Ein süßer Ausflug in der Domstadt. Schokoladenmuseum. Köln.

Am Ende unserer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein Mitte September 2023 waren wir noch im Schokoladenmuseum. Es ist am Rhein, unweit der Anlegestellen und wir hatten überlegt, am Anreisetag hinzugehen, verschoben es aber auf den letzten Tag.

Zunächst die

FAKTEN

Schokoladenmuseum Köln GmbH

Am Schokoladenmuseum 1

50678 Köln

Tel. 0221/931888-0

www.schokoladenmuseum.de

service@schokoladenmuseum.de

Öffnungszeiten:

Montag – Sonntag 10 – 18 h

06. – 20.11.2023 und 08.01. – 18.03.2024 montags geschlossen

24. + 25.12.geschlossen

Silvester 10 – 16 h

Neujahr 10 – 18 h

Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung, Produktionsende 30 Minuten vor Schießung.

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EINTRITT

Das Angebot ist wie in vielen Museen sehr umfangreich.

Der normale Preis für Erwachsene ist an einem Wochentag 14,50 €, an Sonn- und Feiertagen 16 €. Rentner zahlen etwas weniger.

Kinder bis 6 Jahren sind frei, bis 18 zahlen sie 8,50 €. Menschen mit Behinderung und Schüler und Studenten erhalten ebenfalls Ermäßigung..

Familien und Gruppen erhalten spezielle Preise.

Ermäßigungen gibt es auch für Inhaber Besitzer des Gutscheinbuchs.

Man kann die Tickets online buchen, um Zeit zu sparen. Es geht aber auch vor Ort.

Verschenken kann man Führungen und Verkostungen. Selbst herstellen kann man Schokoladentafeln im Workshop.

Auch private Feiern sind möglich, Firmen können mit Kunden und Mitarbeitern feiern. Was hier alles angeboten wird, kann man in persönlichen Gesprächen erfahren.

ANFAHRT

Das Museum liegt direkt am Rhein. Kommt man mit dem eigenen Pkw, ist das Parken in der Nähe eher schwierig. Empfohlen wird das Parkhaus „Rheinauhafen“, welches wir nutzten.

Der ÖPNV kommt hier vorbei, aber auch die Bimmelbahn und HopOn-Busse, die hier auch anhalten.

GESCHICHTE

(Kurz und knapp, mehr gibt es wie immer online.)

Hans Imhoff gründete nach Kriegsende an der Mosel eine Schokoladenfabrik, Stollwerck. Er ging später nach Köln und führte das Unternehmen an die Spitze der Unternehmen in dieser Branche.

Seine Frau fand 1992 im Alten Zollhaus im Kölner Rheinauhafen den Standort für das ein Jahr später gegründete und privat finanzierte Museum.

Heute ist die Leitung noch immer in der Familie Imhoff, wird aber durch den Partner Lindt unterstützt.

UNSER SCHOKOLADENMUSEUM

Wir kamen gegen 11 h an. Wir parkten im Parkhaus und liefen durch die alten Hafengebäude und an den neuen modernen Hochhäusern entlang, die an alte Kräne erinnern.

Man steht in einer großen Halle, von der man in den Shop, zu den Toiletten und Garderobe, in ein Café und ins Museum kommt. Alles ist ebenerdig, nach oben führen Treppen, aber auch ein Fahrstuhl.

Ich hatte das Gutscheinbuch des Märkischen Kreises und hatte vorher nachgesehen, ob es online Angebote in Köln gab. Das Schokoladenmuseum gehört dazu. Über einen Code, der in jedem Buch steht, kann man sich Gutscheine aus anderen Regionen per Email kostenlos anfordern.

So zahlten wir nur 14,50 anstatt 29 €.

Wir erhielten die Tickets (einmal mit dem Preis und einmal mit Null) und wurden am Einlass gescannt. Hier erhielten wir die erste Schokolade, Lindor-Kugeln.

Nun geht man in die Ausstellung und erhält alle Informationen zur Herstellung von Schokolade.

Die erste Entdeckung liegt lange zurück, bereits 1500 v. Chr. wurde die Kakaobohne entdeckt und später von den Maya zu Schokolade verarbeitet.

Nun kann man den Weg der Kakaobohne von der Pflanze zur fertigen Schokolade verfolgen. Dabei wird jeder Schritt ausführlich erklärt. Auch die Ausbeutung von Mensch und Natur wird sehr ausführlich dargestellt. In Bildern, kleinen Videos und Mitmachstationen können die Besucher mehr erfahren, alles ist verständlich dargestellt, so dass auch kleine Besucher viele Informationen bekommen.

Historische Erntegeräte, alte Säcke und Maschinen wurden ausgestellt, außerdem die weiteren Zutaten, die man benötigt.

Die Tropen werden dem Besucher zumindest im Kleinformat nahe gebracht. Man kann durch ein Tropenhaus gehen, in dem Farne, Orchideen und viele andere schöne Pflanzen zu bewundern sind. Die Luft ist hier natürlich sehr warm und feucht.

