Staunend auf dem großen Schiff. Wunder auf dem Mittelmeer. MSC Meraviglia.

„Meraviglia“, das Wunder oder Staunen, so heißt es übersetzt. Ja, staunen sollten wir, doch dazu später mehr.

Im September 18 fanden wir in einem Supermarktprospekt ein gutes Angebot ab Genua. Es sollte nach Civitavecchia (Rom), Sizilien, Malta, Barcelona und Marseille gehen, auf einem der größten Schiffe der MSC Flotte, der Meraviglia mit über 5500 Passagieren. Wir prüften auf der Seite von MSC und mit unserem Reisebüro den Preis und buchten schließlich vom 09.03.19 die Kreuzfahrt.

Um von Genua etwas zu sehen, planten wir, 2 Tage vorher zu fliegen. Ein Grund dafür war aber auch, dass es von NRW keine Direktflüge nach Genua gibt, wir also ab Frankfurt fliegen mussten. Das war am Tag vor der Kreuzfahrt nicht möglich, sondern nur 2 Tage vorher. Aber das war nicht so schlimm, so hatten wir genug Zeit, uns die Stadt anzusehen.

Im Mittelmeer waren wir schon mehrfach, so kannten wir Rom und Barcelona bereits und konnten hier unser eigenes Programm ausarbeiten. Die Besichtigungen in den anderen Orten wollten wir kurzfristig planen.

– Wie immer an dieser Stelle: Wer einen Bericht über die Reiseziele erwartet, sollte sich die Zeit sparen, es geht hier lediglich um „das Hotel“. Berichte über das eine oder andere Ziel folgen separat.

Und: wer hier Ähnlichkeiten zu anderen Schiffsberichten feststellt, liest meine Berichte aufmerksam, die Schiffe sind auch ähnlich. –

ZAHLEN + FAKTEN UM MSC

…stehen wie immer auf deren Homepage.

Nur eine kleine Notiz bzgl. der Anzahl der Passagiere: 5714. Dazu die Besatzung.

Bisher hatten wir als größtes Schiff die Fantasia mit 3274 Passagieren. Wir waren sehr gespannt!

KONTAKTDATEN (in Deutschland)

MSC Kreuzfahrten GmbH

Neumarkter Str. 63

81673 München

www.msc-kreuzfahrten.de

Tel.: +49 (0) 89/ 856355333
Fax: +49 (0) 89/ 85635539

Firmensitz ist Italien, es gibt aber Niederlassungen in allen Ländern, die angefahren werden.

Wie auch bei den anderen Reisen buchten wir aus bekannten Gründen in unserem Lieblingsreisebüro.

Auf der MSC-Seite gibt es immer kurzfristige Angebote, sicher auch für diese Reise.

BUCHUNG + PREIS

Wir buchten also für 9 Monate später. Wir wählten Innenkabine, auf Deck 12, die Nr. 12033, im vorderen Teil des Schiffes.

Rabatte gab es nicht mehr, aber der Preis war gut.. Mit Getränkepaket, dem separat zu buchenden Flug, da wir ja noch Genua besichtigen wollten, und dem Hotel dort, kostete es für uns knapp 2500 €

Auf dem Schiff kamen aber weitere Kosten dazu: pro Tag und Person 10 € Serviceentgelt (Trinkgeld), welches für jeden Mitarbeiter an Bord umgelegt wird, und pro Person und Reise 1 € Unicef-Spende. Das Serviceentgelt ist freiwillig, kann vom Gast gekürzt werden. Wir entscheiden das immer nach der Reise bei Erhalt der Rechnung.

Wer kein Getränkepaket gebucht hat, erlebt an Bord eine Überraschung: Es werden neben dem Preis für das Getränk oder das Eis zusätzlich 15 % Serviceentgelt abgerechnet! Noch zusätzlich zu dem Serviceentgelt jeden Tag.

NACH DER BUCHUNG

Die Bestätigung kam schon kurz nach der Buchung, damit kann man sich auf der HP im Kundenbereich einloggen.

Man füllt dort alles aus, was für die Reise wichtig ist, es nennt sich „Schiffsmanifest“ bzw. Web-Checkin und beinhaltet persönliche Daten und die Nummern der Reisepässe, Notfallnummern usw. Früher konnte man das auch an Bord machen, inzwischen muss es vorher gemacht werden. Es beschleunigt so das Einchecken. Hat jemand keinen PC, macht es das Reisebüro.

Online kann man vorab auch schon Ausflüge und Leistungen wie Reinigung und Massagen buchen. Hier spart man, denn an Bord kommen immer 15 % Serviceentgelt hinzu. Es gibt auch Angebotspakete, z. B. 3 Ausflüge, Spezialitätenrestaurants, Internetpakete usw.

