Musik und Übernachtung. Novotel. Köln.

Ich hatte Anfang 2024 spontan ein Ticket gekauft. Es sollte mal wieder zu Rea Garvey nach Köln gehen. Dafür suchte ich ein Hotel. Das Ibis Budget an der Messe, welches ich normalerweise buche, war bereits im Januar ausgebucht. Zeitgleich fanden einige Messen statt, Hotels in der Nähe waren ausgebucht.

So fiel meine Wahl auf das

Novotel Koeln City

Bayenstr. 51

50678 Köln

https://all.accor.com/hotel/3127/index.de.shtml

Tel. 0221801470

Email H3127@accor.com

Das Hotel ist eines von fast 500 Häusern weltweit und gehört zur Accor-Kette. Zu dieser Kette gehören auch weitere bekannte Hotels wie z. B. Mercure, Sofitel, Mövenpick usw.

Es gibt verschiedene Zimmerarten, aus denen man wählen kann, die einen Ausblick auf den Rhein oder den hinter dem Haus liegenden Garten haben.

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ANFAHRT & PARKEN

Das Hotel liegt am Rhein gegenüber der Kranhäuser. Das Schokoladenmuseum ist nur 5 Minuten entfernt.

Wenn man anreist, sollte man darauf achten, das Novotel nicht mit dem NH Hotel kurz davor zu verwechseln.

Es gibt einen Haltebereich vor dem Eingang, Parkplätze sind im Parkhaus unter dem Hotel. Die Einfahrt befindet sich in der Parallelstraße zur Bayenstraße. Ein öffentliches Parkhaus (Rheinauhafen) ist gegenüber, falls das Parkhaus voll sein sollte. Es empfiehlt sich nicht, in den Straßen zu parken, denn hier sind viele Anwohnerbereiche oder Halteverbote.

Der ÖPNV hält auch in der Nähe des Hotels.

Das Hotel ist leider recht weit vom Zentrum und dem Bahnhof entfernt, das gilt auch für die Lanxess-Arena.


DAS HOTEL

Es gibt auf 5 Etagen 222 Zimmer unterschiedlicher Größe je nach Belegung: Einzel-, Doppel- und Familienzimmer.

Die Ausstattung ist in allen Zimmern gleich: Schreibtisch mit Stuhl, Sessel mit kleinem Tisch, Klimaanlage, Dusche/WC mit Föhn, TV. Barrierefreie Zimmer gibt es ebenfalls.

Es gibt eine Sauna und einen Wäscheservice. 9 Tagungsräume können für Seminare gebucht werden.

ESSEN & TRINKEN

Es gibt ein Restaurant, in dem von 6.30 – 10.30 h ein großes Frühstücksbuffet aufgebaut wird.

Nimmt man hier an Seminaren teil, kann auch hier das Mittag- und Abendessen geplant werden.

Eine Bar gibt es ebenfalls. Sie ist von 17 – 1 h geöffnet.


DIE UMGEBUNG

Zur Umgebung muss nicht viel gesagt werden: Man ist in Köln am Rhein, es gibt zahlreiche Möglichkeiten.


MEIN NOVOTEL

Ich bin gegen 16 h angekommen und checkte ein.

Die Rezeption ist dem Eingang direkt gegenüber. Links geht es ins Restaurant, nach rechts in die Bar. Hier stehen gemütliche Sitzgruppen, für kleine Gäste gibt es eine Spielecke.

Ein Aufzug führt nach oben zu den Zimmern und auch ins Parkhaus.

Mein Zimmer lag in der 1. Etage mit Blick zur Straße und zum Rhein. Leider nicht hoch genug, um die Aussicht zu genießen. Es war relativ laut, da wir aber immer Ohrstöpsel nutzen, war das kein Problem.

Man kam mittels Schlüsselkarte hinein und stand in einem kleinen Flur, der ohne separate Tür ins Zimmer führte.

Links war das Bad. Gegenüber der Tür war das Waschbecken mit Ablagefläche und rechts daneben die Wanne mit Duschverkleidung. Hinter der Tür befand sich die Toilette.

