Weihnachtsdeko bei 30 °C. Sunrise Aqua Joy Resort. Hurghada.

Das Jahr 2025 war aufgrund einiger Erkrankungen und damit verbundener Operationen bei uns ein wenig durcheinander. Im März waren wir auf Madeira und hatten ursprünglich für September noch einmal Kreta geplant und gebucht.

Das musste jedoch auf November verschoben werden. Wir hatten in unserem Stamm-Reisebüro bei Alltours gebucht. Nun ist Kreta aber im November möglicherweise zu kühl und wir suchten eine Alternative in Ägypten. Es sollte nur ein Strandhotel sein, den Nil hatten wir schon zweimal befahren.

Wir entschieden uns für das

SUNRISE AQUA JOY RESORT.

Es ist nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt, man ersparte sich also die langen Transferzeiten. Fluglärm gab es nur ganz selten, die Start- und Landebahnen gingen ins Landesinnere, nicht zum Meer.

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ANSCHRIFT + KONTAKT

SUNRISE AQUA JOY RESORT

Villages Road El Mamsha, Hurghada


Email: info@sunrise-resorts.com

Telefon: +20653465072

ANREISE

Man kann mit dem Flugzeug sehr schnell anreisen. Ob hier Fähren oder andere Schiffe anlegen, kann ich nicht sagen.

Parkplätze gibt es nur an der Straße.

Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Fünf-Sterne-Haus. Es ist zur Straße hin unscheinbar und schmal, verfügt aber über eine weitläufige und langgezogene Anlage zum Meer mit privatem Strand. Außerdem gibt es fünf Swimming Pools & Aqua Park, Fitnessstudio und Massagebereich mit integriertem Friseur- und Kosmetiksalon. Essen und Trinken gibt es in sieben Restaurants und sechs Bars. Das WLAN ist überall kostenlos. Animation und Entertainment wird für Groß und Klein angeboten.

Wir kamen schon gegen 11 h an und checkten an der Rezeption ein. Unser Zimmer war noch nicht fertig, wir konnten aber schon alles ansehen. Die Koffer blieben an der Rezeption stehen.

Gegen 13 h konnten wir an der Rezeption die Schlüsselkarten abholen. Auch hier gab es für jeden Gast eine Karte für ein Handtuch für den Pool- und Strandbereich.

PREISE

Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 10 Tage „all in“ knapp 2500 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.

ESSEN & TRINKEN

Während wir auf Kreta nur Halbpension gehabt hätten, hatten wir hier wieder AI. Es scheint für Ägypten mittlerweile üblich zu sein.

Gegessen wurde im Buffetrestaurant, ein sehr großes Restaurant mit Außenbereich. Wir zogen es wie immer draußen vor, auch hier war es drinnen zu laut.

Im rechten Bereich waren alle Speisen aufgebaut. Zuerst ein Tisch, an dem Waffeln oder Pfannkuchen frisch zubereitet wurden. Dann folgten viele Brot- und Brötchensorten. Denen schlossen sich Wärmebehälter an, in denen mittags und abends verschiedene Fleischgerichte in Sauce, Gemüse, Reis usw. bereit standen. (Was während der Frühstückszeit dort angeboten wurde, wissen wir gar nicht, denn da sind wir immer zur Omelettstation gegangen.)

Dann folgte die Bratstation. Köche bereiteten hier morgens Eier vor, mittags und abends Fisch oder Fleisch.

An der nächsten Station konnte man sich Spaghetti oder andere Nudeln frisch zubereiten lassen.

In der Mitte fand man morgens viele Sorten Aufschnitt und Käse, aber auch Müsli, Cornflakes, Quark und Milch.

Obst und Salate standen hier immer. Es variierte nur die Zubereitung, pur, mit Dressing, in Scheiben usw. Für das Obst gab es Sahne oder Vanillecrème.

Die Gäste des Hauses waren international und so gab es auch ägyptische und andere afrikanische Speisen mit ihren speziellen Zubereitungsarten.

Am Ende kamen Liebhaber von Kuchen und Desserts auf ihre Kosten. Hübsch angerichtet in kleinen Gläsern, auf Tabletts und bunt. Und vermutlich sehr süß. Wir haben nichts probiert.

Zum Abendessen gab es einen Koch, der frisch gegrilltes Fleisch oder Fisch am Stück heraus gab. So gab es Truthahn und Hähnchen, aber auch große Thunfische.