14 Tage vor Reisebeginn kamen die Reiseunterlagen, also Flugtickets, Hotelvoucher und Schiffsunterlagen. Und damit eine Überraschung, denn aus Kabine 12033 wurde 15027. Es ist ebenfalls eine Innenkabine, weiter oben, aber auch im Yacht Club. Dieser Bereich ist im vorderen Teil des Schiffes und hat separate Bereiche: Rezeption, Bar, Restaurant, Pool und Sonnendeck. Hier haben andere Passagiere keinen Zutritt, man kommt nur mit freigeschalteter Bordkarte herein. Weitere Vorteile sind u. a., dass man im Restaurant zu Abend essen kann, wann man möchte, es ist von 18.30 bis 21.30 h geöffnet. Es gibt einen Priority-Checkin und Checkout, bei Ausflügen bekommt man vordere Plätze im Bus, Getränke sind inclusive. Und man hat einen Butler! Wir waren gespannt, was das alles im Einzelnen bedeuten sollte.

LOS GEHT’S!

Wir fuhren am 07.03.19 sehr früh nach Frankfurt, um nach Genua zu fliegen. Die Flugzeit beträgt nur knapp 2 Stunden, so hatten wir noch einiges vom Tag dort.

Wir verbrachten 2 angenehme Tage in der Stadt, es war sehr schön. Das Hotel war 10 Minuten vom Cruise Terminal entfernt. Wir prüften den Weg und beschlossen, am Samstag bei trockenem Wetter zu Fuss zu gehen. Wir kannten uns im Terminal aus, da wir bereits zwei Kreuzfahrten in Genua begonnen hatten. Wir sollten nach unten gehen, wo man die Koffer übernahm. Wir gingen zu den Mitarbeitern, die mit einem Schild „Yacht Club“ an einem Tisch standen. Wir wurden auf der Passagierliste abgehakt und wir wurden von einem Butler hinein gebracht. Sie tragen weiße Handschuhe, Krawatte und eine Livrée. Wir gingen in einen separaten Raum, während wir eingecheckt wurden. Es wurden Getränke (Wasser, Säfte, Sekt) und kleine Snacks. Außerdem konnte man eine Tageszeitung wählen, die man während der Reise morgens bekäme. Es standen verschiedene auf einer Liste, die Rheinische Post war als deutsche Ausgabe aufgelistet neben vielen weiteren internationalen Zeitungen.

Nach ca. 20 Minuten wurden wir aufs Schiff gebracht, an der Schlange der wartenden Gäste vorbei. Die Sicherheitskontrollen sind für alle gleich, aber wir brauchten nicht warten.

Der Butler, der uns begleitete, ging mit uns zur Rezeption des Yacht Clubs, dort standen einige weitere Butler bereit, um alle zu den Kabinen zu bringen. In der Kabine lagen unsere Bordkarten und Armbänder bereit. Die Armbänder sind neu und werden auf den neuen großen Schiffen eingesetzt. Normalerweise kauft man sie für 5 €, bei uns gehörten sie dazu. Sie dienen wie die Bordkarte als Kabinenschlüssel und Zahlungsmittel. Nach der Reise kann man sie nicht noch einmal verwenden. Sie sind ganz praktisch, aber man muss sie nicht unbedingt haben.

UNSER SCHIFF

nun als Überblick für alle interessierten LeserInnen. Wir waren nur 7 Tage an Bord, es sind unsere Eindrücke, jeder andere schaut sich andere Bereiche an.

Die MSC Meraviglia wurde erst 2017 in Dienst gestellt, ist also neu.

Und es ist riesig: 65 m hoch und 315,83 m lang! Die vielen Passagiere, das Personal und alles, was zur Reise gehört, brauchen Platz.  Es ist in der Bauweise und Aufteilung etwas anders als die Schiffe, die wir kannten. Man konnte sich schon verlaufen, aber es hängen überall Pläne. Außerdem gibt es noch interaktive Bildschirme, an denen man über Touchscreen und die Bordkarte anzeigen lassen konnte, wo man gerade war und wohin man wollte.

Wir waren ja vorher schon auf 6 anderen Schiffen von MSC, kleinere und größere. Die Bauweise ist hier völlig anders, als wir sie kannten. Man kann sich verlaufen. Und so richtig kann man es nicht beschreiben, man muss es erleben!

Die Rezeption und das Ausflugsbüro sind auf Deck 5. Die zahlreichen Boutiquen und den MSC-Shop findet man auf Deck 6 und 7.

Die LED-Decke der Passage

Man kommt sich vor, als befände man sich in einem Einkaufszentrum, aber nicht auf einem Schiff. Wir sind durch die Passage gegangen, an den Boutiquen und Restaurants vorbei, unter einer Decke, die mittels LED Bilder zauberte. Informationen zum Tag konnte man hier lesen, aber auch Gemälde aus der Sixtinischen Kapelle o. ä., oder man sah das Weltall. Abends wurde hier eine Lichtershow gezeigt, die Passage war dementsprechend voll und laut.

Eine der Bars, der Pub.

Es war in jedem Fall sehr beeindruckend. Das Staunen fing also schon in den ersten Minuten an Bord an.

DIE KABINE

Man öffnet sie mit der Bordkarte wie in vielen Hotels auch, in dem man sie vor den Kartenleser hält. Die gleiche Funktion hatte das Armband.

