Rheinaufwärts in den Süden. Vista Sky.

Im August 2022 fuhren wir ab Köln auf dem Rhein Richtung Niederlande und Belgien. Die Tour hatten wir vor Corona anders geplant, als „Rhein total“: Erst NL und B, dann wieder über Köln den Rhein hinauf Richtung F und CH. Die Fahrt fand nicht statt und wir planten um. So wurden aus einer Flusskreuzfahrt kurzerhand zwei gemacht.

Der zweite Teil wurde für September 2023 gebucht.

(Anmerkung: Berichte über die Ziele und Sehenswürdigkeiten folgen ggf. separat.)

GESUCHT, GEFUNDEN

Wir wurden bei 1aVista fündig. Dort hatten wir auch 2018 schon gebucht, von Passau nach Köln, und waren zufrieden.

Es sollte Mitte September ab Köln nach Rüdesheim, Speyer, Straßburg, Basel, Breisach, Worms und Mainz gehen. Das Schiff sollte die MS Vista Sky sein, Verpflegung all inclusive.

Wie immer kam die Buchungsbestätigung und wir zahlten an. Rund vier Wochen vor der Reise wurde die Restsumme fällig, die Unterlagen kamen dann per Post.

Wir kümmerten uns um die Fahrt nach Köln. Ursprünglich war die Anreise per Zug geplant, wie wir es auch 2022 machten. Leider wurden aber Teile der Bahnstrecke gesperrt und Busse eingesetzt, die mehrfaches Umsteigen zur Folge haben. Das gefiel uns nicht und buchten einen Parkplatz. In Städten, in den Flusskreuzfahrten starten, haben die beteiligten Reedereien ein Parkhaus in Zusammenarbeit mit der Globus Garage aus Passau. Dort standen wir 2014 und buchten jetzt auch für Köln. Eine Woche kostete 107 € incl. Shuttle zum Schiff und zurück.

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DAS SCHIFF

Die Vista Sky ist neu, sie wurde erst 2020 gebaut und durch die Schweizer Reederei Riverman Cruises GmbH eingesetzt.

Sie ist 110 m lang und wie alle Flussschiffe 11,4 m breit. Dies liegt an der Breite der Schleusen auf den Flüssen, breitere Schiffe könnten sie nicht befahren.

90 Kabinen bieten Platz für 181 Passagiere, um die sich 44 Crew-Mitglieder kümmern. Die Zweibettkabinen sind 13 – 15 qm groß. Auf Mittel- und Oberdeck verfügen sie über französische Balkone, bei denen man ein Fenster öffnen kann. Auf dem unteren Deck können die Fenster nicht geöffnet werden.

Bordsprache ist eigentlich Deutsch, gezahlt wird mit Euro, sollte tatsächlich Geld fließen. Es werden die üblichen Karten zur Bezahlung akzeptiert. 

Auch dieses Schiff gleicht den anderen Flussschiffen, die wir schon kannten. Sie sind klein, die Wege sind kurz.

Man kommt in die Eingangshalle auf dem Mitteldeck, die wie bei allen Flussschiffen von beiden Seiten betreten werden kann.

Auf der einen Seite war die Rezeption, die rund um die Uhr besetzt war. Ihr gegenüber befindet sich in der Mitte der Aufzug, der jeweils eine Etage nach oben und unten fährt. Zum Sonnendeck kam man nur über Treppen, bei denen man an einer einen Treppenlift fand.

Rechts und links neben dem Aufzug waren die Treppen nach oben und unten, daneben wiederum die Eingangstüren zum Restaurant.

Eine Etage höher war ähnlich aufgeteilt, nur das hier anstatt der Rezeption auf der anderen Seite das Büro des Reiseleiters war.

Über dem Restaurant war der Salon mit Bar. Hier gab es am Nachmittag Kaffee und Kuchen, der Alleinunterhalter hatte hier seine Musikinstrumente aufgebaut. Viele plüschige Sitzgruppen boten allen Reisenden Platz, ganz vorne konnte man die Fahrt genießen und aufs Wasser schauen.

Es gibt nur eine öffentliche Toilette, gegenüber des Salons. Es wird regelmäßig gereinigt, aber wir zogen die Toilette unserer Kabine vor.