Ab 7 h gab es hier Frühstück bis 10.30 h. Ab 13 – 15 h wurde Mittagessen bereit gestellt. Abendessen gab es ab 19 – 22 h. Eine halbe Stunde später bis nachts um 1 h gab es wahrscheinlich Snacks, das wissen wir aber nicht.

Um 10 h öffnete das Poseidon. Hier gab es eine kleine Snackkarte bis 18 h. Pommes, Spaghetti, Pizza und andere Kleinigkeiten konnten am Tisch verzehrt werden. Man konnte sich aber auch Burger, Pommes und Pizzastücke mitnehmen.

Hier stand auch eine Softeismaschine, an der man sich selbst bedienen konnte. Wer ein Crêpes wollte, musste etwas weiter gehen Richtung Meer.

Im Restaurant und an den Bars wurden Getränke serviert, innen gab es Gläser, draußen Kunststoffbecher.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an einer Geschäftsstraße. Man findet hier alles, was der Tourist benötigt. Oder auch nicht.

Gegenüber ist eine Apotheke, die alles nötige bereit hält, sollte man erkranken. Der Inhaber spricht auch Deutsch und berät.

PERSONAL

Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen.

Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und deckten die Tische neu.

Die Anlage war überall gepflegt und sauber. Gärtner kümmerten sich um die Blumen und Palmen, andere Handwerker erledigten anfallende Arbeiten.

UNSER SUNRISE

Die Zimmer befinden sich im Haupthaus und drei weiteren Gebäuden.

Als wir ins unser Zimmer konnten, wurden wir von einem der Gepäckträger gebracht. Das war gut, denn die Anlage war sehr groß und weitläufig. Wir gingen zum ersten Gebäude links.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war in der 4. Etage mit Blick auf den Garten und einen Pool.

Auch hier benötigte man eine Schlüsselkarte, um den Strom im Zimmer einzuschalten. Wir ließen eine Karte immer im Zimmer, denn ohne Strom funktionierte auch die Klimaanlage nicht. Es war sehr warm und die Sonne schien den ganzen Tag ins Zimmer. Die Gardinen hielten die Wärme nicht sehr gut ab.

An der Eingangstür war links der Schrank mit einigen Fächern und Kleiderstange. Gegenüber befand sich das Bad. Es war recht groß und bot auch ausreichend Ablagefläche. Es war dunkel gefliest, da könnte man sicher etwas verbessern. Aber es war sauber, also war es okay. Und hatte Türen und Wände, das haben wir auf Madeira im Frühjahr ja anders erlebt.

An der rechten Seite standen zwei große Einzelbetten und ein Sofa mit Tisch. Das Sofa konnte zu einem Bett ausgeklappt werden. Zwischen den Betten stand ein Nachtschränkchen mit Telefon.

Gegenüber des Bettes war der Schreibtisch mit TV und Wasserkocher und einer kleinen Kaffee- und Teeauswahl. Der Schreibtisch verfügte rechts über ein Fach, in dem Kühlschrank und Safe waren.

Steckdosen waren auch hier nicht besonders zahlreich, aber es ging.

Die Anlage ist sehr weitläufig, aber ebenerdig. Direkt bei uns war der Babypool mit entsprechenden Kinderrutschen. Der Pool ist vorne nur 30 cm tief und wird im weiteren Verlauf tiefer. Man kann nicht durch schwimmen, damit die Kleinkinder nicht versehentlich ins tiefe Wasser gelangen.

Am nächsten Pool gibt es verschiedene Rutschen, hier durfte man nur zu bestimmten Zeiten schwimmen. Bademeister beaufsichtigen alle Pools und achten auf Sicherheit.

Gegenüber der Rutschen sind die Swimup-Zimmer, sie verfügen über einen eigenen Pool. Hier gibt es allerdings nur wenig Ruhe. Nebenan ist das Restaurant Poseidon mit der Snackbar und der folgende Pool diente den Animateuren für Wassergymnastik und anderen Aktivitäten. Hier war es immer laut.

An der rechten Seite führte der Weg an den Büros des Fotografen und Tattoostudios vorbei. Auch die Handtücher für Pool und Strand gab es hier.

Nun kam man zum Strandbereich. Hier standen feste Schirme, die mit Schilf bedeckt waren. An der Strandbar konnte man bei kühlen Getränken den Schiffen auf dem Meer zu sehen.