Wir hatten wieder eine Innenkabine. Links ging es ins Bad, dahinter in einer Ecke ein Tisch, darüber das TV-Gerät und weiter der Schrank mit Tresor. Rechts neben dem Schrank der Schreibtisch, in dessen Schub

lade der Haartrockner ist, darunter die Mini-Bar. Oberhalb des Schreibtisches links an der Wand ein Regal mit Gläsern und 2 Flaschen Mineralwasser.

Geradeaus das Doppelbett, rechts und links daneben 2 Nachtschränkchen mit Lampe. Man kann die Betten auseinander rücken, es sind einzelne. Gegenüber an der Decke befindet sich die Klimaanlage, die leider auf das Bett pustet, hier mußte man die Einstellungen sorgfältig planen.

Im Bad war sofort links die Dusche mit Glastür, geradeaus das Waschbecken, Spiegel und ein Schrank unterhalb des Waschbeckens. Links vom Waschbecken befand sich das WC. Die Bäder sind alle ähnlich, unabhängig vom Schiff.

Der Schrank war wie immer knapp. Es befinden darin Schwimmwesten mehr. Dafür war der Tresor wieder im Kleiderschrank. Die Ablagefläche war ebenso knapp wie immer. Man konnte die Nachtschränkchen mitnutzen, die Koffer passten unter die Betten, so dass sie nicht im Weg standen.

Die Klimaanlage kann man selbst einstellen, wir lassen es  nicht viel kälter werden als draußen. Das Gebläse konnten wir nicht ändern, aber dafür machten wir es auch nicht so kühl.

Neu war hier, dass es keine Schilder mehr gab „Bitte nicht stören“, „Bitte aufräumen“, die man außen an die Tür hängt, sondern alles mit Schaltern geregelt wurde, die außen mit kleinen Lämpchen die Informationen weitergaben.

SICHERHEIT:

Bei Anreise werden die Koffer gescannt, ebenso das Handgepäck.

Bei jedem Landgang wird ebenfalls bei der Rückkehr alles gescannt. Taschenmesser u. a. Waffen werden vom Sicherheitspersonal einbehalten, man bekommt alles am Ende der Reise zurück.

Der einzige Pflichttermin war wie immer später im Theater.

Vor dem 1. Auslaufen muß die Seenotrettungsübung für die neuen Passagiere stattfinden.

Sie wurde per Lautsprecher angekündigt, in verschiedenen Sprachen natürlich.

Vor der Übung gab es das Alarmzeichen über Lautsprecher (7x kurz, 1x lang), welches man nicht überhören kann. Dann geht man langsam und ruhig zum Sammelplatz.

Wir sollten zu diesem Zweck mit Jacke, langer Hose und festen Schuhen, aber ohne Rettungsweste, zum vorgegeben Sammelpunkt. Dieser steht auf der Bordkarte und auch auf den Armbändern.  Man stellt sich das jetzt so einfach vor, bei knapp 5700 Menschen ist es das aber nicht. Zumal man nur über Treppen gehen darf, Fahrstühle sind im Notfall auch Tabu.

An den Sammelpunkten steht die Besatzung mit Schwimmwesten und Scannern. Nun wurde in zahlreichen Sprachen erklärt, was im Notfall zu machen ist. Die Westen bekommt man erst im Notfall am Sammelpunkt ausgehändigt. Das ist neu. Einen Grund für die Änderung habe ich noch nicht herausgefunden.

Man erkannte den einen oder anderen später wieder als Barmann oder Offizier. Als alle gescannt waren und alles erklärt, durfte man gehen. Wir ersparten uns die langen Hosen usw.

Wenn man von Bord ging, wurde der Ausweis ausgescannt. Kam man zurück, wurde man wieder eingescannt, man mußte die Hände desinfizieren und Taschen usw. wurden geröntgt. Man durfte keine Lebensmittel mitbringen. Gekaufter Alkohol wird abgegeben, man bekommt es am letzten Tag zurück. Auch darf man Spirituosen im Duty free Shop des Schiffs normalerweise nicht mitnehmen. Man soll natürlich den Alkohol der Bars konsumieren. Auf dieser Reise gab es nichts zollfreies wie Zigaretten oder Alkohol, da die EU nicht verlassen wurde.

Es ist  wie gesagt überall Rauchverbot, man darf in den Kabinen keine Kerzen, Wasserkocher, Tauchsieder, Bügeleisen usw. verwenden. Wer heißes Wasser für Babynahrung benötigt, bekommt dies an den Bars oder in den Restaurants.

Rettungsringe hängen an sehr vielen Stellen. Wir brauchten sie nicht.

Die Besatzung macht auch hier regelmäßig Übungen, so auch als wir an Bord waren. Wer will, darf zu sehen oder als Freiwilliger auch mitspielen. Es wird in der Bordzeitung angekündigt. In der Zeit wird der Service eingestellt.

Ein anderer Termin, auch als „Pflicht“ anzusehen, ist das Abendessen.

Auf dem Bordausweis stand auch jetzt das Restaurant, in das wir gehen konnten, aber weder Tischzeit noch Tischnr. Unser Restaurant war im Yacht Club, in das wir von 18.30 – 21.30 h gehen konnten, wann wir wollten. Wir konnten aber auch in den anderen Restaurants essen, im Buffet-Restaurant oder Zuzahlrestaurants, wie wir wollten.

