standen in zwei Ecken Automaten bereit, an denen man sich das Gewünschte holen konnte. Kellner räumten nur die Tische ab, servierten nicht.

Von 12 – 18 h gab es neben dem Restaurant auch drei Stände, die Pizza, Burger und Gyros anboten.

Verhungert ist wohl niemand.

Getränke gab es in großer Auswahl. Neben alkoholfreien Getränken gab es an der Bar Bier, Weine, Ouzo und Raki, aber auch Aperol Spritz und diverse Whiskey- und Gin-Sorten. Da überall Poolbereiche anschlossen, gab es nur Kunststoffbecher. Lediglich im Innenberiech der Bar, durch den wir am ersten Abend gingen, gab es Gläser.

LAGE

Das Hotel liegt in Gouves nicht direkt am Strand. Man erreicht ihn aber schnell zu Fuß.

An der Hauptstraße ist eine Bushaltestelle mit Verbindungen nach Heraklion.

Wir mieteten ein Auto in einem kleinen Büro am Ausgang des Hotelgeländes. Wir fuhren nach Chania, die Fahrt dauert ca. 2 Stunden über eine gut ausgebaute Straße. Knossos, Pflichtprogramm für Kreta-Urlauber, ist in 20 Minuten erreicht.

PERSONAL

Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen. Die Anlage war sehr sauber, Reinigungskräfte wuselten überall herum und fegten sofort verunglückte Pommes u. a. auf.

Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und wischten die Tische ab.

An der Bar war Selbstbedienung, meistens waren drei Mitarbeiter damit beschäftigt, die alles gewünschte servierte. Es gab aber trotzdem oft längere Schlangen.

Eigentlich war Selbstbedienung. Dazu später.

Auch die Zimmer und Innenbereiche waren ordentlich, auch hier gab es viele Reinigungskräfte.

UNSER GOUVES WATER PARK

Wir kamen gegen 19.30 h an und bezogen zunächst unser Zimmer.

Anschließend gingen wir in Restaurant, um das erste Abendessen einzunehmen. Sofort fielen die anderen Gäste auf. Die Mehrzahl waren englischsprachig, vermutlich auch tatsächlich aus England oder Irland. Und auch alle mit Kindern, die noch nicht in der Schule waren. Dementsprechend war die Lautstärke.

Das Essen war immer sehr gut, man musste zwar schon mal nachwürzen, aber trotzdem war es sehr lecker. Fleisch und Fisch waren sehr gut gegrillt, nie trocken oder zäh.

Leider hat die Buffetform immer den Nachteil, dass alles nur lauwarm ist.  

Anschließend setzten wir uns im Außenbereich an die Bar. Wir stellten uns an für Bier, Wasser und Aperol. Und bekamen Plastikbecher.

Nach kurzer Zeit kam ein Kellner zu uns. Er fragte, ob wir weiter gehen wollten oder dort sitzen blieben. Wir blieben dort, und bekamen ab sofort Gläser. Er war schon etwas älter und adoptierte uns. Oder wir ihn? Wer weiß das schon … Er bekam Trinkgeld. Und ab da brauchten wir uns nicht mehr anstellen. Sobald er uns sah, kamen die Getränke wie gewünscht. Nachmittags bereitete er einen Frappé zu, der einfach der beste Kaffee überhaupt war. Manchmal mit Amaretto oder Baileys.

Der Kellner hieß Vangelis und war ab sofort „unser“ Kellner.

Wir haben nur dreimal gefrühstückt, weil wir etwas vor hatten (bzw. am letzten Tag abreisten).

Sonst war unsere erste Mahlzeit am Tag etwas von den drei Ständen. Alles wurde frisch zubereitet und schmeckte sehr gut. Besonders die Pommes waren knusprig und gut gewürzt.

Am nächsten Tag erkundeten wir die Anlage. Sie ist sehr weitläufig und man braucht einige Zeit, sich zurecht zu finden. Um 10 h wurden die Pools geöffnet. Es gab viele verschiedenen, mit Rutschen für ganz kleine Kinder, Wippen, Wasserspritzen und anderen Spielsachen. Am Shop gegenüber der Rezeption kann man außerdem Schwimmtiere und andere Dinge kaufen, die man benötigt. Es fiel aber bei unserem Poolbereich auf, dass in einer Ecke angelegte Schwimmtiere lagen. Gäste, die abreisten, legten dort Krokodile, Flamingos und andere Schwimmreifen ab, andere konnten sie weiter nutzen.

An allen Pools gab es kleine Bars, an denen man alkoholfreie Getränke und Bier bekam. Die Becher stellte man einfach oberhalb der Mülleimer in die Abstellflächen. Regelmäßig liefen Kellner herum und sammelten wieder alle ein. Eine Bar bot außerdem Eis und Kaffee an.

Während unseres Erkundungsgangs kamen wir auch in den Spa-Bereich und ließen uns bzgl. Massagen beraten. Wir buchten, wie schon erwähnt, jeder Peeling und Massage und erhielten bessere Angebote als bei Einzelbuchung. Das war schon recht teuer, lohnte sich aber. Wir bekamen außerdem jeder eigentlich eine Dose Körperpeeling, da aber zwei die gleichen Peelings Quatsch gewesen wären, wurde eines in eine Lotion getauscht. Wir buchten nach unseren Behandlungen noch einmal je 40 Minuten.