Hier gab es den Crêpesstand und weiter Richtung Meer das Fischrestaurant.

Es gab neben dem Buffet-Restaurant weitere Restaurants, in denen man à la carte essen konnte, für die man aber reservieren musste.

Im Poseidon gab es griechische Küche, die aber der uns in Deutschland bekannten nicht ähnelte. Wir waren zweimal abends hier.

Zur Straße waren das asiatische und das Burger-Restaurant. Beim Asiaten war ich allein, es ist im Hotel ohne Außenbereich. Die Burger wurden nur auf der Terrasse serviert.

Auch hier waren wir abends zweimal.

Dann gibt es über dem Poseidon ein Restaurant mit ägyptischen Speisen und das Fischrestaurant.

Bis auf das Fischrestaurant sind alle Restaurants inklusive, haben aber Speisen im Angebot, die man bezahlen musste.  

Das Essen vom Buffet war auch sehr gut, aber wie überall meistens nicht richtig heiß. Es war nicht stark gewürzt, es stand aber Salz und Pfeffer und diverse Saucen zum Nachwürzen bereit.

Der Pool bei uns am Haus lag den ganzen Tag in der Sonne, so sind wir erst nach 15 h ins Wasser gegangen – eine gute Zeit, denn da sind die Eltern mit kleineren Kindern schon langsam gegangen, denn es wurde „kalt“. Am Ende des Pools war es auch tief genug, um zu schwimmen.

WLAN war kostenlos und funktionierte in der ganzen Anlage problemlos.

Animation gab es auch, sie liefen zu allen Gästen und waren teilweise eher lästig. Sie versuchten, die Gäste zu verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen zu überreden.

Lästig waren auch die Betreiber der verschiedenen Einrichtungen wie Kosmetik- und Friseurstudio, Massagesalon und Ausflugsbüro. Sie liefen herum und sprachen die Gäste an.

Eine Massage wollten wir ohnehin buchen und nahmen das Angebot an. Für alle anderen war ein „Nein danke!“ schwer zu verstehen und sie kamen immer wieder. Bei der Handtuchausgabe konnte man sich ein rotes Fähnchen holen, das verhindern sollte, angesprochen zu werden. Es gab aber immer keine …

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön und erholsam. Im November noch einmal täglich Sonne und 30 °C sind schon sehr angenehm. Allerdings war es schon merkwürdig, denn auch hier wurde die Weihnachtsdeko angebracht.

Wir genossen die Anlage und könnten uns vorstellen, noch einmal hier unseren Urlaub zu verbringen.

Königlich auf Madeira. Pestana Royal Ocean & Spa Resort. Funchal.

Im März 2025 wollten wir noch einmal  nach Madeira und suchten im Sommer davor ein Hotel. Wir waren 2016 schon einmal dort, allerdings wählten wir ein anderes Hotel.

Wir suchten ein Hotel mit schöner Anlage und Hallenbad, da die Außentemperatur zu dieser Zeit noch nicht hoch genug ist, um unter freiem Himmel zu schwimmen.

Wir entschieden uns für das

PESTANA ROYAL ALL INCLUSIVE OCEAN & SPA RESORT.

Rund 20 Minuten Fahrzeit vom Flughafen entfernt liegt es an der Südküste Madeiras etwas außerhalb von Funchal.

ANSCHRIFT + KONTAKT

Pestana Royal ALL INCLUSIVE

Ocean & Spa Hotel

Estrada Monumental 275

9000-250 Funchal


Email: fo.royal@pestana.com

Telefon: (+351) 291 149 850

Reservierungstelefon: (+49) 302 201 3732

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ANREISE

Man kann mit Flugzeug, Schiff und Fähre anreisen. Der Flughafen ist ca. 15 km entfernt.

Das Hotel verfügt über einen Parkplatz, man kann einen Mietwagen abstellen.

Wir hatten über Alltours gebucht und bekamen einen Transfer vom Flughafen

DAS HOTEL

Es handelt sich um ein großes Fünf-Sterne-Haus. Viele Hotels sind in Funchal am Hang gebaut. Man kommt hinein und befindet sich auf der 7. Etage. Das Restaurant war auf der 6. Etage, der Ausgang zur Terrasse und den Pools auf der 5. Etage. Ob es noch weiter hinunter ging, wissen wir nicht. Zumindest nicht für die Gäste.

