Das Jahr 2025 war aufgrund einiger Erkrankungen und damit verbundener Operationen bei uns ein wenig durcheinander. Im März waren wir auf Madeira und hatten ursprünglich für September noch einmal Kreta geplant und gebucht.
Das musste jedoch auf November verschoben werden. Wir hatten in unserem Stamm-Reisebüro bei Alltours gebucht. Nun ist Kreta aber im November möglicherweise zu kühl und wir suchten eine Alternative in Ägypten. Es sollte nur ein Strandhotel sein, den Nil hatten wir schon zweimal befahren.
Wir entschieden uns für das
SUNRISE AQUA JOY RESORT.
Es ist nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt, man ersparte sich also die langen Transferzeiten. Fluglärm gab es nur ganz selten, die Start- und Landebahnen gingen ins Landesinnere, nicht zum Meer.
Weiterlesen: Weihnachtsdeko bei 30 °C. Sunrise Aqua Joy Resort. Hurghada.ANSCHRIFT + KONTAKT
SUNRISE AQUA JOY RESORT
Villages Road El Mamsha, Hurghada
Email: info@sunrise-resorts.com
Telefon: +20653465072
ANREISE
Man kann mit dem Flugzeug sehr schnell anreisen. Ob hier Fähren oder andere Schiffe anlegen, kann ich nicht sagen.
Parkplätze gibt es nur an der Straße.
Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen
DAS HOTEL
Es handelt sich um ein großes Fünf-Sterne-Haus. Es ist zur Straße hin unscheinbar und schmal, verfügt aber über eine weitläufige und langgezogene Anlage zum Meer mit privatem Strand. Außerdem gibt es fünf Swimming Pools & Aqua Park, Fitnessstudio und Massagebereich mit integriertem Friseur- und Kosmetiksalon. Essen und Trinken gibt es in sieben Restaurants und sechs Bars. Das WLAN ist überall kostenlos. Animation und Entertainment wird für Groß und Klein angeboten.
Wir kamen schon gegen 11 h an und checkten an der Rezeption ein. Unser Zimmer war noch nicht fertig, wir konnten aber schon alles ansehen. Die Koffer blieben an der Rezeption stehen.
Gegen 13 h konnten wir an der Rezeption die Schlüsselkarten abholen. Auch hier gab es für jeden Gast eine Karte für ein Handtuch für den Pool- und Strandbereich.
PREISE
Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 10 Tage „all in“ knapp 2500 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.
ESSEN & TRINKEN
Während wir auf Kreta nur Halbpension gehabt hätten, hatten wir hier wieder AI. Es scheint für Ägypten mittlerweile üblich zu sein.
Gegessen wurde im Buffetrestaurant, ein sehr großes Restaurant mit Außenbereich. Wir zogen es wie immer draußen vor, auch hier war es drinnen zu laut.
Im rechten Bereich waren alle Speisen aufgebaut. Zuerst ein Tisch, an dem Waffeln oder Pfannkuchen frisch zubereitet wurden. Dann folgten viele Brot- und Brötchensorten. Denen schlossen sich Wärmebehälter an, in denen mittags und abends verschiedene Fleischgerichte in Sauce, Gemüse, Reis usw. bereit standen. (Was während der Frühstückszeit dort angeboten wurde, wissen wir gar nicht, denn da sind wir immer zur Omelettstation gegangen.)
Dann folgte die Bratstation. Köche bereiteten hier morgens Eier vor, mittags und abends Fisch oder Fleisch.
An der nächsten Station konnte man sich Spaghetti oder andere Nudeln frisch zubereiten lassen.
In der Mitte fand man morgens viele Sorten Aufschnitt und Käse, aber auch Müsli, Cornflakes, Quark und Milch.
Obst und Salate standen hier immer. Es variierte nur die Zubereitung, pur, mit Dressing, in Scheiben usw. Für das Obst gab es Sahne oder Vanillecrème.
Die Gäste des Hauses waren international und so gab es auch ägyptische und andere afrikanische Speisen mit ihren speziellen Zubereitungsarten.
Am Ende kamen Liebhaber von Kuchen und Desserts auf ihre Kosten. Hübsch angerichtet in kleinen Gläsern, auf Tabletts und bunt. Und vermutlich sehr süß. Wir haben nichts probiert.
Zum Abendessen gab es einen Koch, der frisch gegrilltes Fleisch oder Fisch am Stück heraus gab. So gab es Truthahn und Hähnchen, aber auch große Thunfische.
Ab 7 h gab es hier Frühstück bis 10.30 h. Ab 13 – 15 h wurde Mittagessen bereit gestellt. Abendessen gab es ab 19 – 22 h. Eine halbe Stunde später bis nachts um 1 h gab es wahrscheinlich Snacks, das wissen wir aber nicht.
Um 10 h öffnete das Poseidon. Hier gab es eine kleine Snackkarte bis 18 h. Pommes, Spaghetti, Pizza und andere Kleinigkeiten konnten am Tisch verzehrt werden. Man konnte sich aber auch Burger, Pommes und Pizzastücke mitnehmen.
Hier stand auch eine Softeismaschine, an der man sich selbst bedienen konnte. Wer ein Crêpes wollte, musste etwas weiter gehen Richtung Meer.
Im Restaurant und an den Bars wurden Getränke serviert, innen gab es Gläser, draußen Kunststoffbecher.
LAGE
Das Hotel liegt direkt an einer Geschäftsstraße. Man findet hier alles, was der Tourist benötigt. Oder auch nicht.
Gegenüber ist eine Apotheke, die alles nötige bereit hält, sollte man erkranken. Der Inhaber spricht auch Deutsch und berät.
PERSONAL
Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen.
Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und deckten die Tische neu.
Die Anlage war überall gepflegt und sauber. Gärtner kümmerten sich um die Blumen und Palmen, andere Handwerker erledigten anfallende Arbeiten.
UNSER SUNRISE
Die Zimmer befinden sich im Haupthaus und drei weiteren Gebäuden.
Als wir ins unser Zimmer konnten, wurden wir von einem der Gepäckträger gebracht. Das war gut, denn die Anlage war sehr groß und weitläufig. Wir gingen zum ersten Gebäude links.
DAS ZIMMER
Unser Zimmer war in der 4. Etage mit Blick auf den Garten und einen Pool.
Auch hier benötigte man eine Schlüsselkarte, um den Strom im Zimmer einzuschalten. Wir ließen eine Karte immer im Zimmer, denn ohne Strom funktionierte auch die Klimaanlage nicht. Es war sehr warm und die Sonne schien den ganzen Tag ins Zimmer. Die Gardinen hielten die Wärme nicht sehr gut ab.
An der Eingangstür war links der Schrank mit einigen Fächern und Kleiderstange. Gegenüber befand sich das Bad. Es war recht groß und bot auch ausreichend Ablagefläche. Es war dunkel gefliest, da könnte man sicher etwas verbessern. Aber es war sauber, also war es okay. Und hatte Türen und Wände, das haben wir auf Madeira im Frühjahr ja anders erlebt.
An der rechten Seite standen zwei große Einzelbetten und ein Sofa mit Tisch. Das Sofa konnte zu einem Bett ausgeklappt werden. Zwischen den Betten stand ein Nachtschränkchen mit Telefon.