Im Salon gibt es an einer Seite eine kleine Bibliothek mit einigen Büchern und Spielen, die man sich leihen kann. Außerdem gibt es an beiden Eingängen Wasserspender und Kaffee- und Teeautomaten, an denen  man sich jederzeit bedienen kann.

Im Restaurant essen alle Passagiere zu gleichen Zeit. Die Größe der Tische variiert, an den Fensterseiten finden 6 Personen Platz, in der Mitte 4 – 6. Vermutlich werden die Reisegruppen zusammen gesetzt.

Während der Mahlzeiten war es hier sehr laut und relativ warm.

Zwei Kellner bedienten 4 – 5 Tische, die Kellner der Bar halfen. Die Gäste sollten auch auf diesem Schiff pünktlich zum Essen erscheinen, um den Ablauf nicht zu stören.

Zum Sonnendeck kam man von den beiden Seiten vor dem Salon. Der Treppenlift befindet sich an der Treppe, die aus dem Salon nach oben führt. Der Weg ist recht weit.

Mehrere Sonnensegel stehen etwa mittig, sie können bei Bedarf umgeklappt werden, ebenso die Wände der Windfänge. Viele Tischgruppen und Liegestühle standen im Schatten oder auch in der Sonne, man konnte sie aber jederzeit umstellen.

Im Schiff ist überall Rauchverbot. Aschenbecher standen an den Treppenaufgängen an den Ausgängen im Trockenen, aber auch oben an Deck ungeschützt.  

Wenn man den Kapitän suchte, fand man ihn meistens auch oben an Deck, denn hier ist auch das Ruderhaus, von dem gesteuert wird. Neben der Eingangstür befindet sich eine kleine Bar mit Zapfhahn und Kühlschränken. Von hier konnten sie Kellner die meisten Getränke servieren. Für seltenere Wünsche oder Cocktails mussten sie nach unten in die Bar.

An Deck werden auch einige Fahrräder untergebracht, die man sich kostenlos ausleihen kann.

Leider gibt es auch hier keinen Pool, den wir schmerzlich vermissten, denn es wurden um die 30 °C.

ESSEN & TRINKEN

(Aufmerksame Leser werden Ähnlichkeiten zum Bericht über die Vista Explorer finden. Stimmt.)

Dieses Schiff hatte die Verpflegungsart „all inclusive“, dies gilt nicht für alle Reisen dieses und anderer Anbieter. Andere haben nur Vollpension, Getränke sind dann separat zu zahlen. Es muss jeder selbst entscheiden, was er wählt. „All in“ zwingt einen nicht zum Alkohol, man muss sonst auch jedes Wasser, jede Cola zahlen, Kaffee ebenso. Das kann teuer werden. Es gehörte dazu: Hausweine in rot und weiß, Bier vom Fass, Wasser, Cola, Fanta, Kaffee, Tee. Alles, was in Flaschen serviert oder gemixt wurde, diverse Schnäpse u. a. mussten separat bezahlt werden. Es wurde später am Ende der Reise abgerechnet.

Frühstück gab es vom Buffet normalerweise ab 7 h bis ca. 9.30 h. Der frühe Vogel konnte ab 6.30 h Kaffee oder Tee bekommen.

Mittagessen gab es ab ca. 12.30 h, Abendessen ab ca. 18.30 h. Kaffee und Kuchen gegen 15.30 h. Diese Zeiten variierten, je nach Stadt bzw. ob Ausflüge stattfanden.

Um 22.30 h gab es einen Snack, z. B. ein Fleischbällchen, Käsehäppchen oder kleine Frühlingsrolle. Zunächst wurde jedem, der noch in der Bar saß, eine Serviette gegeben, dann folgte der Snack.

Es bedienten zu jeder Mahlzeit die bekannten Kellner.

Beim Frühstück konnte man sich am Buffet bedienen. Es gab frische gebackene Brot- und Brötchensorten, süßes Gebäck, zahlreiche salzige und süße Beläge… Eier in gekocht, gerührt und auf Bestellung auch gespiegelt. Speck und Würstchen wechselten sich ab. Verschiedene Müslisorten, Obst und alles, was der unternehmungsfreudige und hungrige Passagier benötigt, um den Tag an Land gut herum zubringen. Säfte standen ebenfalls bereit von der Orange, Tomate oder dem Multivitamin. Alles wurde nach Bedarf aufgefüllt.