Vor dem Essen ein paar Worte zur

GARDEROBE:

MSC empfiehlt nur, dass man „Gala“, „leger“ oder „elegant“ gekleidet zum Abendessen gehen sollte. Wir hatten zwar Bedenken, was das Restaurant im Yacht Club anging, da dort die Gäste etwas exklusiver sein würden, aber auch das war kein Problem.

Auch dieses Mal hatten wir keinen Anzug mit. Man hat ja nur begrenztes Gepäck auf dem Flug und da wir es von den Reisen vorher kannten, sah man es nicht so eng. Und wir wussten, dass auch in Jeans und Hemd niemand abgewiesen wurde

Aber es sah auch dieses Mal wieder nett aus, die vielen Anzüge und „das kleine Schwarze“ – und in den anderen Restaurants die Badelatschen…

Im Yacht Club war die Garderobe nicht viel anders als in den anderen Bereichen.

Mittags ist es lockerer, man sollte aber dennoch nicht in Badekleidung und Latschen an den Tisch treten. Für uns selbstverständlich, wenn wir mittags essen.

ESSEN + TRINKEN

Schnecken, Chorizo, Lamm.

Man bucht auch bei MSC Vollpension, also alle Mahlzeiten. Im Yacht Club sind die Getränke, auch die in der Kabine, ebenfalls inklusive. Wir hatten aber vorab Getränkepakete gebucht wie immer, in denen alle alkoholfreien Getränke, Bier, Wein, Sekt, einige Cocktails und Kaffeespezialitäten enthalten sind.

Vorspeisen, Hauptspeisen. Dessert wählten wir nie.

Unser erstes Essen war das Abendessen. Wir gingen gegen 18.30 h zum Essen, unsere normale Essenszeit, und wurden vom Personal sehr freundlich begrüßt und zu einem Tisch geführt. Wir erhielten sofort die Speisekarten an der richtigen Stelle aufgeschlagen, die Servietten wurden vorbereitet. Es wurden die Getränkewünsche notiert. Aus einem großen Brotangebot konnten wir auswählen, bekamen dazu aufgeschlagene Butter.

Für jeden Tisch sind 2 Kellner zuständig. Man spricht deutsch, aber i. d. R. englisch.

Die Speisekarten sind ähnlich und man bestellt auch hier auch mehrere Gänge, wenn man möchte, den einen oder anderen auch doppelt. Wein wird immer nachgeschenkt, Wasser steht auf den Tischen und man bedient sich selbst.

Es gab Zweiertische, aber auch für vier und mehr Personen.

Eier gespiegelt oder als Omelett, Lachs,
Käse, Aufschnitt & Bacon.

Das Frühstück wird auch hier serviert und läuft ähnlich ab. Es gibt grundsätzlich eine große Brotauswahl, Körner, Toast, Brötchen usw. werden täglich frisch gebacken. Man kann aber auch Müsli oder Porridge bestellen, Eier in vielen Variationen, Aufschnitt, Käse usw. Alles wird frisch zubereitet bzw. angerichtet und serviert. Kaffee und Säfte werden immer nachgeschenkt, wenn man möchte.

Frühstücken kann man auch im Buffet-Restaurant. Kaffee nimmt man sich am Automaten, Milch, Tee usw. stehen daneben, auch Säfte. Die Auswahl ist groß. Und geschmacklich nicht besonders gut. Wir bestellen uns hier immer Cappuccino und frischen O-Saft. Die Auswahl am Buffet ist ebenfalls umfangreich. Viele Brot- und Brötchensorten sind selbst gebacken und immer frisch. Dieses Mal sind wir nicht dort gewesen, um zu frühstücken. Das Restaurant im Yacht Club war näher und ruhiger. Wenn das Buffett-Restaurant voll ist, ist es sehr laut.

Wenn wir frühstücken, essen wir mittags nicht. Oder wenn wir spät aufgestanden sind, fällt das Frühstück aus. So haben wir eher weniger Probleme, zu viel zu essen.

Am Abend mit „Gala-Kleidungsempfehlung“ gab es eine andere Karte, die aber ähnlich aufgebaut war. Hier gab es zusätzlich eine Käseplatte mit einigen leckeren Sorten.

Wir haben einmal mittags im Buffet-Restaurant gegessen. Zwar ist auch alles frisch, aber es gefällt uns im Bedienrestaurant besser. Da es im Bereich des Pooldecks ist, sind Geschirr und Gläser aus Kunststoff.

Hier findet man auch in der Mehrzahl Familien, denn hier gibt es Klassiker wie Pommes und Pizza, Nudeln, Burger usw. Kinder haben eine eigene Buffet-Ecke.

Es schmeckt aber auch hier.

An Bord der Meraviglia gibt es 4 Bezahlrestaurants auf Deck 6 und 7:

Das Steakhaus Butcher’s Cut, die japanischen  Restaurants Kaito-Teppanyaki und Sushi-Bar und das italienische Eataly.