Gegenüber des Bettes war der Schreibtisch mit TV und Wasserkocher und einer kleinen Kaffee- und Teeauswahl. Der Schreibtisch verfügte rechts über ein Fach, in dem Kühlschrank und Safe waren.
Steckdosen waren auch hier nicht besonders zahlreich, aber es ging.
Die Anlage ist sehr weitläufig, aber ebenerdig. Direkt bei uns war der Babypool mit entsprechenden Kinderrutschen. Der Pool ist vorne nur 30 cm tief und wird im weiteren Verlauf tiefer. Man kann nicht durch schwimmen, damit die Kleinkinder nicht versehentlich ins tiefe Wasser gelangen.
Am nächsten Pool gibt es verschiedene Rutschen, hier durfte man nur zu bestimmten Zeiten schwimmen. Bademeister beaufsichtigen alle Pools und achten auf Sicherheit.
Gegenüber der Rutschen sind die Swimup-Zimmer, sie verfügen über einen eigenen Pool. Hier gibt es allerdings nur wenig Ruhe. Nebenan ist das Restaurant Poseidon mit der Snackbar und der folgende Pool diente den Animateuren für Wassergymnastik und anderen Aktivitäten. Hier war es immer laut.
An der rechten Seite führte der Weg an den Büros des Fotografen und Tattoostudios vorbei. Auch die Handtücher für Pool und Strand gab es hier.
Nun kam man zum Strandbereich. Hier standen feste Schirme, die mit Schilf bedeckt waren. An der Strandbar konnte man bei kühlen Getränken den Schiffen auf dem Meer zu sehen.



Hier gab es den Crêpesstand und weiter Richtung Meer das Fischrestaurant.
Es gab neben dem Buffet-Restaurant weitere Restaurants, in denen man à la carte essen konnte, für die man aber reservieren musste.
Im Poseidon gab es griechische Küche, die aber der uns in Deutschland bekannten nicht ähnelte. Wir waren zweimal abends hier.
Zur Straße waren das asiatische und das Burger-Restaurant. Beim Asiaten war ich allein, es ist im Hotel ohne Außenbereich. Die Burger wurden nur auf der Terrasse serviert.
Auch hier waren wir abends zweimal.
Dann gibt es über dem Poseidon ein Restaurant mit ägyptischen Speisen und das Fischrestaurant.
Bis auf das Fischrestaurant sind alle Restaurants inklusive, haben aber Speisen im Angebot, die man bezahlen musste.
Das Essen vom Buffet war auch sehr gut, aber wie überall meistens nicht richtig heiß. Es war nicht stark gewürzt, es stand aber Salz und Pfeffer und diverse Saucen zum Nachwürzen bereit.
Der Pool bei uns am Haus lag den ganzen Tag in der Sonne, so sind wir erst nach 15 h ins Wasser gegangen – eine gute Zeit, denn da sind die Eltern mit kleineren Kindern schon langsam gegangen, denn es wurde „kalt“. Am Ende des Pools war es auch tief genug, um zu schwimmen.
WLAN war kostenlos und funktionierte in der ganzen Anlage problemlos.
Animation gab es auch, sie liefen zu allen Gästen und waren teilweise eher lästig. Sie versuchten, die Gäste zu verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen zu überreden.
Lästig waren auch die Betreiber der verschiedenen Einrichtungen wie Kosmetik- und Friseurstudio, Massagesalon und Ausflugsbüro. Sie liefen herum und sprachen die Gäste an.



Eine Massage wollten wir ohnehin buchen und nahmen das Angebot an. Für alle anderen war ein „Nein danke!“ schwer zu verstehen und sie kamen immer wieder. Bei der Handtuchausgabe konnte man sich ein rotes Fähnchen holen, das verhindern sollte, angesprochen zu werden. Es gab aber immer keine …
FAZIT
Der Urlaub war sehr schön und erholsam. Im November noch einmal täglich Sonne und 30 °C sind schon sehr angenehm. Allerdings war es schon merkwürdig, denn auch hier wurde die Weihnachtsdeko angebracht.
Wir genossen die Anlage und könnten uns vorstellen, noch einmal hier unseren Urlaub zu verbringen.