Es gab ein asiatisches Restaurant, in dem jeder Gast einmal essen konnte. Es war inklusiv, außer der Getränke. Hier war ich am Sonntagabend. Man bekam eine Suppe, die täglich wechselte. Dann konnte man zwischen den Vorspeisen Sushi und Teigtaschen wählen. Auch bei den Hauptgerichten und dem Dessert wählte man.

Es war sehr gut und vor allem heiß.

Das Wasser in den Pools war leider noch sehr kalt. Ich war nur zweimal im Wasser, weil es noch nicht besonders angenehm war.

Animation gab es auch. Für die Kinder wurde viel angeboten, die Bespaßung der Erwachsenen hielt sich in Grenzen. Man wurde angesprochen, ob man bei Wasserball, Pilates oder anderen Sachen mitmachen wollte. Wenn man aber ablehnte, akzeptierten sie das nach einem kurzen Smalltalk und gingen dann weiter. Wir sahen uns nichts an, außer an einem Abend das Bingo-Spiel. Es war kostenlos. Man erhielt einen Papierstreifen mit den Zahlen und einen Zahnstocher. Wir sahen es uns ein paar Zahlen an und gingen wieder. Man verstand sie schlecht, die Zahlen wurden aus einem Hut gezogen und es war alles sehr unprofessionell.

Es gab leider auch keinen Bereich, an dem es ruhiger war.

FAZIT

Das Hotel und die Anlage sind sehr schön. Der Urlaub war auch sehr schön. Und jetzt kommt das Aber: Es war einfach zu laut. Wir denken 2025 wieder an Kreta, aber dann an ein Erwachsenenhotel. Dass das Hotel über einen Bereich verfügt, der nicht für kleinere Kinder ist, habe ich erst jetzt gesehen. Das ist aber nicht so schlimm, der Urlaub war schön, die Insel ist sehr schön und hat noch so viel zu bieten.

Regen

Übernachtung mal anders. Holzfass. Ipsheim.

Eines von vier Schlummerfässern.

Wir bekamen im Februar 2021 zur Silberhochzeit von meiner Freundin und Trauzeugin einen Gutschein eines Erlebnis- und Abenteuer-Anbieters über eine Übernachtung in einem Holzfass.

Aus bekannten Gründen konnten wir ihn zunächst nicht einlösen, informierten uns aber schon, wo es möglich ist. Es gibt in Deutschland viele Orte, die es anbieten. Es sind i. d. R. Campingplätze, die in einem Teil ihres Geländes einige Holzfässer vermieten. Wir wurden fündig in der Nähe von Schloß Holte-Stukenbrock. Die Gegend kannten wir von früheren Aufenthalten in Bad Driburg und dachten, dass wir unsere Holzfass-Übernachtung dann dort planen sollten.

Die Umsetzung zog sich aber noch bis Ende 2022 hin. Für 2023 bekamen wir keinen Termin, denn sie sind alle sehr gefragt und ausgebucht. Hinzu kam, dass die Anlage in Schloß Holte-Stukenbrock kein Partner mehr dieses Erlebnis- und Abenteuer-Anbieters war. Wir mussten uns also einen anderen Ort suchen.

Wir dachten an ein verlängertes Wochenende im Mai, an einen der Feiertage. Und hatten Probleme, etwas zu finden, denn gerade diese langen Wochenenden waren bereits überall ausgebucht.

Wir fanden schließlich in der Nähe von Nürnberg Holzfässer ohne Campingplatz und konnten buchen. Wir hatten zweit weitere Übernachtungen zugekauft, denn für eine lohnt die Fahrt nicht.

So fuhren wir am Tag der Arbeit bis zum nächsten Samstag nach

Dies & Fass

Oberndorf 50

91472 Ipsheim

​www.diesundfass.de

Tel. 0160-5638446

​Mail:diesundfass@web.de

VORHER

Ich gab die Nummern der Gutscheine an und zahlte die 3. Übernachtung, die 99 € kostete, per Überweisung einige Wochen vorher. Enthalten war neben den Übernachtungen auch das Frühstück.

Es befindet sich in Privatbesitz und ich hatte zur Inhaberin Kontakt per email, der recht nett war.

Dann warteten wir gespannt auf das, was da kommen sollte.

Weiterlesen: Übernachtung mal anders. Holzfass. Ipsheim.

ANFAHRT

Vorab tauschten wir Telefonnr. aus, denn ca. 30 Minuten vor Ankunft sollten wir anrufen, damit jemand vor Ort war.

Die angegebene Adresse liegt an einer Hauptstraße in Ipsheim-Oberndorf. Busse haben wir gesehen, ob es auch einen Bahnanschluss gibt, wissen wir nicht. Wir kamen über die A3 und A7 problemlos nach Franken und fuhren die letzten Kilometer über kleinere und größere Dörfer. Die nächsten bekannteren Städte sind sicherlich Rothenburg o. d. T. und Neustadt an der Aisch, und natürlich Nürnberg.