Unsere Ankunft war bereits um 10.30 h und checkten an der Rezeption ein und bekamen die Information, dass die Zimmer erst ab 15 h fertig sein würden. Die Koffer konnten wir unterstellen.

Um die Zeit zu überbrücken, konnten wir bereits alles nutzen. Wir erkundeten schon einige Bereiche, doch dazu später. Wir suchten das Restaurant, um zu frühstücken.

Wir erhielten am frühen Nachmittag einen Anruf, dass das Zimmer schon etwas früher fertig sei und gingen zur Rezeption.

Zu den Zimmern gehört eine Schlüsselkarte, auf Nachfrage erhielten wir eine weitere. Eine Karte musste immer für die Stromversorgung im Zimmer genutzt werden. Und zwei Karten für Badelaken für den Poolbereich.

WELLNESS

Im Hotel ist ein selbstständiger Spa-Bereich.

Wir buchten auch hier Massagen, die separat abgerechnet werden. Es gab ein Wochenendangebot für rund 100 € für 75 Minuten Massage.

In der zweiten Woche konnten wir noch einmal Schultermassagen genießen, da wir über das Hotel Gutscheine erhielten.

PREISE

Die wissen wir nicht. Wir haben für 2 Personen für 14 Tage „all in“ knapp 3900 € gezahlt, incl. Flüge und Nebenkosten.

ESSEN & TRINKEN

Wie schon erwähnt hatten wir all in gebucht, d. h. Frühstück, Mittagessen und Abendessen, dazu alle Getränke.

Gegessen wurde im Buffetrestaurant, ein sehr großes Restaurant mit Außenterrasse. Wir zogen es draußen vor, denn es war drinnen normalerweise zu voll und zu warm.

Hinter dem Restaurant war die Küche. Das Buffet war an der langen Wand davor aufgebaut. Den Anfang machte beim Frühstück, unserem ersten Essen, eine große Auswahl an Müsli- und Cornflakessorten, Quark, Joghurt und verschiedenen Milchsorten. Obst gab es geschnitten, am Stück, als Salat oder natur. Brot und Brötchen lagen auch zahlreich bereit.

Mittags wurden hier die verschiedenen Salate bereit gestellt, daneben standen Mixed Pickles, Oliven, Zwiebeln und andere leckere Sachen.

Weiter nach links gab es morgens Aufschnitt und Käse, später Dessert und Kuchen.

Dann folgte der warme Bereich. Es gab immer zwei Nudelgerichte mit passenden Saucen, eine Suppe, verschiedene Gemüsesorten, Kartoffeln und Reis, frisch gegrilltes Fleisch, Fleisch mit Sauce. Es war viel Abwechslung bei den Fleischsorten, es gab immer Geflügel, Rind und Lamm. In einer großen Pfanne wurden u. a. Cataplana und Paella serviert. Eis gab es in einem kleinen Gefrierschrank.

Beim Frühstück war die Auswahl ebenfalls sehr groß. Eier gab es gerührt, gespiegelt, am Stück und frisch gebraten als Omelett mit Käse und Zwiebeln. Daneben wurden Würstchen, Speck, Pfannkuchen und Bohnen serviert.

Ab 7.30 h gab es Frühstück, gegen 11 h wurden einige Speisen ausgetauscht und es gab Brunch. Gegen 12.30 h wurde alles vom Frühstück weggeräumt und gegen das Mittagsbuffet getauscht. Irgendwann nachmittags wurde das Restaurant geschlossen und für das Abendessen vorbereitet.

Es musste aber niemand verhungern, denn eine Etage tiefer konnte man sich an Salat, Obst, frischen Pommes und Burgern bedienen. Suppe gab es auch hier.

Im Restaurant wurden Getränke serviert, Kaffee und Tee konnte man sich an verschiedenen Automaten selbst holen. Für Wasser und andere alkoholfreie Getränke standen Automaten zur Selbstbedienung bereit. Hier gab es auch Bier.

Draußen auf der Terrasse stand ebenfalls ein Getränkeautomat, an den Pools gab es eine Bar, an der einige Cocktails zubereitet wurden. Weine, Sekt und alkoholfreie Getränke konnte sich jeder selbst holen. Aufgrund der stürmischen Wetterlage waren in der zweiten Woche beide Bars draußen geschlossen.