An der rechten Wand im Zimmer war ein Schrank. Daneben befanden sich eine Kofferablage, Schränke und ein Schreibtisch mit Stuhl. An der Wand darüber das TV-Gerät. Gegenüber stand die beiden Einzelbetten. Rechts und links des Bettes befanden sich zwei Ablagen. Steckdosen gab es ausreichend.

Vor dem Fenster stand ein Sessel mit einem kleinen Tisch.

Abends nach dem Konzert war ich gegen 23.30 h wieder im Hotel. Die Rezeption war noch besetzt.

Ich setzte mich noch an einen der Tische am Fenster in der Bar und ließ den Abend gemütlich ausklingen. Kurz vor 1 h wurde abkassiert, man konnte aber noch sitzen bleiben.

Frühstück gab es von 6.30 – 10.30 h. Ich kam gegen 9.20 h hinunter und suchte mir einen Platz mit Blick auf den schön angelegten Garten. Bei gutem Wetter konnte man hier sehr gut sitzen.

Das Frühstücksbuffet bot alles, was man benötigte: verschiedene Brot- und Brötchensorten, Croissants, Rührei, gekochte Eier, Speck, Würstchen … Platten mit diversen Käse- und Wurstsorten, Lachs, Marmeladen, Joghurt, Müsli, Obst und vieles mehr. Kaffee bereitete man selbst zu. Mehrere Automaten standen zur Verfügung. Saft und Wasser stand ebenfalls gut gekühlt bereit.

Ich hatte die Übernachtung mit Frühstück gebucht, ich weiß nicht, was es kostet, wenn man es nicht gebucht hat.

Einige Mitarbeiter sorgten dafür, dass benutztes Geschirr schnell abräumt wurde.

SERVICE

Die Mitarbeiter sind unterschiedlichen Alters und alle sehr hilfsbereit.


FAZIT

Es ist zwar deutlich teurer als das Hotel, welches ich in Köln sonst buche, aber es ist durchaus eine Alternative.

Ein süßer Ausflug in der Domstadt. Schokoladenmuseum. Köln.

Am Ende unserer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein Mitte September 2023 waren wir noch im Schokoladenmuseum. Es ist am Rhein, unweit der Anlegestellen und wir hatten überlegt, am Anreisetag hinzugehen, verschoben es aber auf den letzten Tag.

Zunächst die

FAKTEN

Schokoladenmuseum Köln GmbH

Am Schokoladenmuseum 1

50678 Köln

Tel. 0221/931888-0

www.schokoladenmuseum.de

service@schokoladenmuseum.de

Öffnungszeiten:

Montag – Sonntag 10 – 18 h

06. – 20.11.2023 und 08.01. – 18.03.2024 montags geschlossen

24. + 25.12.geschlossen

Silvester 10 – 16 h

Neujahr 10 – 18 h

Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung, Produktionsende 30 Minuten vor Schießung.

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EINTRITT

Das Angebot ist wie in vielen Museen sehr umfangreich.

Der normale Preis für Erwachsene ist an einem Wochentag 14,50 €, an Sonn- und Feiertagen 16 €. Rentner zahlen etwas weniger.

Kinder bis 6 Jahren sind frei, bis 18 zahlen sie 8,50 €. Menschen mit Behinderung und Schüler und Studenten erhalten ebenfalls Ermäßigung..

Familien und Gruppen erhalten spezielle Preise.

Ermäßigungen gibt es auch für Inhaber Besitzer des Gutscheinbuchs.

Man kann die Tickets online buchen, um Zeit zu sparen. Es geht aber auch vor Ort.

Verschenken kann man Führungen und Verkostungen. Selbst herstellen kann man Schokoladentafeln im Workshop.

Auch private Feiern sind möglich, Firmen können mit Kunden und Mitarbeitern feiern. Was hier alles angeboten wird, kann man in persönlichen Gesprächen erfahren.