Wir fanden direkt am Haus einen Parkplatz und wurden von Carola, der Mutter der Inhaberin, begrüßt. Zunächst wurden die Formalitäten erledigt und wir mussten den Meldebogen ausfüllen. Dafür gingen wir ins Haus in den Aufenthaltsraum. Hier fanden sich eine Sitzecke und ein Kühlschrank, der Getränke bereithielt. Man konnte alkoholfreie Getränke nehmen, aber auch Bier und natürlich Frankenweine wählen. Abgerechnet wurde direkt bar in eine Spardose.

Oben im Haus gibt es auch zumindest eine Ferienwohnung, die vermutlich mit Arbeitern einer Montagefirma belegt war.

Anschließend fragte uns Carola, was wir gerne frühstücken möchten. Serviert wurde dies in Picknickkörben, wie ich schon auf Fotos gesehen hatte. Kaffee, Wurst, Käse, Marmelade, Brötchen, Laugengebäck …. Obst und Joghurt bestellten wir nicht, da wir es nicht essen würden. Carola freute sich, dass wir es ausdrücklich sagten. Viele machen das nicht und sie müssen es dann wegwerfen.

Dann gingen wir hinters Haus und fanden einen schön angelegten Garten-/Terrassenbereich mit Sitzecken und Grill vor.

Und die Holzfässer. Jeweils zwei sich gegenüberliegende und eines geradeaus. Die vier Fässer lagen, das einzelne stand senkrecht und war das Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Wir konnten uns ein Fass aussuchen, denn an diesem Abend waren wir alleine. Wir wählten eines der beiden dem Bad am nächsten liegenden. Neben jedem Schlaffass war jeweils ein Tisch mit zwei Stühlen. Hier konnte bei gutem Wetter gefrühstückt werden.

Die Holzfässer sind alle gleich: vorne die teilbare Eingangstür mit Fenstern, innen rechts und links eine Holzbank, geradeaus das Bett, ganz hinten ein Fenster. Am Fußende des Bettes hing ein kleines TV-Gerät an der Wand.

Unter dem Bett war eine Heizung angebracht und noch Platz für den Koffer. In der Mitte zwischen den Bänken steht ein Hocker, der als Tisch dient. Viel Ablage gibt es nicht. Regale und Schränke können nicht gestellt werden, denn es fehlt der Platz. Wir sind ja nicht so groß, wer aber größer ist als 1,8 m, sollte vorab prüfen, ob die Übernachtung hier problemlos klappt. Das Bett ist quer und durch die Fasswände begrenzt.

Gardinen und Bettwäsche waren gemütlich in rot-kariert. Auf einer der Bänke standen ein Wasserkocher, 2 Tassen, löslicher Kaffee und Teebeutel. Ich hatte einen Föhn angefragt, der auch dort lag. Steckdosen gab es nur zwei. Da muss man sich arrangieren, wenn Smartphone und andere Geräte aufladen möchte.

Handtücher lagen auch bereit.

Im Badezimmerfass befanden sich links das Waschbecken mit einiger Ablagefläche und Regalfächern. Geradeaus war die Dusche, rechts das WC. Groß genug, allerdings ist man nicht alleine und muss es sich mit den anderen 3 Paaren teilen. Man muss also alles wieder mitnehmen, auch die Handtücher.

UNSER FASS

Wir bezogen unser „Schlummerfass“ wie sie liebevoll genannt werden und setzten uns noch etwas davor. Das Wetter war schön, sonnig und warm, wir genossen es. Gegen 18 h fuhren wir in einen Gasthof. Es gibt direkt in der Nachbarschaft wohl nichts, deshalb hatte uns Carola den Goldenen Hirsch empfohlen.

Bevor wir gingen, schlossen wir das Fenster und die Tür. Dementsprechend warm war es, als wir wieder zurück waren. Wir lüfteten, jedoch war es nachts trotzdem sehr warm. Hinzu kam, dass das Bett recht schmal ist. Man konnte zwar gut liegen, es war aber dennoch eng. Außerdem musste der, der hinten am Fenster lag, immer über den anderen klettern, wenn er nachts raus wollte. Das ist schon unbequem. Links liegt man auch direkt unter dem Fenster, welches man nicht kippen, sondern nur komplett öffnen kann. Dies ist je nach Außentemperatur möglicherweise unangenehm. Allerdings ist ein geschlossenes Fenster auch keine Option …

So war die erste Nacht eher unangenehm. Die dann auch früh beendet war, denn auf dem Dorf in Franken und Bayern schlagen um 6 h die Kirchenglocken. Die Kirche stand fast neben dem Grundstück.

Aber dafür entschädigte das Frühstück. Es stand im Picknickkorb bereit. Kaffee, Brötchen, Laugenbrezeln und zwei Behälter mit Käse und Wurst standen bereit. Hübsche Servietten und Tomaten und Weintrauben als Deko waren ebenfalls vorhanden. So konnten wir nach einer erfrischenden Dusche draußen frühstücken. Es war immer noch warm und sonnig.

Es war zu viel und wir stellten die beiden Behälter im Aufenthaltsraum in den Kühlschrank. Wir informierten Carola, dass es noch für den nächsten Tag reichen würde. Man muss nichts verschwenden. Und bestellten auch für den nächsten Tag weniger Brötchen.

Als wir abends aus Nürnberg zurück kehrten, zogen Gewitter auf und es fing an zu regnen. Zwei weitere Fässer waren bewohnt.