Wir waren im Steakhaus und im Kaito-Teppanyaki und sind von beiden völlig begeistert. Das Steakhaus bietet eine große Auswahl an hochwertigen Fleischsorten, von Hähnchen über Rumpsteak zu Rinderfilet. Man findet auch ein „Tomahawk-Steak“ auf der Karte: ein großes Steak, das einer Axt ähnelt und für 2 Personen ausreicht. Beilagen kann man wählen, Mais, Pommes, Gemüse oder Salat.

Im Teppanyaki wird vor den Augen der Gäste das Essen zubereitet. Man bekommt ein Menue bestehend aus Miso-Suppe, eine Vorspeisenplatten mit einigen Sushi-Varianten und Frühlingsrollen. Dann hatte ich Garnelen und Lachs, frisch zubereitet unter viel Messerjonglieren und netter Unterhaltung mit einer koreanischen Familie und dem Koch. Als nächstes gab es Eiernudeln und anschließend Rinderfilet. Beilagen zu Lachs und Filet war frisches Gemüse. Als Dessert wurde frische Ananas karamellisiert mit Vanilleeis serviert. Getränke sind entsprechend der gebuchten Leistungen zu bezahlen, oder eben inklusive.

Eine Eis- und Crêpe-Bar gab es neben dem Eataly, gegenüber eine Schokoladenmanufaktur, bei der man sehen konnte, wie die Pralinen in Handarbeit hergestellt wurden. Alles war kostenpflichtig.

Unverschämt lecker!

Wer gut isst, will auch trinken. Das kann man in den Restaurants und den zahlreichen Bars an Bord.

Bars gibt es ca. 10. Geraucht werden darf in der Cigar Lounge, in der keine eigene Bar ist,   in einem Teil des Casinos, draußen auf Backbordseite an der Poolbar, also links, und auf Deck 6 an der Backbordseite. Die Cigar Lounge gehört zu Sky Lounge, eine Bar mit Blick über das Pooldeck und nur für Gäste über 18.

Es gibt eine Champagner Bar, in der neben Champagner auch Delikatessen gereicht werden, vermutlich gegen Zuzahlung.

Wer Musik und Tanz sucht, hat in vielen Bars Glück. Zu Klavier, Geige oder Gitarre, mit und ohne Gesang, kann man zuschauen oder selbst tanzen. Eine Disco wird aus der Carousel Lounge nach den beiden Shows des Cirque du Soleil (Abendshow mit Zuzahlung)

Snacks in der Bar des Yacht Clubs.

Der Yacht Club hat eine eigene Bar mit Klavier und anderer musikalischer Untermalung. Kellner waren die Butler.

ANIMATION?

Es gibt vermutlich Animation, die innen stattfand, weil es doch recht kühl und windig war. Tanzkurse, Bingo, Quiz und andere Spiele wurden im Programm angekündigt.

Wir haben von der Animation nichts mitbekommen, im Yacht Club gibt es keine, und wir suchen sie auch nicht.

Es gibt auch hier eine Jogging-/Laufstrecke, ein Basketball-/Volleyballfeld, Bowlingbahnen, Kletterpark und Wasserrutschen.

Der Pool im Yacht Club.

Schwimmen kann man draußen in 2 Becken in der Mitte, die bis zu 1,80 m tief waren, und im etwas flacheren Becken am Heck. Außerdem gibt es ein Hallenbad. Es ist Salzwasser gechlort.

Neben der Carousel Lounge gibt es ein Theater mit abendlichen Shows, die wir wie immer nicht besucht haben. Außerdem werden hier Informationsveranstaltungen zu Ausflügen oder anderen wichtigen Dingen gemacht.

Der Pool in der Mitte.

Für Passagiere über 18 bietet das Casino zahlreiche Automaten, aber auch Roulette, Black Jack u. a. gab es. 

Für uns bedeutet ein Urlaub auch mal Ruhe, lesen, schlafen oder dergleichen. Das erschien auf der Meraviglia wegen ihrer Größe schwierig, aber es wird sicher auch hier ruhige Ecken geben. Normalerweise ist die Kaffee-Bar immer recht ruhig. Eine Innenkabine ist unpraktisch, weil man immer Licht machen muss. Wir hatten den Ruhebereich im Yacht Club.

Wir müssen uns nicht den ganzen Tag mit anderen treffen. Aber man sieht ohnehin in den Raucherbereichen immer die gleichen und so fanden wir auch Kontakt zu einigen. Allerdings dieses Mal etwas schwerer, da wir nur an Zweiertischen im Restaurant saßen.

AUSFLÜGE

Wir waren bereits einmal in Rom und Marseille und zweimal in Barcelona.

In Marseille hatten wir beim ersten Besuch eine Fahrt über MSC nach Aix-en-Provence gemacht, die Hauptstadt der Provence mit einer sehr schönen Innenstadt. Deshalb wollten wir dieses Mal eine Fahrt nach Marseille machen und buchten sie ebenfalls über MSC.

Für Rom hatten wir den Transfer von Civitavecchia nach Rom mit MSC gebucht. Man kann auch mit einem Schnellzug fahren, aber bei dieser Entfernung ist uns das zu unsicher. Falls es Verzögerungen gibt, wartet das Schiff bei privat organisierten Ausflügen nicht. Ich hatte einige Wochen vorher online gebucht und ein paar Euro gespart. Normalerweise kostet die Fahrt 49 € pro Person. Man wird in Rom abgesetzt, ohne Erklärungen zu Sehenswürdigkeiten. Man wird beim Treffpunkt zu einer bestimmten Zeit wieder abgeholt.