ANFAHRT

Das Museum liegt direkt am Rhein. Kommt man mit dem eigenen Pkw, ist das Parken in der Nähe eher schwierig. Empfohlen wird das Parkhaus „Rheinauhafen“, welches wir nutzten.

Der ÖPNV kommt hier vorbei, aber auch die Bimmelbahn und HopOn-Busse, die hier auch anhalten.

GESCHICHTE

(Kurz und knapp, mehr gibt es wie immer online.)

Hans Imhoff gründete nach Kriegsende an der Mosel eine Schokoladenfabrik, Stollwerck. Er ging später nach Köln und führte das Unternehmen an die Spitze der Unternehmen in dieser Branche.

Seine Frau fand 1992 im Alten Zollhaus im Kölner Rheinauhafen den Standort für das ein Jahr später gegründete und privat finanzierte Museum.

Heute ist die Leitung noch immer in der Familie Imhoff, wird aber durch den Partner Lindt unterstützt.

UNSER SCHOKOLADENMUSEUM

Wir kamen gegen 11 h an. Wir parkten im Parkhaus und liefen durch die alten Hafengebäude und an den neuen modernen Hochhäusern entlang, die an alte Kräne erinnern.

Man steht in einer großen Halle, von der man in den Shop, zu den Toiletten und Garderobe, in ein Café und ins Museum kommt. Alles ist ebenerdig, nach oben führen Treppen, aber auch ein Fahrstuhl.

Ich hatte das Gutscheinbuch des Märkischen Kreises und hatte vorher nachgesehen, ob es online Angebote in Köln gab. Das Schokoladenmuseum gehört dazu. Über einen Code, der in jedem Buch steht, kann man sich Gutscheine aus anderen Regionen per Email kostenlos anfordern.

So zahlten wir nur 14,50 anstatt 29 €.

Wir erhielten die Tickets (einmal mit dem Preis und einmal mit Null) und wurden am Einlass gescannt. Hier erhielten wir die erste Schokolade, Lindor-Kugeln.

Nun geht man in die Ausstellung und erhält alle Informationen zur Herstellung von Schokolade.

Die erste Entdeckung liegt lange zurück, bereits 1500 v. Chr. wurde die Kakaobohne entdeckt und später von den Maya zu Schokolade verarbeitet.

Nun kann man den Weg der Kakaobohne von der Pflanze zur fertigen Schokolade verfolgen. Dabei wird jeder Schritt ausführlich erklärt. Auch die Ausbeutung von Mensch und Natur wird sehr ausführlich dargestellt. In Bildern, kleinen Videos und Mitmachstationen können die Besucher mehr erfahren, alles ist verständlich dargestellt, so dass auch kleine Besucher viele Informationen bekommen.

Historische Erntegeräte, alte Säcke und Maschinen wurden ausgestellt, außerdem die weiteren Zutaten, die man benötigt.

Die Tropen werden dem Besucher zumindest im Kleinformat nahe gebracht. Man kann durch ein Tropenhaus gehen, in dem Farne, Orchideen und viele andere schöne Pflanzen zu bewundern sind. Die Luft ist hier natürlich sehr warm und feucht.

Neben der Kakaobohne und Schokolade wird auch das Thema Naturschutz ausführlich angesprochen.

Etwa in der Hälfte der Ausstellung gelangt man zur Produktion und man kann kleine Schokoladentäfelchen von der flüssigen Schokolade bis zum eingepackten Nap sehen. Am Ende der Produktionsstraße kann der Besucher per Knopfdruck ein Nap anfordern: ein Greifarm befördert es in die Hand.

Danach steht man in der Halle, die einen herrlichen Blick über den Rhein zur Hohenzollernbrücke bietet.

Und auf den Schokoladenbrunnen!

Hier kann der Besucher wieder Schokolade bekommen: ein Mitarbeiter taucht eine lange Waffel in die flüssige, lauwarme Schokolade und reicht sie dem Besucher.

Dann geht man nach oben und kann in der Confiserie den Maître Chocolatiers  zusehen, wie hohle Schokoladenfiguren gemacht werden, also Osterhasen, Weihnachtsmänner oder der Lindt-Teddy.