Nun mussten wir uns ins Fass zurück ziehen. Das kann man für ein oder zwei Übernachtungen sicherlich machen, aber länger würde ich es nicht wollen.

Man sah die anderen so natürlich auch nicht. Sie waren ebenfalls vor dem Regen ins Fass geflüchtet.

Nachts ging die Lampe am Bad-Fass durch Bewegungsmelder an. Das störte uns nicht.

Die Nacht war durch die Abkühlung angenehmer, aber eng war es trotzdem. Trotz Kirchenglocken hatten wir es nicht eilig. Wir hatten Zeit, deshalb warteten wir, bis die anderen im Bad fertig waren. Sie mussten bis 10 h auschecken, wir blieben ja noch.

Der Regen hatte nachts aufgehört, es war aber frischer geworden. Wir frühstückten also im Fass.

Abends war es dann auch zu frisch, um noch draußen zu sitzen. Frühstücken konnten wir aber wieder draußen. Wir genossen es, bevor wir abreisten. Carola kam vorbei, wir unterhielten uns noch. Sie freute sich, denn wir hatten Müllbeutel für Kosmetikmülleimer mitgebracht. Da im Mülleimer auch die Portionsbehälter der Kondensmilch entsorgt wurden, fanden wir es einfach hygienischer, wenn Beutel darin sind.

FAZIT

Was soll ich sagen?

Man kann das mal machen. Man kann es auch sehr gut verschenken. Wobei eine Übernachtung zu kurz ist, da man das Frühstück nicht genießen kann, denn man muss irgendwann auschecken.

Es ist jetzt nicht richtig, wenn ein Eindruck entsteht, dass es uns nicht gefallen hat. Nein, das hat es schon. Es ist witzig und gemütlich, bei schönem Wetter auch sehr schön.

Aber eben nur bei schönem Wetter. Bei Regen und Kälte ist es nicht zu empfehlen.

Es ist sicher toll, wenn man campingbegeistert ist. Das sind wir nicht. Man hat zu wenig Platz.

Besch auf dem Scheunendach.

Musik und Übernachtung. Novotel. Köln.

Ich hatte Anfang 2024 spontan ein Ticket gekauft. Es sollte mal wieder zu Rea Garvey nach Köln gehen. Dafür suchte ich ein Hotel. Das Ibis Budget an der Messe, welches ich normalerweise buche, war bereits im Januar ausgebucht. Zeitgleich fanden einige Messen statt, Hotels in der Nähe waren ausgebucht.

So fiel meine Wahl auf das

Novotel Koeln City

Bayenstr. 51

50678 Köln

https://all.accor.com/hotel/3127/index.de.shtml

Tel. 0221801470

Email H3127@accor.com

Das Hotel ist eines von fast 500 Häusern weltweit und gehört zur Accor-Kette. Zu dieser Kette gehören auch weitere bekannte Hotels wie z. B. Mercure, Sofitel, Mövenpick usw.

Es gibt verschiedene Zimmerarten, aus denen man wählen kann, die einen Ausblick auf den Rhein oder den hinter dem Haus liegenden Garten haben.

Weiterlesen: Musik und Übernachtung. Novotel. Köln.

ANFAHRT & PARKEN

Das Hotel liegt am Rhein gegenüber der Kranhäuser. Das Schokoladenmuseum ist nur 5 Minuten entfernt.

Wenn man anreist, sollte man darauf achten, das Novotel nicht mit dem NH Hotel kurz davor zu verwechseln.

Es gibt einen Haltebereich vor dem Eingang, Parkplätze sind im Parkhaus unter dem Hotel. Die Einfahrt befindet sich in der Parallelstraße zur Bayenstraße. Ein öffentliches Parkhaus (Rheinauhafen) ist gegenüber, falls das Parkhaus voll sein sollte. Es empfiehlt sich nicht, in den Straßen zu parken, denn hier sind viele Anwohnerbereiche oder Halteverbote.

Der ÖPNV hält auch in der Nähe des Hotels.

Das Hotel ist leider recht weit vom Zentrum und dem Bahnhof entfernt, das gilt auch für die Lanxess-Arena.


DAS HOTEL

Es gibt auf 5 Etagen 222 Zimmer unterschiedlicher Größe je nach Belegung: Einzel-, Doppel- und Familienzimmer.

Die Ausstattung ist in allen Zimmern gleich: Schreibtisch mit Stuhl, Sessel mit kleinem Tisch, Klimaanlage, Dusche/WC mit Föhn, TV. Barrierefreie Zimmer gibt es ebenfalls.

Es gibt eine Sauna und einen Wäscheservice. 9 Tagungsräume können für Seminare gebucht werden.

ESSEN & TRINKEN

Es gibt ein Restaurant, in dem von 6.30 – 10.30 h ein großes Frühstücksbuffet aufgebaut wird.

Nimmt man hier an Seminaren teil, kann auch hier das Mittag- und Abendessen geplant werden.

Eine Bar gibt es ebenfalls. Sie ist von 17 – 1 h geöffnet.


DIE UMGEBUNG

Zur Umgebung muss nicht viel gesagt werden: Man ist in Köln am Rhein, es gibt zahlreiche Möglichkeiten.