Leider gab es abends unten an der Bar ebenfalls nur Selbstbedienung. In einem Fünfsternehaus erwartet man allerdings Bedienung.

LAGE

Das Hotel liegt direkt an der Küste, hat aber keinen Strandzugang. Auf Madeira gibt es keinen Sandstrand, wie man ihn von anderen Inseln kennt. Einige Meter nach rechts kam man ans Meer, aber nur über Steine.

Die Hotels an der Küste sind wie schon erwähnt an Hängen gebaut. Oberhalb des Eingangs liegt die Hauptstraße und direkt vor dem Hotel die Bushaltestellen. Es gibt auf Madeira weiße Überlandbusse, die wir nicht nutzen. Mit ihnen kommt man in die anderen Regionen der Insel. Wir fuhren mehrfach im Stadtbereich, deren Fahrten immer 1,95 € kosteten. Man konnte bar oder mit Karte beim Fahrer zahlen. Möglicherweise gab es auch Wochenkarten, das haben wir aber bisher nicht heraus gefunden.

Man kann auch hier Autos mieten. Wir hatten keines, was aufgrund der Wetterlage auch gut war.

PERSONAL

Es gab in allen Bereichen viel Personal aller Altersgruppen. Leider standen leere Gläser auch schon mal länger. Draußen war es ein Problem, denn benutztes Geschirr mit Speiseresten zog Tauben an, die es dann umsortierten und sich an Resten und Krümeln bedienten.

Die Kellner im Restaurant räumten zügig benutztes Geschirr ab und deckten die Tische neu.

UNSER PESTANA ROYAL

Wir kamen sehr früh an und mussten auf das Zimmer warten. Am frühen Nachmittag konnten wir dann endlich hinein. Die Koffer wurden uns gebracht.

DAS ZIMMER

Unser Zimmer war Nr. 1013 mit Blick auf die Terrasse und über das Meer.

Links war das Bad.

Es war speziell, denn es war kein Raum, sondern offen. Die Dusche hatte Schiebetüren, daneben war das Waschbecken mit wenig Ablagefläche. Darunter waren zwei Schubfächer, in denen man alles unterbringen konnte. Rechts neben dem Waschbecken war die Toilette.

Es gab keine Tür zum Raum, sondern nur Glaswände, die nach vorne offen waren! Immerhin hatten sie von innen helle Rollos als Sichtschutz. Nachts war das Zimmer erleuchtet, wenn man im Bad Licht anschaltete.

Morgens auf dem Balkon.

Man fragt sich, was hier der Innenarchitekt bei der Planung dachte. Hat er überhaupt gedacht? Das Ergebnis ist auf jeden Fall eine völlige Fehlplanung!

Das Doppelbett folgte an der linken Seite. Links neben dem Bett stand ein Nachtschränkchen, rechts daneben nur ein Hocker. Gegenüber des Bettes war der Schreibtisch mit TV und Wasserkocher und einer kleinen Kaffee- und Teeauswahl. Der Schreibtisch verfügte über zwei Schubladen.

Der Schrank war an der Wand vor Kopf, neben dem Balkon. Es gab wenig Stauraum für Kleidung. Im Schrank befanden sich neben einer kleinen Kommode mit 4 Schubladen auch ein kleiner Kühlschrank und der Safe.

Es gab eine Klimaanlage, die wir nicht nutzten, denn es war noch nicht so warm. Man konnte die Balkontür auch nachts offen lassen.

Neben der Fehlplanung des Badezimmers gab es eine weitere: es fehlten Steckdosen.

Es gab eine in Höhe der Fußleiste vor dem Schreibtisch. Mehr nicht. Die Schnur des Wasserkochers war zu kurz, man hätte ihn auf den Boden stellen müssen. An den Nachtschränkchen suchte man vergeblich. Die Lampen hatten ihre Stromversorgung irgendwo hinter den Betten. Auch im Bad gab es keine Steckdose. Der Föhn in einer der Schubladen war fest installiert.

Wir kauften eine Dreifachsteckdose, denn so ging es auf keinen Fall.

Die Anlage ist sehr weitläufig und geht mittels Treppen und Rampen weiter nach unten. An der Poolbar war die Ausgabe der Badetücher. Einen weiteren Pool mit Whirlpool war eine Treppe tiefer. Hier war der Ruhebereich nur für Erwachsene. Etwas versteckt um die Ecke waren eine kleine Sauna und Toiletten.