Neben der Kakaobohne und Schokolade wird auch das Thema Naturschutz ausführlich angesprochen.

Etwa in der Hälfte der Ausstellung gelangt man zur Produktion und man kann kleine Schokoladentäfelchen von der flüssigen Schokolade bis zum eingepackten Nap sehen. Am Ende der Produktionsstraße kann der Besucher per Knopfdruck ein Nap anfordern: ein Greifarm befördert es in die Hand.

Danach steht man in der Halle, die einen herrlichen Blick über den Rhein zur Hohenzollernbrücke bietet.

Und auf den Schokoladenbrunnen!

Hier kann der Besucher wieder Schokolade bekommen: ein Mitarbeiter taucht eine lange Waffel in die flüssige, lauwarme Schokolade und reicht sie dem Besucher.

Dann geht man nach oben und kann in der Confiserie den Maître Chocolatiers  zusehen, wie hohle Schokoladenfiguren gemacht werden, also Osterhasen, Weihnachtsmänner oder der Lindt-Teddy.

In großen Vitrinen sind die unterschiedlichen Schokoladenfiguren und ihre Veränderung über die Jahre zu sehen.

Es gibt hier schon einen kleineren Shop, in dem man individuelle Schokoladentafeln bestellen kann. Nach kurzer Zeit sind sie fertig und können abgeholt werden.

Anschließend geht es in weitere Ausstellungsräume. Hier sind alte Verpackungen zu sehen. Einige davon kennen sogar wir noch: Stollwerck mit dem rosa Papier, oder Sarotti mit dem Jungen und viele andere.

Auch der Genuss von flüssiger Schokolade und Kakao kann zelebriert werden, dass verheißen zumindest die im weiteren ausgestellten Kannen und Tassen. Feines Porzellan ist in allen Variationen in Vitrinen ausgestellt.

Die Ausstellung endet am Fahrstuhl bzw. der Treppe und man gelangt wieder nach unten. Hier steht ein Mitarbeiter und verteilt die kleinen Täfelchen.

Wer dann nicht genug hat, geht nach rechts in den Shop und kann einkaufen. Man findet eine große Auswahl der Lindt-Produkte, daneben aber auch von Hussel. Günstiger ist es nicht, aber die Auswahl ganz anders als im Supermarkt. Man kann Lindor-Kugeln und Trüffel selbst mischen, oder fertig gepackte Tüten und Schachteln wählen.

FAZIT

Man soll etwa 90 – 120 Minuten in der Ausstellung verbringen, was ungefähr passte, denn wir gingen kurz vor 13 h hinaus.

Es war sehr interessant und ist durchaus einen Ausflug wert, wenn man in der Stadt ist. Fährt man extra hin, sollte man es mit anderen Ausflugszielen kombinieren, der Flora oder dem Zoo z. B., wo man auch mit der Bimmelbahn vorbei fährt.

Steak trifft Grill. Meatingpoint.

Als verspätetes Geschenk zu meinem 50. Geburtstag haben wir mit lieben Freunden aus der Gegend um Wiesbaden ein Restaurant gesucht, bei dem wir uns auf der Hälfte treffen konnten. So führte die Wahl in das Kölner Umland und durch Zufall nach Bergisch Gladbach. Wir erfuhren auch erst am Tag vorher, wo es hingehen sollte. Meine Freundin isst selten Fleisch, ihr Mann und wir aber sehr gerne und dann auch sehr gerne Steaks & Co.

Mit je 1 Stunde Fahrzeit trafen wir uns am „Treffpunkt des Fleisches“, im Restaurant

Meating Point
Saaler Straße 86
51429 Bergisch-Gladbach

http://www.meatingpoint.koeln

info@meatingpoint.koeln

Tel. 02204/7037133

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr. 17.30 – 22 h

Sa. 12 – 14.30 h und 17.30 – 22 h

So. 12 – 21 h

Reservierungen werden nur telefonisch angenommen.

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Wer in NRW lebt, besucht früher oder später auch das

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in Brühl, bei Köln.

Als Kind war ich sehr oft mit Reisegesellschaften dort, später dann mit eigenem Wagen. Es ist für uns normal, regelmäßig alle 5 – 7 Jahre hin zu fahren. Jedes Jahr ist unserer Meinung nach nicht nötig, so viel neues gibt es nicht.

Nun war es mal wieder soweit, am 1. Samstag im September 2013 fuhren meine Freundin, ihre beiden Söhne (damals 13 ½ + 6 ½) und ich mal wieder nach ca. 6 Jahren dorthin. Unsere Männer konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht mit. Der ältere ist unser Patenkind.

– Anmerkung –

Der Bericht ist sehr lang und entspricht unseren/meinen Erfahrungen. So ein Freizeitpark unterliegt dem persönlichen Empfinden und ist Geschmacksache. Was ich mir ansehe und gut finde, gefällt DIR vielleicht nicht…
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