MEIN NOVOTEL

Ich bin gegen 16 h angekommen und checkte ein.

Die Rezeption ist dem Eingang direkt gegenüber. Links geht es ins Restaurant, nach rechts in die Bar. Hier stehen gemütliche Sitzgruppen, für kleine Gäste gibt es eine Spielecke.

Ein Aufzug führt nach oben zu den Zimmern und auch ins Parkhaus.

Mein Zimmer lag in der 1. Etage mit Blick zur Straße und zum Rhein. Leider nicht hoch genug, um die Aussicht zu genießen. Es war relativ laut, da wir aber immer Ohrstöpsel nutzen, war das kein Problem.

Man kam mittels Schlüsselkarte hinein und stand in einem kleinen Flur, der ohne separate Tür ins Zimmer führte.

Links war das Bad. Gegenüber der Tür war das Waschbecken mit Ablagefläche und rechts daneben die Wanne mit Duschverkleidung. Hinter der Tür befand sich die Toilette.

An der rechten Wand im Zimmer war ein Schrank. Daneben befanden sich eine Kofferablage, Schränke und ein Schreibtisch mit Stuhl. An der Wand darüber das TV-Gerät. Gegenüber stand die beiden Einzelbetten. Rechts und links des Bettes befanden sich zwei Ablagen. Steckdosen gab es ausreichend.

Vor dem Fenster stand ein Sessel mit einem kleinen Tisch.

Abends nach dem Konzert war ich gegen 23.30 h wieder im Hotel. Die Rezeption war noch besetzt.

Ich setzte mich noch an einen der Tische am Fenster in der Bar und ließ den Abend gemütlich ausklingen. Kurz vor 1 h wurde abkassiert, man konnte aber noch sitzen bleiben.

Frühstück gab es von 6.30 – 10.30 h. Ich kam gegen 9.20 h hinunter und suchte mir einen Platz mit Blick auf den schön angelegten Garten. Bei gutem Wetter konnte man hier sehr gut sitzen.

Das Frühstücksbuffet bot alles, was man benötigte: verschiedene Brot- und Brötchensorten, Croissants, Rührei, gekochte Eier, Speck, Würstchen … Platten mit diversen Käse- und Wurstsorten, Lachs, Marmeladen, Joghurt, Müsli, Obst und vieles mehr. Kaffee bereitete man selbst zu. Mehrere Automaten standen zur Verfügung. Saft und Wasser stand ebenfalls gut gekühlt bereit.

Ich hatte die Übernachtung mit Frühstück gebucht, ich weiß nicht, was es kostet, wenn man es nicht gebucht hat.

Einige Mitarbeiter sorgten dafür, dass benutztes Geschirr schnell abräumt wurde.

SERVICE

Die Mitarbeiter sind unterschiedlichen Alters und alle sehr hilfsbereit.


FAZIT

Es ist zwar deutlich teurer als das Hotel, welches ich in Köln sonst buche, aber es ist durchaus eine Alternative.

Musik und Übernachtung. B&B Hotel. Oberhausen.

Seit längerem hatte ich ein Ticket für ein Konzert in Oberhausen, Andrea Bocelli. Geplant wurde es bereits vier Jahre vorher, so lange hatte ich das Ticket auch schon.

Es wurde aus bekannten Gründen zweimal verschoben und sollte schließlich am 12.10.2023 stattfinden. Der Ort wurde in dieser Zeit auch umbenannt, von König-Pilsener-Arena in Rudolf-Weber-Arena. Welchen Grund das hatte, habe ich nicht geprüft, letztlich ist es unerheblich für die Veranstaltungen.

2019 war ich bereits in einem anderen Hotel, welches mir als recht teuer in Erinnerung geblieben ist. Deshalb suchte ich ein anderes.

Da sich in der Gegend weitere Hotels gibt, fiel meine Wahl im Frühjahr 2023 auf das

B&B HOTEL Oberhausen

Brammenring 119

46047 Oberhausen

Tel. 0208/88217-0

www.hotel-bb.com/de/hotel/oberhausen-am-centro

oberhausen@hotelbb.com

Das Hotel gehört zu einer 1990 in Frankreich gegründeten Kette mit Hotels in 15 Ländern. In Deutschland findet man 170 davon.

Weiterlesen: Musik und Übernachtung. B&B Hotel. Oberhausen.

ANFAHRT & PARKEN

Es liegt direkt am Anfang des CentrO und ist einfach zu finden. Der ÖPNV hält in unmittelbarer Nähe.

Ich reiste mit dem Pkw an. Man fährt zunächst am Hotel vorbei und eine Schleife, da die Straße Brammenring eine Einbahnstraße war.

Das Hotel hat einige Parkplätze direkt am Haus, die kostenlos sind. Leider sind sie nicht ausreichend für alle Gäste. Ich hatte Glück und fand den letzten freien Platz, als ich gegen 17 h ankam.


DAS HOTEL

Es gibt 102 Zimmer unterschiedlicher Größe je nach Belegung: Einzel-, Doppel- und Familienzimmer.

Die Ausstattung ist in allen Zimmern gleich: Schreibtisch, Hocker, Dusche/WC mit Föhn, TV mit Sky und kostenloses WLAN. Die Größe und Anzahl der Betten variiert je nach Personenzahl. Barrierefreie Zimmer gibt es ebenfalls.