Kaffee stand in kleinen Warmhaltekannen auf den Tischen , Tee wurde nach Bestellung serviert.

Mittag- und Abendessen bestand immer aus kalter Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert bzw. Käse. Es war immer abwechslungsreich und für jeden Geschmack etwas dabei. Besondere Ansprüche wie vegetarische Gerichte wurden ebenfalls abgedeckt, wer aus gesundheitlichen Gründen spezielle Wünsche hatte, sprach dies vorher ab.

Auf den Tischen standen Karaffen mit stillem Wasser, alle anderen Getränke wurden nach Bestellung serviert. Schnell hatten die Kellner auch hier heraus, was wer gerne trank. Weine waren bereits vorbereitet und wurden jedem einzeln eingeschenkt.

Während man bei allen vorherigen Fahrten zur Essenszeit wählen konnte, was man gerne essen wollte, gab es hier etwas neues: Beim Frühstück standen bereits die Speisekarten auf allen Tischen. Die Kellner fragten die Bestellungen für mittags und abends ab. So wurden vermieden, dass zu viel weggeworfen wurde. Dasa bedeutete aber nicht, dass die Gerichte abgezählt waren. Man konnte trotzdem ein Dessert haben, auch wenn man es nichts morgens bestellt hatte. Ich weiß z. B. morgens nicht, ob ich abends Käse möchte.

SICHERHEIT

Es gibt auf Flussschiffen keine vorgeschrieben Seenotrettungsübung. Es wurde aber am Nachmittag des Anreisetages in der Bar eine Sicherheitsunterweisung durchgeführt. Schwimmwesten wurden am Sonnendeck aufbewahrt und nach entsprechendem Notsignal an die Gäste heraus gegeben.

Außerdem gab es Hinweise bzgl. Rauchverbot und Sicherheit auf der Treppe nach oben. Sie war sehr steil und besonders nass nicht ungefährlich.

Viele der Schleusen waren bei den Toren sehr niedrig, also konnte man auch hier das Sonnendeck mehrfach nur eingeschränkt nutzen, da die Sonnensegel und Windfänge umgeklappt wurden.

Wenn man das Schiff verließ, gab man den Kabinenschlüssel ab und erhielt Bordkarten. Auf ihnen ist der Name des Schiffes vermerkt und die Kabinennummer und Telefonnummer für den Notfall. Bei der Rückkehr gibt man die Karte wieder ab und ist „wieder da“. Nur so kann die Vollzähligkeit festgestellt werden.

Ist man nicht pünktlich und hat keinen vom Schiff organisierten Ausflug mitgemacht, wartet das Schiff nur eine bestimmte Zeit und legt dann ohne die fehlende Person ab. Diejenige muss dann selbst organisieren, wie sie wieder an Bord kommt.

UNTERHALTUNG

Im Salon lagen wie schon erwähnt einige Spiele und Bücher bereit. Ich weiß nicht, ob man sich irgendwo melden musste, wenn man etwas wollte. Computer gab es keine. Für die eigenen Geräte gab es gegen Gebühr WLAN, recht teuer. Wir nutzten es nicht, wir sind mit unserem Anbieter versorgt.

Im Salon hatte der Alleinunterhalter mit einem Keybord und Gitarre seinen Bereich. Er spielte am Nachmittag und Abend. Die anderen Passagiere waren alle älter und die Musik entsprechend.

Es gab sonst keine Animation oder Unterhaltung am Abend.

Am ersten Machmittag und letzten Abend wurden alle in die Bar eingeladen, der Kapitän stellte sich vor bzw. verabschiedete sich. Dabei gab es für alle Sekt.

Zwischendurch kamen immer Durchsagen zur Gegend oder den Städten, die man besuchte oder an denen man vorbei fuhr.

Die Region ist sehr abwechslungsreich und die Landschaft veränderte sich nach jeder Biegung, man konnte also vorne sitzen und einfach nur entspannt dem vorbei ziehenden Ufer zusehen.

Es gab täglich ein Informations-Blatt in die Kabine, auf der Ankunfts- und Abfahrtszeit, Wetter, Informationen über das Zielgebiet usw standen.