Der Trevi Brunnen.

Wir wollten zur Spanischen Treppe, zum Trevi Brunnen und zur Piazza Navona. Für 13.15 h hatten wir eine Führung im Petersdom vorab online gebucht. MSC bietet das nicht an, da muss man vorab prüfen, ob Führungen stattfinden und ob die Zeit reicht. Sonntags beginnen sie erst später, an Feiertagen finden sie möglicherweise gar nicht statt.

In Barcelona buchten wir ebenfalls vorab eine Besichtigung der Sagrada Familia. MSC bietet nur Stadtrundfahrten mit Stopp dort, ohne Führung. Wir fuhren mit dem Taxi zur Kathedrale, von dort dann zu Rambla und dann wieder zum Schiff.

In Palermo und Valletta wollten wir kurzfristig unseren Ausflug planen, aber nicht über MSC.

Es werden durch MSC in allen Häfen zahlreiche Ausflüge angeboten. Es wird angegeben, ob sie für geräderte Gäste geeignet sind, die Dauer und ob es unterwegs Essen oder Getränke gibt. Man kann auch Fahrradtouren buchen, es werden dann Räder geliehen.

Man kann aber auch an Bord bleiben und das Schiff und die Ruhe genießen, wenn alle weg sind. Bei der Größe mancher Schiffe und auch der Meraviglia bietet sich das auch an und wird von Reedereien auch begrüßt, deshalb bieten die Schiffe so viel Abwechslung.

Nach Valetta kamen wir dann nicht, da der Hafen wegen des Sturmes geschlossen wurde. So wurde der Seetag vorgezogen und am Folgetag Mallorca angefahren. In Palma fuhren wir mit dem Shuttle zur Kathedrale und später wieder zurück.

Die großen Schiffe können nicht in allen Häfen nah am Zentrum liegen, so dass Shuttle-Busse eingesetzt werden.

WELLNESS, BEAUTY & FITNESS

Es gab wie erwähnt mehrere Pools, Whirlpools und ein Fitnesscenter, alles steht kostenlos zur Verfügung. Massagen sind gebührenpflichtig und nur mit Terminen zu nutzen, die man vorab schon zu Hause machen kann.

Für die Schönheit gibt es Kosmetik- und Friseurberatung.

EINKAUFEN AN BORD

Auch an Bord der Meraviglia gibt es diverse Boutiquen und Shops, die Kleidung, Taschen, Parfum, Tabakwaren und Süßigkeiten verkaufen. Eine Apotheke bietet Schmerzmittel und Salben gegen Sonnenbrand usw., aber auch Artikel wie Zahncrème, Sonnenschutz usw.

Es wurde nichts zollfrei verkauft, da wir die EU nicht verließen.

Markenartikel der Reederei gibt es im MSC-Shop, z. B. Modellschiffe, Kugelschreiber, Feuerzeuge und Kleidung.

Im Photoshop können Batterien, Speicherkarten und auch günstige Kameras gekauft werden. Und die zahlreichen Fotos, die von den Fotografen ständig und überall gemacht wurden. Wir hatten Glück, denn im Yacht Club laufen sie nicht ständig herum. Eigentlich haben wir nur wenige gesehen.

Einlaufen in Genua bei Sonnenaufgang.

SERVICE

Das Personal an Bord ist international, ebenso die Sprache. Manche verstehen Deutsch, aber Englisch geht immer. Es waren 65 Nationen an Bord, ein unendliches Stimmengewirr, an das man sich erst gewöhnen muss.

Man zahlt ein Serviceentgelt pro Tag und Person, und wer Getränke einzeln zahlt, auch hier noch einen Prozentsatz mehr, was der kompletten Crew zugute kommt.Wir haben uns angewöhnt, dem Hauskeeper, dem Kellner im Restaurant und manchen an den Bars, zusätzlich am Anfang der Reisen o. ä. eine Kleinigkeit zuzustecken. Dies fördert die Aufmerksamkeit und verbessert den Service. So wusste man im Restaurant schon am 2. Abend, was alle am Tisch tranken..

Das Serviceentgelt haben wir dieses Mal nicht gekürzt, da der Service ausnahmslos sehr gut klappte. Wir gaben aber unserem Butler ein separates Trinkgeld für seine gute Arbeit, die wir auch tatsächlich ausser der Reihe beanspruchen mussten. Er musste für uns im Steakhaus und beim Japaner Tischreservierungen ändern.

Das Schiff bietet verschiedene Serviceleistungen an. Es gibt eine Wäscherei, die bereit gelegte Wäschestücke gegen Gebühr reinigt und bügelt. Vorab online gebucht bekommt man verschiedene Angebote. Ich buchte ebenfalls ein kleines Wäschereipaket.

Es gibt WLAN und im Cyber Cafè stehen einige Terminals. Ich buchte nichts dazu, denn wir waren bis auf einen Seetag immer irgendwo an Land. Und wenn man im Urlaub nicht erreichbar ist, ist das auch nicht so schlimm.