Ich fand nichts über Serviceleistungen wie Weckdienst oder Wäscherei.


TAGUNGEN & SEMINARE

… können hier anscheinend nicht abgehalten werden, da sollte man aber noch einmal fragen.

ESSEN & TRINKEN

Es gibt ein Restaurant, in dem von 6.30 – 10 h gefrühstückt wird. Mehr wird nicht angeboten. Es gibt leider keine Bar. Lediglich zwei Automaten stehen für Getränke bereit. Hier kann man Flaschen und Heißgetränke bekommen.


DIE UMGEBUNG

Direkt über die Straße ist das CentrO, Europas größtes EKZ und Freizeitpark. Hier finden sich neben Einkaufsmöglichkeiten auch ein Sealife, Kino, zahlreiche Restaurants und Fast Food Ketten. Mit der Rudolf-Weber-Arena hat man auch fast täglich Konzerte und andere Veranstaltungen. Es gab auch noch das Metronom Theater, welches aber geschlossen ist und zum Verkauf steht. Vielleicht auch ein Opfer der Corona-Zeit? Wer weiß.

Die Innenstadt Oberhausens und weitere Städte wie Gelsenkirchen, Duisburg usw. sind ebenfalls nah.


MEIN B&B

Ich bin gegen 17 h angekommen und checkte ein. Die Rezeption ist dem Eingang direkt gegenüber. Ich hatte bereits per Email die Zimmernr. und Zugangscode erhalten. So kann man auch später anreisen, wenn die Rezeption nicht mehr besetzt ist.

Rechts der Rezeption wurde morgens das Frühstücksbuffet aufgebaut, der angrenzende Raum diente als Restaurant.  

Wie ich bereits wusste, hatte mein Zimmer die Nr. 405. In der 4. Etage am Ende des Flurs (sehr gut, da läuft niemand vorbei) mit Blick auf die vierspurige Osterfelder Straße.

Man kam mittels Zugangscode hinein und stand in einem kleinen Flur, der ohne separate Tür ins Zimmer führte. Links war das Bad mit WC, gegenüber der Tür das Waschbecken mit Ablagefläche und rechts daneben die Dusche.

An der rechten Seite befand sich einige Kleiderhaken an der Wand, ein offenes Schrankfach mit Kleiderstange und einigen (festen) Bügeln. Links an der Seite fand man einige Regalfächer für Kleidung. An der Wand daneben befanden sich Spiegel und das TV-Gerät. Gegenüber stand das französische Bett, mit 1,6 m als Doppelbett zu schmal. Da ich aber alleine war, war es in Ordnung. Die Matratze war für längere Aufenthalte unbequem, aber eine Nacht ging. Rechts und links des Bettes befanden sich zwei Regale, als Nachtschränke und Ablage zu nutzen. Steckdosen gab es ausreichend.

Im Zimmer war links ein Tisch mit zwei Hockern. Es gab keinen Tresor, keinen Kühlschrank und auch kein Telefon.

Abends nach dem Konzert war ich gegen 23 h wieder im Hotel. Es ist zu Fuß recht weit und es regnete. Die Rezeption war geschlossen. Die Getränkeautomaten wurden um 21.30 h abgeschaltet. Gegenüber des Hotels ist eine Tankstelle, die gekühlte Getränke verkauft, aber das ist natürlich nicht dasselbe wie den Abend an einer Bar ausklingen zu lassen.

Frühstück gab es von 6.30 – 10 h. Ich kam um 9.15 h hinunter – und sah eine lange Schlange vor dem Buffet! Auf etwa 3 m war alles aufgebaut, jeder musste entlang laufen, um sich mit allem zu bedienen. Das dauert natürlich. Am längsten brauchte die Kaffeemaschine, die verschiedene Sorten auf Anforderung zubereitete. Das dauerte ebenfalls.

Das Buffet selbst war zweckmäßig. Müsli, Cornflakes, Brot, normale Brötchen, kleine Muffins. Eier gab es nur gekocht. Drei Sorten Aufschnitt und Käse standen bereit, daneben Marmelade und Honig. Saft gab es aus dem Automaten von der Orange und dem Multivitamin.

Man bezahlte für das Frühstück 10,50 €. Inzwischen ist dieser Preis ja fast günstig, aber es war auch nicht spektakulär. Wenn man bedenkt, dass gegenüber einige Restaurants und Bäckereien zu finden sind könnte man überlegen, draußen zu frühstücken. Wobei ich immer das Frühstück im Hotel vorziehe, um in den Tag zu starten.

Nun war ich eigentlich früh genug, aber durch das Anstellen und Warten hatte ich zu wenig Zeit. Denn pünktlich um 10 h wurde der Bereich geschlossen.

SERVICE

Die Mitarbeiter der Rezeption waren jung und hilfsbereit, hatten aber wenig zu tun, da der Gast alle Informationen bereits online erhalten hatte.

Es waren einige Konzertbesucher da, wie man aus Gesprächen hören konnte. Beim Frühstück halfen die Rezeptionisten auch beim Nachlegen.


FAZIT

Ich hatte 2019 in meinem Bericht über das TRYP-Hotel am CentrO am Ende geschrieben, ich würde beim nächsten Konzertbesuch nach einem anderen Hotel schauen.