REISELEITUNG & PERSONAL

Mike war der Reiseleiter aus Den Haag. Er war 62, sprach mehrere Sprachen, natürlich auch Deutsch.

Die anderen Bereiche waren international besetzt: viele Rumänen, einige Ägypter und Asiaten kümmerten sich um die Passagiere. So war Deutsch eigentlich die Bordsprache, aber mit Englisch kam man weiter.

Flussschiffe sind ja recht klein, man traf so immer den Kapitän oder die Ingenieure, man lief sich immer über den Weg.

Einen Arzt gibt es nicht, der wird falls nötig aus der jeweiligen Gegend gerufen.

AUSFLÜGE

In jeder Stadt wurde nur ein  Ausflug angeboten, den man auch vorab zu hause buchen konnte, wenn man direkt über 1aVista gebucht hatte.

Es werden Stadtrundfahrten und Rundgänge angeboten, manchmal auch Fahrten, die etwas weiter ins Umland gehen. In Basel wurde z. B. eine Fahrt zum Vierwaldstätter See nach Luzern angeboten. Die Preise liegen ja nach Aufwand zwischen 20 und 100 €.

Man muss sie nicht buchen, man kann auch auf eigene Faust losziehen.

Wir sollten am ersten Abend alles buchen, was man machen wollten, damit die entsprechenden Planungen starten konnten: es mussten Busse gebucht werden in den einzelnen Städten.

Wie schon 2018 angemerkt, ist hier das Angebot deutlich zu verbessern. Pro Stadt ist ein Ausflug einfach zu wenig. Einige sind  für viele Passagiere gar nicht zu realisieren, da sie auf Hilfsmittel wie Rollator oder Krücken angewiesen sind. Manche Städte komplett zu Fuß ist so gar nicht möglich. Hier sollte man ergänzen mit Stadtrundfahrten o. ä. In Basel gab es gar kein Angebot.

GARDEROBE

Es wird nichts Besonderes erwartet.

DIE GÄSTE

Wir senkten das Durchschnittsalter an Bord zwar nicht mehr ganz so stark, aber unsere Mitreisenden waren zu 90 % über 70, nur wenige deutlich jünger. Einige waren gesundheitlich sehr eingeschränkt. Das muss jeder für sich entscheiden.

Man hatte einen festen Platz im Restaurant, unsere Tischnachbarn waren zwei Ehepaare Ende 70 aus der Dresdner Gegend

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass geräderte Gäste sich im Vorfeld erkundigen sollten, ob die Reise ohne Probleme möglich ist. Es gab einen Fahrstuhl, bei der Buchung muss man sich danach erkundigen.

Zur Bedienerfreundlichkeit für Rollstühle kann ich nichts sagen, denn wir haben hier keine Erfahrungen.

LOS GEHT ES!

Wir kamen gegen 14.30 h in der Globus Garage an. Wir müssen die letzten gewesen sein, denn wir fuhren mit einem kleinen Transporter, was im Gegensatz zum großen Reisebus ganz angenehm war. Unsere Koffer waren mit Namen und Kabinennr. versehen und wurden sofort in unsere Kabine gebracht.

Wir checkten ein und mussten die Personalausweise abgeben. Wir erhielten die Bordkarten, die auch die Kabine öffneten.

DIE KABINE

Man kam hinein, links war hinter einer Verkleidung das System der Toilettenspülung, rechts eine Wand mit Garderobe. Links um die Ecke war der Eingang ins Bad: rechts die Dusche mit Glastür, geradeaus Waschbecken und Ablage, links die Toilette.

An die Wand mit der Garderobe schloss sich ein Schreibtisch mit Hocker an, dann folgte ein Schubladenschrank, Schrank mit 3 Fächern und unten Schubladen. Dann kam der Kleiderschrank mit 2 Türen und vielen Kleiderbügeln. In einem der drei Fächer befand sich der Tresor und darunter ein kleiner Kühlschrank, der leer war.

Gegenüber dem Schreibtisch stand das Bett, zwei einzelne Betten, die man zusammen oder auseinander schieben konnte.

Neben den Betten waren Nachtschränke befestigt, ebenfalls mit einer Schublade. Der Fernseher begrüßte uns gegenüber des Bettes. Wir schalteten ihn aus und nutzten ihn dann nicht mehr.