Genua vom Sonnendeck aus.

Den medizinischen Bereich besuchten wir wie bisher nicht, es wurde niemand krank. Es steht ein Arzt zur Verfügung, den man vorab bezahlen muss. Die Rechnung reicht man bei seiner Auslandskrankenversicherung ein und erhält alles oder einen Teil zurück.

Die Kinderbetreuung wurde angeboten, gestaffelt nach Alter. MSC ist da sehr gut organisiert.

Es gibt einen Lego-Club, vielleicht kann man da auch „größere Kinder“ abgeben??

V

om Kapitän hörte man auch während dieser Reise  keine Durchsagen. Der Reiseleiter gab alle wichtigen Informationen in allen nötigen Sprachen, japanisch und chinesisch machte jemand anders.

MSC CLUB

Clubs sind ja immer so eine Sache. Hier hat man allerdings mehr Vorteile, eigentlich nur, man muss auch nichts dafür machen, außer sich einmal registrieren lassen. Wir sind inzwischen Gold-Mitglieder und bekommen neben diversen Rabatten auf Getränke (die nicht zum Paket gehören), Spa/Wellnessbereich, Souvernis usw. auch die Möglichkeit der kostenlosen Upgrades. So hatten wir für März 2015 Innenkabine gebucht und Balkon-Kabine erhalten. Das mag u. a. daran liegen, dass für Innenkabinen mehr Buchungsanfragen vorlagen als für Balkon-Kabinen. Und dieses Mal hatten wir eben das Glück, in den Yacht Club zu kommen. Bei der Größe des Schiffs ist das sehr angenehm.

YACHT CLUB

Wir werden bei den nächsten Reisen überlegen, ob wir es buchen. Neben den separaten Bereichen sind der bevorzugte Checkin und bei Ausflügen der schnelle Ausgang. Kam man zurück, ging man zum Bereich „Yacht Club“ und wurde vom Butler zur Sicherheitskontrolle gebracht, an der Schlange der wartenden Gäste vorbei. Das bedeutete eine große Zeitersparnis.

Getränke sind inklusive, auch die Mini-Bar in der Kabine.

Man kommt nur mit der Bordkarte in den Bereich. Mit der Karte kann man sich auch einige Aufzüge anfordern und so schnell in seinen Bereich kommen. Das Gesicht der anderen Gäste ist außerdem sehr amüsant.

Wir waren ja wegen des Butlers etwas skeptisch, aber es war nicht viel anders als mit den normalen Mitarbeitern des Housekeeping. Pascal war da, wenn man in brauchte, aber er stand jetzt nicht vor der Tür oder klopfte 3x am Tag „brauchen Sie etwas?“ In Barcelona kamen wir aus der Stadt zurück und sahen ihn zufällig draußen. Ich begrüßte ihn „Hello Pascal!“ und er rettete uns tatsächlich: es waren gerade mehrere Busse zurück gekommen und damit die Schlangen an der Einlasskontrolle lang. Er brachte uns an allen vorbei.

TRINKGELD

Wie schon oben kurz erwähnt, werden täglich 10 € pro Person abgezogen. So ist sichergestellt, dass jeder der Besatzung etwas vom Trinkgeld hat. Wer kein Getränkepaket hat, findet auf jedem Bon noch einmal 15 % Serviceentgelt aufgeschlagen. Heftig, so macht es das Paket noch lohnender.

FAZIT

Das Schiff ist schon sehr groß, wir würden kleinere vorziehen, buchen aber nach Route und nicht nach Schiff.

Die nächste Reise ist bereits gebucht, im Herbst geht es in die Ostsee, wieder mit MSC. Dann stehen noch Fahrten zu den britischen Inseln auf dem Zettel, zum Nordkap… Auch mit MSC, weil einfach Preis-Leistung stimmt.

(Ähnlichkeiten mit den Berichten über die anderen Schiffe sind möglich.)

Der Fährhafen vor der Altstadt Genuas.

Warum in die Ferne… Kreuzfahrt in Deutschland. VistaExplorer

Entspannung

Ende August 2018 wollten wir mal wieder eine Flusskreuzfahrt machen und prüften ein knappes Jahr vorher die Angebote.

Die Route war klar, es sollte von Passau in einen Rheinhafen in NRW gehen, ob Köln oder Düsseldorf war dabei zunächst egal. Hier ist das Angebot nicht besonders groß und zeitlich auch eingeschränkt.

(Anmerkung: Berichte über die Ziele und Sehenswürdigkeiten folgen ggf. separat.)

VOR DER BUCHUNG

In unserem Reisebüro, in dem wir seit rund 22 Jahren unsere Reisen buchten, fanden wir schnell, was wir uns dachten: Mitte August ab Passau über Regensburg, Nürnberg, Würzburg usw. nach Köln. Die Wasserstraßen sind dabei die Donau, der Main-Donau-Kanal, Main und Rhein.

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Harmonisch in der Karibik unterwegs. MSC Armonia.

Nachdem wir in 2017 nicht groß weg waren und auch keine Kreuzfahrt gemacht haben, sollte es zum nächsten runden Geburtstag wieder aufs Schiff gehen.