Das hatte ich nun also – und wähle beim nächsten Mal wieder das „Hotel Oberhausen Neue Mitte“, wie das TRYP-Hotel heute heißt.

Das B&B ist zwar ausreichend für eine oder zwei Nächte, aber es ist zu weit entfernt, wenn man nachts vom Konzert zurück läuft.

Und gerade nach einem Konzert ist der Abschluss in einer Bar doch sehr entspannend, Gespräche mit anderen Konzertbesuchern sorgen sicher auch für zusätzlichen Umsatz.

Das Frühstück war in Ordnung, aber zu hektisch.

Der kostenlose Parkplatz ist zwar schön, aber da in der Gegend alle Parkhäuser kostenlos sind, ist das auch kein Problem.

Goldener Oktober im Rosengarten. Hotel Rosengarten. Schw. Gmünd.

Deko

Im Oktober 2022 wollten wir mit einem Verwandtenbesuch noch einen Kurzurlaub verbinden und verbrachten einige Tage in Süddeutschland. Dafür suchten wir ein Hotel in der Nähe. Leider war zu dieser Zeit in Schwäbisch Gmünd Krämermarkt, dessen Aussteller ebenfalls in den Hotels wohnten.

Nach einigem Suchen hatten wir Glück, wir fanden das

Hotel Rosengarten

Heubacherstrasse 32

73529 Schwäbisch Gmünd

Telefon +49 (0) 71 71 / 84 73 7
Telefax +49 (0) 71 71 / 85 27 7

hotel@rosengarten.gd

Eine Internetseite gibt es nicht, scheint aber wohl in Arbeit zu sein.

Buchen kann man telefonisch, aber auch über bekannte Buchungsportale.

ANFAHRT & PARKEN

Wer Schwäbisch Gmünd nicht kennt, findet es zwischen Aalen und Stuttgart.

Das Hotel liegt an einer vielbefahrenen Parallelstraße der B29, der L1161, und ist sehr gut erreichbar. Parkplätze befinden sich kostenlos neben dem Haus.

Wer mit dem ÖPNV anreisen möchte, kann dies eben falls unkompliziert, denn ein Bus hält ganz in der Nähe. Möglicherweise gibt es einen Abholservice vom Bahnhof, wenn man mit dem Zug anreist, hier sollte man nachfragen.


DAS HOTEL

Genaue Angaben zur Anzahl der Zimmer finde ich nicht, ich schätze, es sind um die 20 Zimmer, darunter sicher auch Einzelzimmer.

Sie sind ausgestattet mit Dusche/WC und Föhn. WLAN ist im gesamten Haus kostenfrei, aber manchmal etwas schleppend.

Einige Zimmer verfügen über einen Balkon, der mit Tisch und Stühlen ausgestattet.

Die Preise variieren sehr stark, sie richten sich nach Wochentag, Jahreszeit, Veranstaltungen in der Gegend usw. Hier muss man immer nachfragen.

Wir haben für Zeit 515 € bezahlt, incl. Frühstücksbufett.

Man kann auch ohne Frühstück übernachten.

ESSEN & TRINKEN

Es wird an Wochentagen von 6.30 – 9 h ein Frühstücksbuffet angeboten, am Wochenende ab 8 – 10 h. Sonst gibt es keine Mahlzeiten oder Snacks.

Ein großer gekühlter Automat steht mit gekühlten Getränken zur Verfügung. Man findet dort verschiedene Getränke in Dosen oder kleinen Flaschen: Fanta, Cola, Red Bull, diverse Biersorten, Wasser. Ich habe den Wein vermisst, den es ja bekanntlich auch in kleinen Flaschen gibt.


DIE UMGEBUNG

Man ist in der schwäbischen Alb und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen oder Fahrradtouren.

Es ist sehr ländlich, Wiesen und Bauernhöfe sind nicht weit.

In der Gegend wurde früher Silber bearbeitet und man kann die Herstellung von Pokalen, Bestecken oder Schmuck in Schwäbisch Gmünd ansehen. In Aalen waren die Römer und Museen zeigen heute alles rund um den Limesweg. Es gibt Kloster und einige Schlösser, die für Besichtigungen geöffnet sind.

Etwa eine Stunde entfernt ist Ludwigsburg, um dessen Schloss ein großer Kürbismarkt viel bietet.

Wem das alles zu ländlich ist, fährt nach Stuttgart.

Treppenhaus


UNSER ROSENGARTEN

Wir kamen gegen 17 h an. Man muss klingeln, denn die Tür ist immer abgeschlossen. Hier befinden sich auch die Privaträume der Inhaber, die dann herunter kommen und öffnen.

Der Eingangsbereich wurde vor nicht allzu langer Zeit renoviert, alles war hell und freundlich. Links befand sich das Büro mit Rezeption dahinter. Rechts war der Frühstücksraum, ebenfalls hell und modern mit einem großen Aquarium.

Einige Stufen hinunter führten zu einem Aufenthaltsraum mit einigen Sitzgruppen und Kicker. Neben der Eingangstür steht der Getränkeautomat.  