In großen Vitrinen sind die unterschiedlichen Schokoladenfiguren und ihre Veränderung über die Jahre zu sehen.

Es gibt hier schon einen kleineren Shop, in dem man individuelle Schokoladentafeln bestellen kann. Nach kurzer Zeit sind sie fertig und können abgeholt werden.

Anschließend geht es in weitere Ausstellungsräume. Hier sind alte Verpackungen zu sehen. Einige davon kennen sogar wir noch: Stollwerck mit dem rosa Papier, oder Sarotti mit dem Jungen und viele andere.

Auch der Genuss von flüssiger Schokolade und Kakao kann zelebriert werden, dass verheißen zumindest die im weiteren ausgestellten Kannen und Tassen. Feines Porzellan ist in allen Variationen in Vitrinen ausgestellt.

Die Ausstellung endet am Fahrstuhl bzw. der Treppe und man gelangt wieder nach unten. Hier steht ein Mitarbeiter und verteilt die kleinen Täfelchen.

Wer dann nicht genug hat, geht nach rechts in den Shop und kann einkaufen. Man findet eine große Auswahl der Lindt-Produkte, daneben aber auch von Hussel. Günstiger ist es nicht, aber die Auswahl ganz anders als im Supermarkt. Man kann Lindor-Kugeln und Trüffel selbst mischen, oder fertig gepackte Tüten und Schachteln wählen.

FAZIT

Man soll etwa 90 – 120 Minuten in der Ausstellung verbringen, was ungefähr passte, denn wir gingen kurz vor 13 h hinaus.

Es war sehr interessant und ist durchaus einen Ausflug wert, wenn man in der Stadt ist. Fährt man extra hin, sollte man es mit anderen Ausflugszielen kombinieren, der Flora oder dem Zoo z. B., wo man auch mit der Bimmelbahn vorbei fährt.

Steak trifft Grill. Meatingpoint.

Als verspätetes Geschenk zu meinem 50. Geburtstag haben wir mit lieben Freunden aus der Gegend um Wiesbaden ein Restaurant gesucht, bei dem wir uns auf der Hälfte treffen konnten. So führte die Wahl in das Kölner Umland und durch Zufall nach Bergisch Gladbach. Wir erfuhren auch erst am Tag vorher, wo es hingehen sollte. Meine Freundin isst selten Fleisch, ihr Mann und wir aber sehr gerne und dann auch sehr gerne Steaks & Co.

Mit je 1 Stunde Fahrzeit trafen wir uns am „Treffpunkt des Fleisches“, im Restaurant

Meating Point
Saaler Straße 86
51429 Bergisch-Gladbach

http://www.meatingpoint.koeln

info@meatingpoint.koeln

Tel. 02204/7037133

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr. 17.30 – 22 h

Sa. 12 – 14.30 h und 17.30 – 22 h

So. 12 – 21 h

Reservierungen werden nur telefonisch angenommen.

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Noch mehr Kindheitserinnerungen

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In Wuze Town

 

Wer in NRW lebt, besucht früher oder später auch das

PHANTASIALAND

in Brühl, bei Köln.

Als Kind war ich sehr oft mit Reisegesellschaften dort, später dann mit eigenem Wagen. Es ist für uns normal, regelmäßig alle 5 – 7 Jahre hin zu fahren. Jedes Jahr ist unserer Meinung nach nicht nötig, so viel neues gibt es nicht.

Nun war es mal wieder soweit, am 1. Samstag im September 2013 fuhren meine Freundin, ihre beiden Söhne (damals 13 ½ + 6 ½) und ich mal wieder nach ca. 6 Jahren dorthin. Unsere Männer konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht mit. Der ältere ist unser Patenkind.

– Anmerkung –

Der Bericht ist sehr lang und entspricht unseren/meinen Erfahrungen. So ein Freizeitpark unterliegt dem persönlichen Empfinden und ist Geschmacksache. Was ich mir ansehe und gut finde, gefällt DIR vielleicht nicht…
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