Die Planung dafür begann bereits im Januar vorher. Dabei wurde geprüft, über den Geburtstag schon weg zu sein oder erst später. Es stellte sich heraus, dass der Beginn am 26.12. rund 1000 € pro Person teurer sein sollte als die gleiche Reise eine Woche später.

Es war also klar: Beginn der Kreuzfahrt sollte der 02.01.2018 sein. Dies buchten wir ein Jahr vorher, da die freie Kabinenzahl täglich kleiner wurde. (Interessant, denn es war nicht ausgebucht.)

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Ohne Orchester auf der Orchestra. MSC.

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Das 5. Mal aufs Schiff sollte es im Oktober 2016 gehen. Anläßlich meines runden Geburtstags war das Ziel die Adria, mit Venedig als Start und Ziel. Venedig war bewusst gewählt, um dort Aus- und Einfahrt zu erleben. Die Lagunenstadt wehrt sich dagegen und so könnte es sein, dass es bald vorbei damit ist. Die Reiseziele waren zumindest teilweise ebenfalls bewusst gewählt, Bari in Italien und Kotor in Montenegro nur zufällige Ziele.

– Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Wer einen Bericht über die Reiseziele erwartet, sollte sich die Zeit sparen, es geht hier lediglich um „das Hotel“. Berichte über die Ziele folgen ggf. an passenden Stellen. –

ZAHLEN + FAKTEN UM MSC

…wird es hier keine geben. Alles steht auf der HP.

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Fantasievoll auf der Fantasia. MSC Fantasia.

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Hafen und Altstadt von Genua.

Wo hat man das Bett immer dabei und muß nur einmal den Koffer auspacken? Genau, bei Kreuzfahrten.

So planten wir für März 2015 die 4. Seereise.

Da wir bereits im Vorjahr in die Gegend Kanaren/Madeira usw. wollten, wurde es nun tatsächlich gebucht. Wir fanden bei MSC eine Tour, die uns ab Genua über Barcelona, Casablanca, Santa Cruz de Tenerife, Funchal, Malaga, Civitavecchia/Rom wieder nach Genua bringen sollte.

Wir buchten wieder Innenkabine, für 12 Tage, mit 4 Seetagen.

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Nach Wien und Budapest. Über die Donau.

In Ezstergom
In Ezstergom

Da wir uns scheinbar für Liebhaber von „Rundreisen“ entwickeln, diese vorzugsweise auf dem Wasser, planten wir für September 2014 eine Donaukreuzfahrt.

(Anmerkung: Wer einen Bericht über die Ziele und Sehenswürdigkeiten erwartet, hat leider Pech, dies wird nur ein Bericht über das „Hotel“, also das Schiff.)

Unsere Wahl fiel wie schon 2011 auf Phoenix Reisen.

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Auf den Spuren von Bogart und Brosnan

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In Barcelona

 

10 Tage im April 2013 wollten wir im westlichen Mittelmeer verbringen. Um möglichst viel zu sehen, reisten wir per Kreuzfahrtschiff.

Eigentlich sollte unsere Route im „mittleren Mittelmeer“ sein, also die Gegend um Malta, Sizilien, Rom usw. Hier fanden wir etwas bei TUI, allerdings waren die Balkonkabinen bereits ausgebucht. Mein Mann ist Raucher, im Schiff ist rauchen nicht gestattet, also muß es eine Balkonkabine sein. Abgesehen davon halte ich sie einfach für sehr schön, man kann das Meer sehen, und wenn das Wetter es zuläßt, die Fahrt draußen genießen. Ich würde ohnehin wegen des Tageslichts immer eine Außenkabine nehmen, nie eine Innenkabine.

Also mußten wir umdisponieren und fanden in dem gleichen Zeitraum eine andere Route, die uns zusagte. Sie wurde dann von MSC Kreuzfahrten angeboten.

– Kleine Anmerkung an dieser Stelle: Wer einen Bericht über die Reiseziele erwartet, sollte sich die Zeit sparen, es geht hier lediglich um „das Hotel“. Berichte über die Ziele folgen ggf. an passenden Stellen. –

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Der Anfang. Der Virus.

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Als wir im Januar 2011 für Oktober eine Reise nach Ägypten buchten, war schnell klar, daß wir mit einer Nilkreuzfahrt beginnen wollten.

Da ich ehrlicherweise annahm, man würde den Fluß auf Holzbooten befahren, war ich angenehm überrascht, als ich im Katalog der Phoenix-Reisen Fotos der Nilschiffe sah:

Große mehrstöckige Schiffe mit hotelähnlicher Ausstattung. Prima, ich war froh!

(Ich bin übrigens nicht die einzige, die so dachte, wir wir später an Bord hörten!)

Die Flussschiffe gehören nicht Phoenix, sondern sind im Besitz von anderen Reedereien oder Firmen und werden gechartert.

Sie entsprechen lt. Veranstalter dem Standard, den deutsche Touristen erwarten und gehören in die 5 Sterne-Klasse, hier heißt es aber 5 Phoenixe.

Wir ließen uns also überraschen.
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