Es gibt zwei Etagen, die leider nicht per Fahrstuhl zu erreichen sind. Ob es aber für geräderte Gäste möglich ist, dort zu wohnen, sollte man nachfragen.

Im Zimmer angekommen, standen wir in einem kleinen Flur mit dem Kleiderschrank. Weiter kam man ins Zimmer mit großem Doppelbett mit Einzelmatratzen. Rechts und links daneben kleine Hocker mit Lampen.

Links vor dem Fenster ein Schreibtisch und 2 Stühle, links neben dem Fenster ist die Balkontür. Daneben ist die Tür zum Bad. Dort befinden sich in einer Reihe Waschbecken mit großem Spiegel, WC und Dusche. Während das Zimmer hell und freundlich gestrichen war, war das Bad noch in altem Design, 70er Jahre vermutlich. Aber es erfüllte seinen Zweck. Es gab ein Fenster, welches gekippt für gute Belüftung sorgte.

Die Fenster und Balkontür waren mit Jalousien ausgestattet, die wir auch nutzten, da es für Mitte Oktober noch einmal sehr warm und sonnig war.

Ausreichend Steckdosen bieten auch für Geschäftsreisende genug Möglichkeiten, alle Geräte zu laden.

Die Kopfteile des Bettes waren nicht verstellbar, die Matratze recht weich, was aber kein Nachteil war.

Wie in den meisten Hotels war es auch hier nachts recht warm, konnte aber mit geöffneten Fenstern einigermaßen ausgeglichen werden. Eine Klimaanlage gibt es nicht.

Das Frühstücksbuffet war sehr gut. Man konnte zwischen mehreren Brötchen- und Brotsorten wählen, dazu eine große Auswahl an Wurst, Käse und Marmelade. Daneben fand man Butter, frisches Obst, Paprika und Tomaten. Die gekochten Eier waren in einem Wärmebehälter und weich gekocht. Kaffee bereitete man sich am Automaten selbst zu.  Es standen normaler Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato usw. zur Auswahl. Orangen- und Multivitaminsaft war in Gläsern portioniert bereit gestellt.

Ob man noch etwas bestellen konnte, z. B. Rührei, wissen wir nicht, wir waren zufrieden mit dem, was wir auf dem Buffet fanden.

SERVICE

Das Personal bestand aus dem Inhaber, einer älteren Dame und einer Servicekraft. Letztere schien für vieles zuständig zu sein. Man traf sie im Frühstücksraum und bei der Reinigung der Zimmer.

Sie sind sehr flexibel, was sich uns am Montagmorgen zeigte. Wir hatten bei Ankunft nach den Frühstückszeiten am Sonntag gefragt, aber nicht für Montag. Während man sonntags bis 10 h Zeit hatte, war am Montag eine Stunde früher Schluss. Das wussten wir aber nicht und standen um 9.15 h vor leeren Schränken. Da niemand wusste, wo der Fehler lag, stellte man uns schnell ein persönliches Frühstück nach Wunsch zusammen.


FAZIT

Wir kommen sicher wieder. Die Lage ist gut und man ist schnell im Umland. Es ist gemütlich und persönlich, was man von größeren Häusern nicht sagen kann.

Waldcafé Jäger, die Siebte. Bad Driburg.

Bereits zum 7. Mal ging es im Mai 2020 nach Bad Driburg ins Hotel Waldcafé Jäger. Es war relativ spontan, eigentlich als Flucht aus dem Coronachaos, als man wieder in Deutschland reisen durfte.

Wir hatten für April/Mai eine Flusskreuzfahrt geplant, aber sie wurde wie so viele andere Reisen abgesagt, da ab Mitte März ein Reiseverbot für touristische Zwecke durch die Bundesregierung verhängt wurde. So blieben wir zu Hause, mussten aber unseren genehmigten Urlaub trotzdem nehmen. Wir sagten schon zu Beginn, dass es ja schön wäre, wenigstens ein verlängertes Wochenende wegfahren zu können. Nicht so weit, so dass man schnell vor Ort ist.

Die Reisen wurde dann ab dem 18.05.2020 wieder erlaubt und so fuhren wir über Christi Himmelfahrt von Mittwoch bis Sonntag in den Teutoburger Wald, froh, etwas anderes sehen und hören zu können.

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Zoll, Außenwirtschaft und Schweinchen? Hotel Steinernes Schweinchen. Kassel.

Im November 2019 verbrachte ich eine Nacht in Kassel.

Grund dafür war ein Inhouse-Seminar der Unternehmensgruppe, bei der ich beschäftigt bin. Der Ort war nicht zufällig gewählt, sondern bedeutete für die Teilnehmer aus 4 verschiedenen Städten etwa die gleiche Anfahrtstrecke.

Beim Vergleich verschiedener Angebote fiel die Wahl dann auf das Hotel in der Nähe der A44 in Kassel. (Aber wer weiß, vielleicht war auch der Name schuld?)

Denn das Hotel heißt

Steinernes Schweinchen****

Konrad-Adenauer-Str. 117

34131 Kassel

Tel. (+49) 0561 – 94048-0

www.steinernes-schweinchen.de

eMail info@steinernes-schweinchen.de

Zum Hotel gehören zwei weitere Häuser in der Nähe: Hotel am Herkules und Bio-Hotel Wilhelmshöher Tor.

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