Zwischendurch gab es Grünanlagen unterschiedlicher Größe. Blumen, Büsche und Palmen lockerten die Anlage auf und boten immer Schatten. Alles war sehr gepflegt.

Weiter nach unten fand man den Tennisplatz und eine Minigolfanlage, daneben einen kleinen Spielplatz.

Von hier konnte man mit einem Fahrstuhl ganz hinunter zur Straße und zum Meer. Um zurück zu kommen benötigte man die Zimmerkarte, um den Aufzug zu aktivieren. So wurde fremden Personen der Zugang verwehrt.

Draußen konnte man am Meer entlang gehen, hier gab es Bars und kleinere Restaurants.

Während unseres Erkundungsgangs kamen wir ins Hallenbad, das wir natürlich auch nutzten. Hier befand sich eine weitere Sauna und der Spa-Bereich. Wir buchten, wie schon erwähnt, jeder Peeling und Massage und erhielten bessere Angebote als bei Einzelbuchung. Das war schon recht teuer, lohnte sich aber. Wir buchten nach unseren Behandlungen noch einmal.

Es gab neben dem Buffet-Restaurant zwei weitere Restaurants, in denen man pro Woche je einmal essen konnte. Eines bot portugiesische Küche an, das andere italienisch, à la carte. Es war sehr gut und vor allem heiß. Beim Italiener waren wir zweimal.

Das Essen vom Buffet war auch sehr gut, allerdings meistens nicht richtig heiß. Es war nicht stark gewürzt, es stand aber Salz und Pfeffer und diverse Saucen zum Nachwürzen bereit.

Das Wasser in den Außenpools war leider noch sehr kalt. So waren wir nur im Hallenbad. Hier standen einige Liegestühle und es war ruhig, wenn man zur richtigen Zeit da war: Zur Mittagszeit bis gegen 14 h. Da es sehr stürmisch war, hielten sich alle Gäste drinnen auf, so dass es überall voll war.

Durch den Sturm zog es überall, denn Fenster und Türen schlossen schlecht. Das war auch das Problem im Hallenbad, es zog. Man konnte sich nicht lange dort hinlegen.

WLAN war kostenlos, funktionierte aber nur einigermaßen in der Lobby, in den Zimmern konnte man es nicht nutzen.

Animation gab es auch, aber sie hielt sich im Hintergrund. Abends kamen diverse Bands, die für musikalische Unterhaltung sorgten. Ein Falkner der Gegend kam montags mit einem Käuzchen und einem Ara. Man konnte sich mit ihnen fotografieren lassen.

Der Falkner kam mit einem Wüstenbussard auch tagsüber, allerdings sollten nicht die Touristen unterhalten werden, sondern die Tauben vertrieben. Sie haben an  der Küste Verträge mit den Hotels, denn die Belästigung durch Tauben ist schon sehr stark.

Aber man konnte den Bussard natürlich fotografieren.

FAZIT

Der Urlaub war sehr schön, das Hotel grundsätzlich auch, wir würden es aber trotzdem nicht noch einmal buchen. Die Fehlplanung des Zimmers mit Bad und Stromversorgung waren sehr eindrucksvoll. Es gibt wohl andere Zimmer mit anderen Badezimmern, die allerdings keinen Meerblick haben.

Vom Meer aus.

Simos in der Waldlust. Haus Waldlust. Lüdenscheid. Bei Simos.

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich Drei und nun schreibe ich den 3. Bericht über das gleiche Haus. Denn nach 2018 wechselte der Inhaber Mitte 2019 wieder.

ANSCHRIFT & ÖFFNUNGSZEITEN

Restaurant Bei Simos

Haus Waldlust

Lösenbacher Landstr. 155
58509 Lüdenscheid
Tel.: 02351 – 6651660

Dienstag – Freitag:        17.00 Uhr – 23.00 Uhr

Samstag:                       12.00 Uhr – 23.00 Uhr

Sonntag:                        12.00 Uhr –  22.00 Uhr

Montag ist Ruhetag.

Eine eigene HP gibt es (noch) nicht, aber sie sind bei Facebook zu finden, man kann auch über die Seite reservieren, was sich immer empfiehlt.

Parkplätze sind kostenlos gegenüber. Wer mit dem Bus anreisen möchte, hat nur wenige Schritte von der Haltestelle zum Restaurant.

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