Es gab sehr viel Ablagefläche und Stauraum, so dass alles weggeräumt werden konnte, auch im Bad fand alles einen Platz. Die Koffer passten unter die Betten.

Die Klimaanlage war im Kleiderschrank ganz oben untergebracht. Sie konnte individuell eingestellt werden. Da wir aber einen Französischen Balkon hatten, schalteten wir sie nachts aus und öffneten das Fenster.

Die Vorhänge sind relativ lichtundurchlässig, so dass es nachts einigermaßen dunkel war.

Auf dem Schreibtisch stand eine Karaffe mit Wasser und zwei Gläsern. Es wurde täglich zweimal aufgefüllt. Andere Trinkflaschen konnte man sich füllen.

Um 19.30 h gab es das erste Essen an Bord. Wir gingen zu unserem 6er-Tisch und fanden 2 weitere Paare Ende 70. Wir unterhielten uns zwar, kamen aber nicht weiter in Kontakt.

Das Abend- und auch das Mittagessen bestand aus einer kalten Vorspeise, einer Suppe, dem Hauptgericht und dem Dessert. Beim Hauptgericht konnte man zwischen Fleisch und vegetarisch wählen. Ab dem 2. Tag stand die kalte Vorspeise schon am Platz.

Es gab eigentlich für jeden Geschmack etwas. Tomate Mozzarella, Melone mit Schinken…Linsensuppe, Rinderconsomée…Lamm, Fisch, Goulasch, Eis, Crème brûlée…. Abwechslung war vorhanden. Man kann ja nicht mehr als essen. Wir hatten für uns entschieden, auf den einen oder anderen Gang zu verzichten. Man muss ja nicht alles essen, nur weil es einem vorgesetzt wird. Man konnte auch halbe oder doppelte Portionen bestellen, andere Wünsche äußern. Morgens beim Frühstück wurden die Bestellungen für mittags und abends notiert.

Das Frühstück war sehr gut, wir genießen es immer auf Reisen, obwohl wir zu Hause nur frühstücken, weil man nicht ohne aus dem Haus gehen soll. Die Auswahl an Brot und Brötchen war sehr gut und alles frisch und knusprig. Auch süße Sachen waren lecker und wurden bei Bedarf nachgelegt. Der Saft war ausnahmsweise nicht verdünnt.

Wir fuhren an Burgen und Weinbergen entlang, passierten die Loreley und erhielten immer wieder Informationen von Mike zur Gegend. Am Nachmittag erreichten wir Rüdesheim. Wir gingen alleine los. Wir wollten zur berühmten Drosselgasse und fuhren dann mit der Seilbahn zur Germania.

Am nächsten Tag erreichten wir Speyer, welches wir auch zu Fuß erkundeten. Wenn man ohne Ausflug von Bord geht, hat man natürlich keine Reiseleitung und niemand erzählt einem, wo man lang muss und wann man wieder zurück sein muss.

Mike erzählte die Abfahrtzeit immer, natürlich auch, wann man an Bord sein musste. Diese Zeit klebte aber auch an allen Ausgangstüren. Kleine Stadtpläne gab es kostenlos an der Rezeption.

In Straßburg und Worms hatten wir Stadtrundfahrten mit Reiseleitung gebucht. Da diese Städte sehr geschichtsträchtig sind, waren uns die Informationen wichtig. In Breisach, Basel und Mainz sind wir wieder alleine in die Städte gegangen.

Die Kellner und anderen Mitarbeiter waren wie immer sehr freundlich und hilfsbereit. Wir geben immer am Anfang und zwischendurch Trinkgeld, das erhöht die Aufmerksamkeit. Sie wissen schnell, was man möchte.

Es gab ein Grillrestaurant an Bord, in dem man verschiedene Steaks gegen Aufpreis essen konnte. Das nutzten wir einmal. Hier war es deutlich ruhiger, denn es fanden nur ca. 20 Personen Platz. Es mussten mindestens 10 teilnehmen.

FAZIT

Wieder war es eine interessante Reise bei bestem Wetter. Tolle Städte, die mal wieder zeigen, dass man gar nicht so weit weg muss.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub:

Nun blättern wir im Katalog für 2024 – die Mosel ab Koblenz bis Trier soll es werden.